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Mein Körper benötigt ein Update

Dieser Blogeintrag fällt mir irgendwie unheimlich schwer, weil ich mich nicht auszudrücken weiß. Ich sitze auf dem Sofa und lösche grad zum dritten Mal die ersten Zeilen, weil sie mir nicht gefallen. Mein Körper benötigt ein Update. Oh ja. Allerdings ruft er nicht nach größeren Brüsten oder strafferer Haut. Mein Körper versucht seit längerer Zeit Kontakt mit mir aufzunehmen, um mir zu sagen, dass ihm etwas fehlt oder nicht gefällt. Bisher habe ich mich immer gegen die „Hilferufe“ gewährt. Für Themen wie Lebensmittelunverträglichkeit oder Hormone habe ich mich nie interessiert. Ich konnte nie verstehen, weshalb ganz Deutschland sensibel auf bestimmte Lebensmittel reagiert und jeder zweite etwas zu beklagen hat.

Ich konnte nie verstehen, wenn meine Freundinnen sich bei mir darüber beschwerten, dass sie kein Weizen essen könnten oder von Ballaststoffen Blähungen bekämen. Ich sah nie das große Ganze. Ich habe bis vor einiger Zeit meinen Körper als Maschine wahrgenommen, aber nicht realisiert, dass jede Maschine gegebenenfalls individuelle Schrauben benötigt, um fehlerfrei funktionieren zu können. Organe, Hormone, Körperzellen. Nicht nur die Muskeln müssen gepflegt werden, sondern unser ganzer Körper und sein Inhalt. Die letzten Wochen habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht. Wieso gerade jetzt?!

  • Vor mehreren Monaten fing es damit an, dass ich den ganzen Tag müde war. Ich konnte 8-9 Stunden schlafen und fühlte mich nächsten Tag immer noch schlapp und völlig unausgeschlafen. Dieses Gefühl der Müdigkeit zieht sich bis zum heutigen Tag durch meinen Alltag. Manchmal muss ich mich regelrecht zwingen am Schreibtisch die Augen offen zu halten und nach dem Laufen würde ich mich am liebsten wieder ins Bett legen.
  • Seit drei Monaten habe ich starken Haarausfall. Ich traue mich manchmal gar nicht mehr meine Haare zu waschen, weil ich dann wieder hunderte Haare in der Dusche wegwischen muss.
  • Ich liebe Pasta. Aber seit einigen Monaten habe ich bemerkt, dass ich nach Pastagerichten Blähungen bekomme. Mein Magen tut weh und ich fühle mich mächtig aufgebläht.
  • Ich bin antriebslos und unmotiviert. Besonders stark merke ich es im Moment während meinen Trainingseinheiten. Nach einem gelaufenen Kilometer würde ich am liebsten umdrehen und mich wieder ins Bett legen. Meine Willensstärke hat total nachgelassen.
  • Meine Haut ist sehr rau geworden. Obwohl ich sie jeden Tag pflege und eincreme, kommen die rauen Stellen auf der Haut immer wieder zum Vorschein.

Diagnose? Depression, Eisenmangel, Schilddrüsenunterfunktion, zu viel Stress. Die „Hilferufe“ meines Körpers können die unterschiedlichsten Gründe haben. Es ist nur wichtig, dass man sie auch zeitnah hinterfragt. Ich rede so oft von Selbstliebe. Dazu gehört nicht nur, dass man sein Äußeres akzeptieren soll. Mindestens genauso wichtig ist es, seinen Körper zu pflegen und ihm zuzuhören. Wir haben so oft einen stressigen Alltag und schieben unser Privatleben gern mal nach hinten. Schließlich müssen die unzähligen Aufgaben auf der Arbeit abgearbeitet werden.

Wie unser Körper das findet ist uns oft egal. Er muss funktionieren und wenn er anfängt zu schwächeln, geben wir ihm Tabletten. Manchmal stopfen wir uns regelrecht voll mit Medikamenten, damit unser Körper funktioniert. Ohne Rücksicht auf Verluste machen wir immer so weiter. Wir behandeln unseren Körper nicht wie unseren Liebhaber. Obwohl wir das sollten.

Ich persönlich habe angefangen Dinge zu hinterfragen. Ich möchte nicht mehr müde sein, mich schlapp fühlen und unmotiviert den Alltag meistern. Deshalb fing ich vor einigen Wochen damit an zu meditieren. Auf dem Gebiet bin ich ein absoluter Anfänger, aber es hat mich auf eine ganz faszinierende Art und Weise beruhigt und mir Mut gemacht. Die Meditation hat in mir positive Vibes ausgelöst. Meinen Körper „gestreichelt“. Und so grübelte ich weiter. Was kann ich tun, damit es mir besser geht? Ein Arzttermin? Oder lieber erstmal auf eigene Faust experimentieren?

fitnessblog_fit_trio_mein_koerper_braucht_ein_update_2Ich bestellte mir eine Saftkur und verbannte Pasta für einige Tage aus meinem Alltag. Meine Hoffnung bestand darin, dass ich nach der Saftkur von meinen Blähungen und Magenkrämpfen befreit sei. Erstens hat die Saftkur scheußlich geschmeckt und zweitens habe ich sie nicht beendet. Ob es an meiner momentan fehlenden Willensstärke oder meiner Leidenschaft zum Essen lag, kann ich hier nicht zu hundert Prozent beantworten.

Ein weiterer Schritt war das Hinterfragen meines Verhütungsmittels. Seitdem ich 16 Jahre alt bin, wird mein Körper regelmäßig mit Hormonen vollgepumpt. Damals bin ich zum Frauenarzt gegangen, habe mitgeteilt, dass ich verhüten möchte und hatte mich für die Pille entschieden. Später dann (vor ca. einem halben Jahr) wechselte ich auf die Ring Methode. Auf gar keinen Fall möchte ich in diesem Beitrag die Pille verteufeln und mein persönliches Empfinden auf euch übertragen. Ich für meinen Teil habe mich dazu entschieden, dass ich erstmal nicht mehr auf ein hormonelles Verhütungsmittel zurückgreifen möchte.

fitnessblog_fit_trio_mein_koerper_braucht_ein_update_1Mein wichtigster Schritt wird morgen stattfinden. Ich werde mir einen Termin beim Arzt machen und mein Blutbild untersuchen lassen. Letztendlich kann ich viel rumexperimentieren. Manche Experimente können funktionieren und andere nicht. Gewissheit habe ich erst, wenn ich mir professionelle Hilfe hole. Dafür sind schließlich Ärzte da. Aber meine jetzige Situation wirkt sich nicht nur auf meinen Körper, sondern auch auf mein Privat- und Arbeitsleben aus. Ich schaffe es nicht meine Selbständigkeit weiter auszubauen, wenn mein Körper nicht mit mir an einem Strang zieht. Die lästige Müdigkeit, der Haarausfall, mein Magen der rebelliert. Das alles soll ein Ende haben.

Wie schaffe ich es, mich trotzdem zu motivieren und den Arsch hochzubekommen? Man kann sich entweder für einen positiven oder negativen Weg entscheiden. Beide Wege haben dasselbe Ziel. Sie unterscheiden sich darin, wie wir diesen Weg anpacken wollen. Ich möchte nicht jeden Morgen mit Unlust in die Laufschuhe schlüpfen. Ich möchte nicht, dass Haarausfall oder Müdigkeit mich so sehr aus dem Konzept bringen, dass ich zusammengekauert und pessimistisch in der Ecke hocke. Ich möchte leben. Und glücklich sein. Und das funktioniert auch mit Steinen, die einem in den Weg gelegt werden. Wir können vor ihnen anhalten und sagen „Das schaffe ich nicht“ oder wir klettern hinüber, um unserem Ziel ein Stück näher zu kommen.

Ich nehme die Steine dankend an, klettere hinüber und lerne dazu. Natürlich werde ich euch auf dem Laufenden halten und darüber berichten, was der Arzt sagt und was mein Körper in Zukunft braucht. Weshalb ich diesen Blogeintrag geschrieben habe, weiß ich nicht genau. Eigentlich möchte ich euch einfach die Angst nehmen. Es ist nicht schlimm, wenn man sich regelmäßig um seinen Körper kümmert. Im Gegenteil. Regelmäßige Arztbesuche und Untersuchungen sind wichtig. Gönnt euch Zeiten der Ruhe, um in euch hinein zu hören. Euer Körper wird es euch danken.

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71 Kommentare

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    Stephanie
    30. Oktober 2016 at 20:37

    Toller Artikel und alles Gute für dich, dass schnell die Ursache gefunden wird! Ich find es super, dass du den Weg zum Arzt gehst und uns teilhaben lässt – Experimente können auch schnell nach hinten losgehen.
    Allerdings spreche ich aus Erfahrung wenn ich sage: gut Ding will Weile haben.
    Mein „Update“ hat fast 7 Monate gedauert, bis endlich erste Erfolge da waren / die Beschwerden weg waren (Haut/ Haare / Magen-Darm). Aber dank Ernährungsumstellung ist bis heute alles wieder im Lot.

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    Daniela
    30. Oktober 2016 at 20:37

    Mir ist es vor Jahren, genau vor 8 Jahren, so gegangen, ich war zu nix mehr fähig, war nur müde, Uni hab ich sausen lassen, ich als Gesamtpaket hab nicht mehr funktioniert…So ging es sehr sehr lange, entweder war die Frühjahrsmüdigkeit oder der nahende Winterschlaf Schuld.
    Als ich dann doch mal zum Arzt gegangen bin, war es die Schilddrüse. Bis ich medikamentös eingestellt war, hat es gedauert, aber danach ging es aufwärts. Den Zustand hätte ich schon viel vorher haben können, hätte ich mal mehr auf meinen Körper gehört.
    Ich hoffe, auch du findest heraus, warum es momentan nicht bei dir läuft!

    Alles Liebe, Daniela

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    Karoline
    30. Oktober 2016 at 20:47

    Liebe Lou,

    danke für diesen Blogeintrag. Das ist ein wichtiges Thema, besonders in der heutigen Zeit. Oft merkt man nämlich gar nicht mehr, dass man sich selbst zu viel zumutet und der Körper reagiert halt irgendwann und holt sich seine Ruhephasen. Ich hoffe, es wird dir bald wieder richtig gut gehen. Ich möchte mich auf diesem Weg für deine täglich Motivation bedanken. Du hilfst ganz vielen Menschen damit, vergiss das nie!

    Liebe Grüße
    Karoline

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    Patricia
    30. Oktober 2016 at 20:48

    Ich finds einfach krass wieviele in unserem Alter an Mündigkeit leiden. Ich kann auch stundenlang schlafen, bin dann 2 std wach und könnte wieder schlafen. Berichte bitte wenn du ein „Mittel“ dagegen gefunden hast

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    Anni
    30. Oktober 2016 at 20:49

    Hej Lou, mir geht’s zur zeit genauso! Ich hatte grad das Gefühl das ich das geschrieben habe! Und ich will nun auch mal mein Blut checken lassen weil ich es schon so lange vor mir her schiebe. Ich drück dir die Daumen das es sich aufklärt und es dir bald besser geht;-)

    LG Anni

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    Feli
    30. Oktober 2016 at 20:57

    Liebe Lou,
    ich freue mich dass du das Thema ansprichst weil ich schon oft das Gefühl hatte dass man damit bei vielen Leuten auf Unverständnis stößt. Ich hoffe dass du beim Arzt Antworten findest und dich bald wieder besser fühlst!
    Bei mir wurde vor einigen Jahren mit ähnlichen „Symptomen“ eine Schilddrüsenunterfunktion und Fructoseintoleranz festgestellt. Manchmal bin ich fast schon dankbar dafür weil es mir viele Dinge erst bewusst gemacht hat. Ich mache inzwischen mehr Sport, esse ausgewogener und achte viel bewusster darauf was mein Körper eigentlich braucht.
    Alles Gute für dich:)

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    Lisa S.
    30. Oktober 2016 at 20:58

    Kommt mir sehr bekannt vor, ich habe auch eine Schilddrüsenunterfunktion und zudem ist mein Eisenwert ziemlich niedrig. Bitte grüble nicht zu lange und geh zum Arzt. Das Blutabnehmen geht sehr schnell und bei mir reichen die schwachen Jodtabletten um mich wieder gut zu fühlen 🙂

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    Nina
    30. Oktober 2016 at 20:59

    Liebe Lou,

    ich kann dir sehr gut nachempfinden, daher finde ich deinen Schritt zum Arzt zu gehn wichtig und richtig! Zum Glück kann man vieles über das Blutbild herausfinden (bei mir ist es eine immer schlimmer werdende Schilddrüsenunterfunktion und Eisenmangel).
    Hör auf das was dein Körper dir sagt und gönn dir auch mal Zeit für dich!
    Dir und deinem Körper muss es gut gehen, das steht an erster Stelle.

    Liebe Grüße

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    S.
    30. Oktober 2016 at 21:06

    Super eintrag Lou!! Und ich finde es faszinierend das es so vielen Frauen in unserem Alter momentan so geht. Ich arbeite im Büro und hatte immer mit Blähungen und Müdigkeit zu kämpfen. Habe alles abklären lassen nie was gefunden. Bis ich auf Histaminintolleranz testen ließ…. das war es tatsächlich. Seitdem ich darauf achte ist es besser mit der Luft im Bauch. Auch die rauen Flechten auf der Haut sind weg. Ich habe jetzt noch meine Pille nach über 10 Jahren abgesetz. Ich wollte mich endlich selbst spüren und wieder ich selber sein. Das war vor 2 Monaten und die beste Entscheidung die ich je getroffen habe. Keine Müdigkeit mehr, viel mehr power im Training. Und ich mag meinen Körper und fühle mich richtig als Frau. ( Ich hatte nie ein gutes Körpergefühl ). Haare sind vorher sehr viel ausgefallen… jetzt auch noch aber nicht mehr so viel. Laune und Motivation tausendmal besser…. nur die sexuelle Unlust ist leider noch so gegenwärtig wie nichts anderes. Das ist fast nicht auszuhalten so ärgert das einen… aber gerade jetzt verstehe ich meinen Körper so gut wie noch nie in meinem Leben. Es war ein langer Weg.. aber jetzt habe ich zu mir selbs gefunden. . Und dann lese ich Deinen Eintrag… ????

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    S.
    30. Oktober 2016 at 21:08

    Da sollte eigentlich ein Smiley am Ende stehen. =)

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    Christin
    30. Oktober 2016 at 21:08

    Liebe Lou,
    Ich kann mich mit dem was du schreibst zum 100% identifizieren. Mir selbst geht es seit einer gefühlten Ewigkeit so, mal mehr mal weniger stark. Bisher half nichts so richtig. Ich drück dir die Daumen, dass du einen besseren Arzt erwischst als ich. Von meiner Ärztin wurden meine Beschwerden kein Stück ernst genommen, es leide ja nun schließlich jeder manchmal an Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Schönen Dank auch -.-
    Viel Erfolg dir, berichte doch bitte mal was dir dein Arzt rät.

    Lieben Gruß!
    Und PS. einen ganz wunderbaren Blog hast du 🙂

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    Laura
    30. Oktober 2016 at 21:19

    Hi Louisa, Ich habe dir dazu gerade eine wichtige Mail geschrieben. Bitte lies sie doch noch vor deinem Termin morgen!
    LG Laura

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    Anne
    30. Oktober 2016 at 21:19

    Meine Cousine klagte über ähnliche Symptome wie du und hat nun die Diagnose Hashimoto bekommen. Ich hoffe allerdings, dass es bei dir andere Gründe hat! Sehr schöner Blogeintrag, wie immer auf den Punkt 🙂

    Lg,

    Anne

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    Leah
    30. Oktober 2016 at 21:31

    Liebe Lou,
    ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.. mir ging es genau wie dir! Mittlerweile geht es mir besser! Ich habe gefühlt unendlich viele Ärzte aufgesucht, keiner konnte mir so richtig helfen.. oder wollte mir nur irgendwelche Medikamente aufdrängen die ich nicht nehmen wollte. Jetzt habe ich eine gefunden, die meine Probleme ernst nimmt, meine Wünsche berücksichtigt und mir vor allem alles was sie herausfinden will und herausfindet genau erklärt. Es hat lange gebraucht aber dafür kenne ich meinen Körper jetzt umso genauer und verstehe ihn frühzeitig!
    Übrigens habe ich auch meine hormonelle Verhütung eingestellt und stattdessen eine tolle, langfristige Alternative gefunden 🙂
    Achso dazu noch, bei vielen die die Pille absetzten treten nach 3-6 Monaten Haarausfall auf (auch die raue Haut kann da gut herkommen!) Es ist Wahnsinn wie ich der Körper dadurch verändert und ich schätze das der Unterschied von Hormonen im ganzen Körper und örtlichen Hormonen genauso spürbar ist.

    Naja ich weiß nicht ob dir diese Nachricht irgendwas bringt, ich glaube was ich eigentlich sagen will. Hab Mut nach dem richtigen Arzt zu suchen wenn du diesen nicht schon gefunden hast und du bist nicht allein! 🙂

    Liebe Grüße

  • Avatar
    Leah
    30. Oktober 2016 at 21:35

    Hi Patricia,
    ich hoffe dich stört es nicht wenn ich mich ‚einmische‘!
    ich kann dir nur empfehlen, wie Lou ein großes Blutbild machen zu lassen.
    Müdigkeit kann viele Auslöser haben…
    Lebensmittelintoleranz, Eisenmangel, Mangel an Vitamin C,D usw. auch die Pille kann eine Ursache darstellen 🙂
    Ein „Mittel“ gibt es also leider nicht, zumindest kein kollektives

    Liebe Grüße

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    Tatjana
    30. Oktober 2016 at 21:42

    Hi 🙂
    Ist die Ring Methode nicht auch eine hormonelle Verhütungsmethode?
    Falls es jedenfalls dieser Ring ist: Ich hatte von diesem auch den Haarausfall des Grauens.
    Die anderen Dinge kommen mir leider auch bekannt vor, aber das mit dem Haarausfall war ohne den Ring erledigt 🙂
    Ich wünsche Dir alles Liebe!

  • Avatar
    Jessica
    30. Oktober 2016 at 21:45

    Liebe Lou,
    mir ging es fast das komplette Jahr 2015 so ähnlich. Beziehungsweise so fing es an und wurde immer schlimmer. Ich möchte dir hier keine Krankheit einreden oder irgendwas diagnostizieren. Ich bin kein Arzt. Aber bei mir hat es dutzende Arztbesuche, bei denen ich und meine Beschwerden nicht Ernst genommen wurden, gedauert bis ein Arzt eine Infektion mit einem Darmpilz feststellte, der sich je nach Person auch auf ganz unterschiedliche Art und Weise zeigen kann. Alle anderen Ärzte sagten mir vorher sie könnten nichts finden und dass es psychosomatisch sei. Ich will damit sagen, gib nicht zu früh auf. Die machen es sich manchmal ein wenig zu leicht.
    Du bist großartig!

  • Avatar
    Theresa
    30. Oktober 2016 at 21:53

    Hey Lou,
    danke für diesen Beitrag 🙂 gibt einem das Gefühl, dass man mit den „Problemen“, die du oben beschrieben hast, nicht alleine ist. Ich spüre seit Wochen eine ständige Antriebslosigkeit, kann 12-13 Stunden schlafen und bin immer noch müde und leide auch an starkem Haarausfall. Du bist in dieser Situation nicht alleine 🙂 drücke die Daumen, dass bei deinem Arzttermin etwas bei rauskommt, ich habe meinen in zwei Wochen und hoffe auch, endlich eine Antwort zu bekommen.
    Liebe Grüße

  • Avatar
    Julia
    30. Oktober 2016 at 21:55

    Hey Lou, finde das Thema total wichtig, denn mir geht es grad genauso. Ich weiß nicht ob die die Frage zu privat ist und du musst auch nicht antworten abee ich will auch vom Ring auf hormonfreie Methoden wechseln, hast du eine Alternative gefunden?:) vielen Dank für den klasse blogeintrag!

  • Avatar
    Nasti
    30. Oktober 2016 at 22:10

    Liebe Lou,
    ich habe auch öfters beim Körper Höhe und Tiefen. Haarausfall hatte ich vor ein paar Monaten nie, jetzt aber merke ich es wirklich. Ich habe aber ab meiner Ernährung nichts geändert. Vielleicht ist es der neue Job? Ich weiß es nicht. Ich würde so gerne auf mein Körper hören können, wissen was er braucht und was er eher nicht mag.
    Liebe Grüße

    P.S. Hast du schon mal an einem regelmäßigen Austausch mit Mädels (um über Selbstliebe, Körper und so weiter zu reden) in Hamburg gedacht? Ich wäre auf jeden Fall dabei 🙂

  • Avatar
    Anki
    30. Oktober 2016 at 22:22

    Liebe Lou!
    Vielen Dank für deinen Post. Ich habe mich in den Zeilen die du geschrieben hastswhe wieder gefunden. Auch ich leide seit Monaten unter Müdigkeit, Haarausfall und Blähungen/ Bauchschmerzen. Ich bin ganz schlecht darin auf meinen Körper zu hören, bzw gut für ihn zu sorgen. Da mir das aber tatsächlich irgendwann Angst gemacht hat, bin ich angefangen Yoga zu machen. Zuerst konnte ich.mich überhaupt nicht darauf einlassen. Aber es wird.
    Ich bin dir deshalb so dankbar für den Artikel, weil er mir zum einem das Gefühl gibt nicht alleine zu sein mit diesem Problem und zum anderen mich motiviert meine Ernährung auch noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.
    Vielen Dank und liebe Grüße
    Anki

  • Avatar
    Conny
    30. Oktober 2016 at 22:25

    Hallo Lou…ich fühle mich auch oft schlapp und antriebslos obwohl ich den Sport wirklich liebe. Ich folge dir u lese deinen Blog erst seit ein paar Tagen! Du bist wirklich inspirierend und ich wünsche dir dass du heraus findest warum du dich so fühlst und was du dagegen tun kannst. Du schreibst mit einer wunderbaren Leichtigkeit und Ehrlichkeit! Ich schätze das sehr!!! Als Mama hab ich oft keine andere Chance als zu „funktionieren“…und ich möchte dir sagen dass ich meine Kraft dann durch das Gebet bekomme! Weil ich weiß …“Allem bin ich gewachsen durch den, der mich stark macht.“ (Phil.4.13)

    https://m.youtube.com/watch?v=nmrfDvm6eIs

    Alles liebe für dich!

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    Jana
    30. Oktober 2016 at 22:29

    Danke, dass du auch solche Seiten von dir zeigst. Ich kämpfe seit einem Jahr mit einem Reizdarmsyndrom und Panikattacken. Auch meinem Körper wurde es einfach zu viel. Ich versuche dankbar dafür zu sein, dass mein Körper mir zeigt, dass ich ihn überfordert habe, mir zu viel abverlangt habe. Jetzt muss ich erstmal nen Gang runterfahren. Und das ist schwer! Aber ich glaube fest, dass ich das schaffe. Und du auch! ????

  • Avatar
    Jana
    30. Oktober 2016 at 22:31

    Das waren keine Fragezeichen sondern Herzen… komisch

  • Avatar
    Anni
    30. Oktober 2016 at 22:44

    Hallo liebe Lou,
    ein super super schöner Beitrag. Vor allem die Stelle, in der du erklärst, du hättest deinen Körper als Maschine gesehen, ohne zu realisieren, dass auch Maschinen individuelle Schrauben bräuchten, fand ich sehr gelungen! 🙂
    Das Wegslassen der Pille finde ich total verständlich. Ich bin kürzlich auch auf den Ring umgestiegen und werde mich in circa 3 Monaten mal mit der hormonfreien Spirale befassen; irgendwie passt mir der Gedanke nicht mehr, meinem Körper in so einer extremen Art und Weise etwas vorzugaukeln.
    Falls dich das interessiert, kann ich dir auch erzählen, dass ein Arztbesuch eine super Möglichkeit und Entscheidung ist. Ich war vor ein paar Monaten auch beim Arzt, unter anderem auch wegen Müdigkeit und Haarausfall. Außerdem hatte ich Angst, dass ich die Schilddrüsenschwäche meiner Mama geerbt hatte, weil sich an meinem Körper auch nach wochenlangem Training (scheinbar) nichts verändert hatte, ich allerdings zum Wohle meines Körpers ein paar Kilochen verlieren muss(te).
    Mit meiner Schilddrüse ist alles in Ordnung, aber meine Eisenwerte waren komplett im Keller. Ich lebe vegetarisch, und da kann das ja eh schnell mal kommen, und neige sowieso zu schlechten Eisenwerten (auch als ich noch Fleisch gegessen habe). Ich habe jetzt Präparate bekommen, die ich 3 Monate lang täglich einnehmen soll, und die helfen extrem! Kein Anzeichen von Müdigkeit mehr, und mein Haarausfall ist zwar noch da, aber nicht mehr vergleichbar zu vorher.
    Ich stimme dir absolut zu, dass wir viel mehr auf unseren Körper hören müssten und freue mich total, dass das so allübergreifend in unserer Generation anzukommen scheint. Von meinen Eltern muss ich mir oft anhören, dass sie sich auch nie den Kopf darüber zerbrochen hätten (zB. Pillen- und Fleischkonsum), und ja schließlich auch noch leben. Ich finde es unglaublich gut, dass „wir“ uns jetzt viel bewusster sind über die Rolle, die wir in unseren und anderen Leben spielen. Und finde es toll, dass du das alles so offen ansprichst!
    Liebe Grüße,
    Anni

  • Avatar
    Florentine
    30. Oktober 2016 at 23:10

    Respekt, dass du offen darüber sprichst.
    Auch ich habe körperliche „Symptome“/Probleme, und das schon seit nun mehr als zwei Jahren… Sie beeinträchtigen meine Lebensqualität, mein Selbstwertgefühl und Sozialverhalten. Ärzte konnten mir bis jetzt nicht wirklich weiterhelfen, was mich immer wieder demotiviert und unglücklicher gemacht hat, da ich das Gefühl habe nicht ernst genommen zu werden. Ich werde jedoch nicht aufgeben und weiter nach einer Lösung bzw. Behandlung suchen, da mein Leben wieder an Qualität, Freude und Unbeschwertheit gewinnen soll.
    Ich hoffe, dass dein Arzt dir zufriedenstellend weiterhelfen kann.
    Liebe Grüsse,
    Florentine

  • Avatar
    Christina
    30. Oktober 2016 at 23:19

    Ich hatte vor ein paar Wochen über mehrere Wochen starke Einschlafprobleme. Es hat sich zum Glück normalisiert aber in solch einer Zeit fange ich immer an, an mir zu zweifeln und bekomme Angst. Wir sind keine Maschinen, wollen aber täglich funktionieren.
    Doch der Körper ist das einzige was wir haben, um produktiv zu sein. Also müssen wir auf ihn hören und uns um ihn kümmern und vielleicht auch mal einen Gang zurück schalten.

    Ich denke wir sitzen da alle im selben Boot! 🙂 you’ll never walk alone

  • Avatar
    Lea
    31. Oktober 2016 at 0:13

    Können die Symptome, die du hier beschreibst, vielleicht vom Absetzen der Pille kommen? Hab schon oft gehört, dass der Körper Zeit braucht, um sich an die Umstellung zu gewöhnen.

  • Avatar
    Pia
    31. Oktober 2016 at 6:48

    Liebe Lou,

    So ein schöner Text!
    Ich habe mich vor 1,5 Jahren auch entschlossen, auf die hormonfreie Verhütung zu verzichten. Es war erstaunlich was mit meinem Körper passierte. Von Schwindelanfällen, Übelkeit bis hin zu Fieberschüben – als wäre ich auf Entzug! Das zeigte mir, dass es für mich absolut die richtige Entscheidung war, auf die Hormone zu verzichten.
    Ich drücke dir die Daumen, dass dein Körper beim Absetzen nicht so sehr randaliert wie meiner. Kann dir aber versichern, dass es sich lohnt!
    Jetzt nehme ich meinen Körper viel intensiver war. Spüre mein Eisprung, meine fruchtbaren Tage und kann deshalb sehr gut nachvollziehen, warum ich mein Spiegelbild in dieser Zeit eigentlich ganz klasse finde und an anderen Tagen nicht so.
    Der Körper ist schon faszinierend 🙂

    Liebe Grüße
    Pia

  • Avatar
    Yamin
    31. Oktober 2016 at 8:04

    Diese Symtome hatte ich auch. Ich habe einfach das weizen aus meiner Ernährung verbannt. Also komplett keine Nudeln kein Brot usw.
    Es ist nicht gesund. Ich habe das Buch Weizen Wampe gelesen und auch noch Reportagen gesehen.
    Seid dem bin ich nicht mehr so müde und leide weniger an Kopfschmerzen. Viel mehr Energie hab ich jetzt. Ich hab zwei Kinder 3 Jahre und 7 Monate mir ging es richtig schlecht durch die Ernährungsumstellung bin ich fitter geworden. Ich mache das jetzt seit 3 Monaten und fühle mich gut.

  • Avatar
    Sarah
    31. Oktober 2016 at 8:18

    Ich denke zwar nicht das deine ganzen Probleme momentan alle davon kommen, aber ich habe sehr oft gelesen, das man extreme „Nebenwirkungen“ bekommen kann wenn man die Pille abgesetzt hat. Das der Körper bis zu 1-2 Jahre brauch um sich wieder neu eingependelt zu haben und erst wieder lernen muss ohne Hormone zu funktionieren. Und das in dieser Zeit durchaus Probleme wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Haarausfall, schlechte Haut usw. entstehen können. Muss natürlich nicht, es gibt auch Frauen die sich direkt viel besser fühlen. Ich habe auch vor ein paar Wochen meine Pille abgesetzt und leide seit dem unter Dauer Kopfschmerzen 🙁 Ich hoffe das bessert sich bald. Aber schon erschreckend was so eine kleine Pille mit dem Körper anrichten kann und wie krass sie ihn steuert.. Ich hoffe jedenfalls das du beim Arzt eine Lösung für deine Problemchen findest und es dir bald besser geht 🙂

  • Avatar
    Katzenkinder2
    31. Oktober 2016 at 8:55

    Hallo liebe Lou,
    erst mal danke und großen Respekt vor deiner Offenheit.
    Zuerst war ich etwas schockiert und sprachlos, da Du für mich ein sehr großes Vorbild geworden bist in der kurzen Zeit, das ich nie dachte das es Dir so ergehen könnte wie es Dir zur Zeit geht. Du bist ein so liebenswerter und so positiver Mensch, aber eben auch nur ein Mensch.
    Ich leide schon seit längerem auch unter ähnlichen Symptomen und bin zur Zeit in ärztlicher Behandlung.
    Blutergebnisse stehen noch aus.
    Ich bin schon in den Wechseljahren ( 44 Jahre) , eigentlich zu früh. Aber ich produziere keine Östrogene mehr und muss jetzt leider Hormone nehmen, ( Osterporose- Gefahr….) ,
    Bin aber auf Suche nach Alternativen da es mir nicht besser geht.
    Aufgrund das ich Vegetarierin bin wird jetzt mein Blut auf den Kopf gestellt, im Gespräch auch Blutarmut…..
    Also liebe Lou, du bist nicht allein.
    Der wichtigste Schritt ist es sich einzugestehen und auch einfach mal zu sagen „hey es geht mir jetzt einfach mal nicht gut“.
    Was ich bisschen erschreckend finde, das es vielen Frauen so geht…. 🙁
    Das es auch dich erwischt hat, obwohl du so achtsam mit dir und deinem Körper umgehst, dich super gesund und bewusst ernährst, so viel für Dich tust, irritiert mich sehr, wo ich denke was soll man den noch alles für sich tun….:-(
    Ich drück dir die Daumen das ganz schnell was raus kommt, und nicht wie bei mir das du von Arzt zu Arzt geschickt wirst, und jeder sagt was anderes …:-(

    Halte uns bitte auf dem laufenden
    Ich drücke dich feste aus der Ferne
    Carmen

  • Avatar
    Anne
    31. Oktober 2016 at 9:32

    Ein toller, offener Beitrag, liebe Lou ? ich lebe seit Jahren mit einer leichten Schilddrüsenunterfunktion und muss jeden Morgen eine winzige Tablette schlucken. Meine Werte sind seitdem stabil, ich bin allerdings wahrscheinlich lebenslang an dieses Medikament gebunden. Nein, das ist nicht schön, aber ohne würde es mir definitiv schlechter gehen. Deswegen bin ich dankbar, dass ich nicht vor Müdigkeit mein Leben verschlafe, es meinem Körper einfach gut geht.
    Den Ring benutze ich übrigens seit ungefähr 2 Jahren und bin sehr zufrieden. Da mir die anderen Verhütungsmethoden nicht zusagen, werde ich wahrscheinlich auch dabei bleiben 😉

    Liebe Grüße und „gute Besserung“ 😉
    Anne

  • Avatar
    Stephanie
    31. Oktober 2016 at 10:02

    Liebe Lou,

    Ich lese schon seit längerem still bei dir mit und finde es toll, wie du dich für das Thema bodylove einsetzt und noch toller, dass du deinen Fokus und deine Perspektive auf das Thema immer wieder erneuerst und erweiterst. Denn so wie die geht es unglaublich vielen Menschen und ich glaube, dass ihr Leidensdruck noch größer ist, weil sie denken damit alleine zu sein. Zu lesen, dass es anderen auch so geht, löst zwar noch nicht das Problem, aber spendet Mut und Zuversicht.

    Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht und möchte dir gerne mitteilen, was ich darüber gelernt habe. Vielleicht ist etwas Neues für dich dabei, was auch dir hilft. Ich habe auch jahrelang die Pille genommen und vor 5 Jahren aus diversen Gründen abgesetzt, v.a. Aber weil es nicht gut sein kann, den Körper so viele Jahre mit Chemie vollzustopfen. Ich verhüte jetzt mit der Kupferkette. Sie ist hormonfrei und auf lange Sicht gesehen günstiger und sicherer als die Pille. Außerdem hat sich bei mir ein Vitamin D Mangel herausgestellt so wie es fast bei allen anderen der Fall ist, die antriebslos sind. Und unsere moderne Welt der Büros und des künstlichen Tageslicht bietet genügend Raum für einen Vitamin D Mangel. Es gibt sehr gute Bücher darüber von Ärzten, die sagen, dass selbst Depressionen mit Vitamin D behandelt werden können, die Pharmaindustrie das aber blockiert, weil Antidepressiva für sie viel lukrativer sind. Alle Argumente hier aufzulisten würde den Rahmen sprengen, aber ich kann dir nur wärmstens empfehlen, dazu mal zu recherchieren. Ich habe jedenfalls im März hochdosiertes Vitamin D genommen und damit ging es mir gleich viel besser. Selbstverständlich kann es nicht alle Probleme für einen lösen, aber es gibt Energie sich den Problemen des Alltags wieder zu stellen.

    So, lange Rede, aber da du so offen warst, wollte ich das auch gerne mit dir teilen.

    Viele Erfolg!

  • Avatar
    Angelina
    31. Oktober 2016 at 10:54

    Hey Lou, toller Blogeintrag erstmal. 🙂 ich bin auch total oft Mega müde egal wie viel ich schlafe , und bin antriebslos , und ich glaube dass das von der Hormonverhütung kommen kann. Was der Arzt dir sagt und auf welches Verhütungsmittel du wechselst würde mich echt interessieren ???? Liebe Grüße und alles Gute ????????

  • Avatar
    Jassy
    31. Oktober 2016 at 11:04

    Danke Lou, es tut irgendwie gut zu hören, dass nicht nur mich das Thema beschäftigt.
    Antriebslosigkeit und keine Motivation trifft bei mir zurzeit zu. Ich kann mich zu nichts richtig aufraffen und habe auch mehr „Spaß“ daran auf dem Sofa zu liegen oder zu schlafen.

    Liebe Grüße

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    Adriana
    31. Oktober 2016 at 11:53

    Liebe Lou,

    mir geht es ähnlich. Ich kann so gut mitfühlen. Diese Müdigkeit macht mir sehr zu schaffen, die Magenkrämpfe und die permanent latente Übelkeit machen mir Sorge. Ich mache 6 Tage die Woche Sport und habe gerade am Wochenende eine Pause eingelegt. Nachdem mein Magen immer noch rebelliert, werde ich die Pause ausdehnen. Deine Entscheidung, zum Arzt zu gehen, und alles fachmännisch und professionell untersuchen zu lassen, kann ich nur begrüßen. Du machst mir sehr viel Mut und ich hoffe, dass wir beide bald zu unserer alten Kraft und Motivation finden.

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    Sabrina
    31. Oktober 2016 at 12:09

    Danke für deinen tollen Beitrag. Es ist gut zu wissen, dass man mit solchen Problemen nicht alleine ist. Trotzdem drücke ich dir für den heutigen Arzttermin die Daumen! 🙂
    Müdigkeit, Haarausfall, Antriebslosigkeit und Magenprobleme … seit vielen Monaten bin ich in ärztlicher Behandlung. Diagnostiziert wurde Eisenmangel und ein Vitamin B12 Mangel. Mehrere Infusionen waren nötig, um die Werte wieder zu stabilisieren. Ein zäher Prozess. Der Haarausfall kam bei mir vom Stress. Zu viele Termine, Perfektionismus und der Gedanke, jedem alles recht machen zu müssen. Es funktioniert einfach nicht auf Dauer! Bis heute habe ich Probleme mit meinem Magen. Zeitweise ist es besser, manchmal aber auch schlechter. Dafür gab es bisher keine 100 % Lösung.

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    Veronika
    31. Oktober 2016 at 12:41

    Hallo Lou, ein sehr guter Beitrag! Danke! Ich kann dir empfehlen auch zu einem TCM Mediziner zu gehen – er kann diagnostizieren warum dir Energie fehlt und welche Nahrungsmittel dir Kraft geben statt dich zu schwächen. Es geht immer darum deine dir bei Geburt mitgegebene Energie zu stärken und das kann man wunderbar über Nahrungsmittel, Kräuter, Gewürze, etc.

    Die Haut trägt inneres Unwohlsein laut TCM nach außen – wenn sie also rau ist, dann ist etwas im Ungleichgewicht. Operationen, wie du sie hattest (und ich auch, aber nicht am Herzen, sondern Leber + Niere), sind auch langfristig anstrengend für den Körper und das sollte man nicht vergessen, sondern echt Ruhe geben, wenn es an der Zeit ist. Vorallem auch nach dem Sommer, braucht der Körper Zeit für die Umstellung. Ich habe mich zeitweise nach TCM ernährt und ich greife immer darauf zurück, wenn ich mich schwach fühle. Jetzt gerade brauche ich das nicht, aber das kann sich schnell ändern. Alles Gute!

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    Leonie
    31. Oktober 2016 at 13:08

    Hallo Lou,

    erstmal ein toll geschriebener Artikel.
    Mir selber ging es vor 8 Jahren nicht anders. Ständig einen aufgeblähten Bauch, starke Müdigkeit und Unwohlsein. Ich fing an kaum noch etwas zu essen, weil ich mich so dick gefühlt habe.
    Als ich dann auf Arbeit fast umgekippt bin vor Müdigkeit. Hat mein Chef eingegriffen und ich wurde zum Arzt geschickt.
    Die haben nichts gefunden bis dann mein Hausarzt meinte wir müssen jetzt Lebensmittel ausschließen. Ich sollte alle Milchprodukte weg lassen und wer hätte es gedacht nach nicht mal einer Woche ging es mir gut. Alle Symptome waren weg. Also eine Laktoseintoleranz. Seitdem achte ich sehr auf die Ernährung und es geht mir gut.
    Ich hoffe sehr es geht dir bald besser und dein Arzt kann feststellen was du hast.

    Danke für deine wunderbaren Artikel. Ich lese sie immer sehr gerne.

    Liebe Grüße

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    henriette
    31. Oktober 2016 at 15:04

    Liebste Lou

    Danke für diese ehrlichen worte!! Wenn man sich viel auf social.medias bewegt,gewinnt man den eindruck: „bei den anderen „läufts“. Und zwar super! Jeden tag sport, der sixpack und gestählte körper, dazu disziplinierte ernährung (low-alles, haufenweise veggies und proteineund natürlich alles superduperlecker…) ein tolles sozialleben….superspannendes studium oder job…urlaub….perfektes aussehen in sachen kleidung, makeup, frisur usw. Und selbstverständlich alles “ voll isi“. Quasi selbstverständlich.
    dann stehst du da und hinterfragst dich. Du hast nicht jeden tag bock auf sport. Manchmal hasst du ihn. Du magst zucker. Und carbs. Und flavdrops schmecken dir nichtmal im quark. Du hast mal fettige haare und ungezupfte augenbrauen. Du liebst feierabend weil dein job stressig ist. Du bist müde. Gereizt. Manchmal überfordert.
    Du fühlst dich wie ein alien.Falsch. Anders. Weniger gut.
    Dabei ist mind 50% dessen was gezeigt wird : show. Glamour. Fake.

    Danke lou dass du hilfst zu erinnern dass es ok ist unperfekt zu sein.

    Und gute besserung!!!!

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    Eschb
    31. Oktober 2016 at 16:48

    Ich finde, es gibt immer Phasen im Leben, wo man aktiv ist. Phasen, in denen man Lust hat, sich gesund zu ernähren und etwas für Körper und Seele zu tun. Es gibt aber auch Zeiten, in denen dies deutlich schwerer fällt. Merkt man dann irgendwann, dass Müdigkeit, Antriebslosigkeit und vielleicht sogar schmerzende Gelenke und Knochen Oberwasser gewinnen, erfährt man wieder die Motivation, die man benötigt, die 180 Grad Wendung einzuläuten. Es ist normal, dass es im Leben immer Auf und Ab geht, wichtig ist nur, dass einem das bewusst ist und man frühzeitig aktiv gegenlenkt. Massagen und Wellnessprogramme helfen dabei…;-)

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    Katzenkinder2
    31. Oktober 2016 at 20:11

    ….schade das mein Kommentar gelöscht wurde…
    Lou ich wünsche dir gute Besserung ????????

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    Natalie
    31. Oktober 2016 at 20:20

    Hallo liebe Lou,
    Danke für diesen tollen Blog Eintrag.ich glaube es geht vielen so, man hört einfach nicht auf die Signale. Selbst wenn man vom Fach kommt. Ich habe vor ein paar Jahren festgestellt zB das ich komplett Gluten nicht Vertrage, hab es immerwieder versucht es , geht nicht mehr. Ich hatte soviele Wehwehchen, seit ich mich intensiver mit Ayurveda zB beschäftige und eine Ausbildung darin gemacht hab dieses Jahr sind die Signale von meinem Körper die ich jahrelang verdrängt u ignoriert hab klar und deutlich. Und ich versuche Sie nach und nach abzuarbeiten.Auch ich habe Depression, Esstörung und burnout hinter mir. Ayurveda beruht auf Empfehlungen also nix zwanghaftes( du musst dies oder jenes Essen etc.) . Was auch gut hilft ist Reiki (Energie, selbstheilung aktivieren, natürlich nicht gegen Haarausfall ;)))Ich komme aus dem medizinischen Bereich hauptberuflich und falls Schilddrüse , Eisenspeicher (Ferritin) , Hormone (Gyn) etc okay sind, wäre ayurveda ggf noch ne Möglichkeit.
    Aber Haarausfall habe ich immernoch sehr stark , aber wie gesagt ich wühle mich Schicht für Schicht hoch. :)) Liebe Lou drücke Dir die Däumchen für den Arzt Termin. Mich würde sehr interessieren wie der Verlsuf ist. Fühl Dich gedrückt liebste Grüße Natalie

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    Henriette
    1. November 2016 at 7:13

    Liebe Lou,
    ich finde es sehr mutig von dir, dass du immer wieder dein persönliches Wohlergehen in mentaler und physischer Hinsicht mit der Öffentlichkeit teilst. Nachdem ich vor einem halben Jahr die Pille abgesetzt habe, weil ich immer wieder depressiv, antriebslos und unglaublich müde war, sodass ich am Sonntag schon Angst vor den Anstrengungen der neuen Woche hatte, hatte ich 2-3 Monate lang ebenfalls sehr starken Haarausfall. Wie oben schon in anderen Kommentaren beschrieben dauert es mindestens ein Jahr bis die Hormone der Pille vollständig vom Körper abgebaut sind.
    Ich habe nun seit 1,5 Monaten die Kupferspirale und bin sehr zufrieden mit diesem anti-hormonellen Verhütungsmittel.
    Ich bin mir sicher du findest einen Weg wieder ohne körperliche Dauerbeschwerden glücklich zu werden und machst damit noch vielen weiteren Frauen Mut!

  • Avatar
    Lisa
    1. November 2016 at 7:13

    Liebe Lou,
    Ich danke dir für deinen schönen Beitrag! Ich finde es so toll, dass du deinen Beschwerden gleich auf den Grund gehen möchtest und was dafür tust. Das motiviert mich sehr, diesen Schritt vielleicht auch mal wieder zu wagen. Ich bin eher ein Mensch, der so wenig wie möglich zum Arzt geht. Ich habe da irgendwie eine Abwehrreaktion und fühle mich unwohl. Das mag aber auch daran liegen, dass ich bei meinen Beschwerden (fast) noch nie von einem Arzt Ernst genommen wurde und etwaige Tipps und homöopathische Mittelchen nie geholfen haben. Seit ich 16 bin (also 8 Jahre) leide ich nun schon unter sehr häufigen Bauschmerzen (und Blähungen). Das ist bei mir schon fast Normalzustand und kann sehr, sehr unangenehm sein. Manchmal bin ich echt verzweifelt und ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Von den Ärzten nur abgetan als „das ist der Stress“ oder „oh ja, Sie haben ungewöhnlich viel Luft im Bauch- hier haben sie ein paar Tröpfchen“. Warum sollte ich also überhaupt noch zum Arzt gehen? Mich auf eine Unverträglichkeit testen zu lassen habe ich auch schon häufig überlegt. Jedoch steht mir da irgendwie der Begriff „Modekrankheit“ im Weg. Ich habe das Gefühl es ist heutzutage hip eine Unverträglichkeit zu haben oder zumindest sich dementsprechend zu ernähren. Natürlich stehe ich mir damit wahrscheinlich am Meisten selbst im Weg, aber wenn man schon seit Jahren von Ärzten so behandelt wird und alles abgetan wird, dann fängt man selber an sich zu zweifeln. Aber wie viele hier auch schon schreiben- es schränkt mich einfach in meiner Lebensqualität ein. Immer von Bauschmerzen (ich habe mind. 5 verschiedene Arten auf Lager) und unangenehmen Blähungen geplagt zu sein einfach kein Spaß mehr. Naja, kurzum: dein Beitrag hat mir wieder Mut gemacht, mich um meinen Körper zu kümmern, auf seine Signale zu hören und erneut den Schritt zu wagen, ihnen auf den Grund zu gehen (und mit der Selbsttherapie aufzuhören). Danke! Ich hoffe die Ärzte nehmen dich dabei ernst (mich würde dein Arzttermin sehr interessieren) und dir kann geholfen werden!
    Liebe Grüße,
    Lisa

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    Feli
    1. November 2016 at 11:02

    Liebe Lou,

    erstmal: Ich finde es toll, dass du dich dazu entschlossen hast, in dich selbst hineinzuhören UND dir professionelle Hilfe zu holen. Meiner Erfahrung nach ist das der beste Weg – eins allein lässt meist das große Ganze, wie du es auch genannt hast, aus dem Blick. Ich hatte auch hier und da Wehwehchen, hab mich mit Diesem und Jenem rumgeärgert und wusste nicht mehr aus noch ein. Eine super Ärztin, die sowohl „normale“ Medizin praktiziert als auch Naturheilverfahren anwendet, hat mir sehr geholfen; ich selbst konnte mir aber ebenfalls helfen, indem ich mir Zeit für mich und meine Bedürfnisse nehme. Die Kombination war in diesem Fall der Schlüssel zum Erfolg.

    Meist hilft es besonders, sich darüber bewusst zu werden, was man wirklich braucht und wobei es einem richtig gut geht. Das dann in den Tagesablauf zu integrieren, ist zwar anfangs (vor allem als Selbstständige) sehr schwer, zahlt sich aber auf Dauer absolut aus! 🙂

    Ich wünsche dir alles Gute und viel Erfolg auf deinem Weg! <3

    Liebe Grüße,
    Feli

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    carina
    1. November 2016 at 18:16

    Hey lou, ich hatte genau dieselben Symptome wie du und bei mir war es ein heftiger Vitamin b und d mangel, der mich so unendlich müde gemacht hat. Der Haarausfall war eisenmangel. Ich frag mich nur, warum man das nicht mit ausgewogener, gesunder Ernährung in den Griff bekommt, denn ich möchte echt nicht für immer diese ersatztabletten nehmen????

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    Dani
    1. November 2016 at 22:31

    Hey Lou,
    mir gings dieses Jahr ganz oft sehr ähnlich und ich fühle mich nach wie vor (zum glück aber nur noch ab und zu) niedergeschlagen und total schlapp. Ich habe mich auch komplett durchchecken gelassen und es ist zum Glück soweit alles in Ordnung. Mir geht’s auch automatisch wieder besser …ich weiß nicht genau wieso. Ich probiere jetzt aus ob es teilweise an meiner Ernährung liegt, da ich auch an den Händen eine Allergie habe. Mich inspiriert dieser Spruch immer sehr: „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden kann man etwas Schönes bauen. “
    LG Dani

  • Avatar
    Lisa
    2. November 2016 at 9:54

    Liebe Lou,
    mir geht es seid knapp einem Monat ähnlich, ich bin mit meinem Freund letzten Monat zusammengezogen. Davor wochenlang Stress und nun Dankt es mir mein Körper erbarmungslos -.- mit Müdigkeit Antriebslosigkeit und schlechtem Immunsystem. Ich nehme mir zwar immer vor ich möchte mich um meinen Körper kümmern, aber irgendwie ist immer was anderes und man rennt unter Stress und Druck durch den Tag. Hab mir letzten vorgenommen mit Yoga anzufangen. Mal schauen ob es was bringt.
    Dir Gute Besserung Lou :*
    Mach weiter so.

  • Avatar
    Sandra
    2. November 2016 at 11:05

    Ich finde, es gibt immer Phasen im Leben, wo man aktiv ist. Phasen, in denen man Lust hat, sich gesund zu ernähren und etwas für Körper und Seele zu tun. Es gibt aber auch Zeiten, in denen dies deutlich schwerer fällt. Merkt man dann irgendwann, dass Müdigkeit, Antriebslosigkeit und vielleicht sogar schmerzende Gelenke und Knochen Oberwasser gewinnen, erfährt man wieder die Motivation, die man benötigt, die 180 Grad Wendung einzuläuten. Es ist normal, dass es im Leben immer Auf und Ab geht, wichtig ist nur, dass einem das bewusst ist und man frühzeitig aktiv gegenlenkt. Massagen und Wellnessprogramme helfen dabei…;-)

  • Avatar
    Anne
    2. November 2016 at 16:22

    Ich habe heute auch einen Termin zur Blutabnahme gemacht, da hatte ich deinen Beitrag noch nicht gelsen. Normalerweise muss ich alle drei Monate (wegen Vorerkrankung) das machen, doch in den letzten Monaten hatte ich immer mehr Angst vor den Ergebnissen, weil keiner so Recht wusste warum das Blutbild so chaotisch ist. Dein Text hat mich beruhigt und gezeigt das es der richtige Weg war/ist. Möchte nicht immer nur als Krank und „Instabil“ angesehen werden, doch manche Menschen brauchen einfach etwas mehr ärztliche Unterstützung als andere. Wobei Schwäche eingestehen nicht so mein Ding ist. Doch leider ist mein Köfper nicht so stark wie ich ihn gern hätte. Ich hoffe sehr das es nichts Schlimmes ist bei Dir und wir beide nur eine Kleinigkeit in unserem Leben ändern müssen um wieder ganz fit zu sein!
    DANKE FÜR DEINE TOLLEN WARMEN HERZLICHEN WORTE!!!!!!!!!!!!!!!!!

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    Katharina
    2. November 2016 at 23:50

    Hallo Lou,

    ein toller – und erfrischend offener Beitrag. Aus eigener Erfahrung kann ich dir zustimmen, dass man die Warnzeichen des Körpers nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Und es ist eine gute Idee, die Sache mal von einem Arzt auschecken zu lassen.

    Ich selbst hatte noch Glück im Unglück und bin mit mit ein paar Verdauungsbeschwerden, Übergewicht und leichter Depression am Schlimmsten vorbeigeschrammt … und hat das sich nach meiner Ernährungsumstellung auf überwiegend natürliche (vor allem pflanzliche) Nahrung über die Zeit gelegt.

    Aber wenn ich sehe, wie mein Kollege, der das Online Marketing meiner Website betreut, mit Nieren und Leber zu kämpfen hat, dann wird mir immer wieder bewusst, dass der Körper regelmäßige Wartung braucht. Er arbeitet zwar auch mit Rohkost usw. aber diese Saft – oder Smoothykuren alleine, die heute so im Trend liegen, haben ihn in seiner Lage nicht weiter gebracht. Er nutzt spezielle Kräuter, verschiedene Fastenarten im Wechsel mit nährstoffreichen Aufbaukuren, das Inhalieren essentieller Öle usw.

    Da braucht es dann doch tiefergehendes Wissen zum Lymphsystem, zum Zellstoffwechsel und zu den körperinternen Funktionskreisläufen. Deshalb finde ich es so gut, dass du die Zeichen erkennst du frühzeitig bereit bist, etwas zu tun. Denn wenn man zu lange wartet und richtige Schäden angerichtet sind, so, wie bei besagtem Arbeitskollegen, kann der Weg zurück extrem lang und schwierig sein … egal, was irgendwelche Gurus oder „Experten“ versprechen.

    Ich wünsche dir viel Glück und hoffe, dass du bald wieder komplett fit und gesund bist 🙂

  • fit_trio
    fit_trio
    3. November 2016 at 17:18

    Carmen, hier wurde kein Kommentar gelöscht 🙂 LG

  • fit_trio
    fit_trio
    3. November 2016 at 17:19

    Hallo Lea 🙂 Das kann nicht sein, weil ich erst seit ganz ganz kurzem die Pille bzw. den Ring abgesetzt habe LG

  • Avatar
    Carmen
    3. November 2016 at 19:05

    Oh liebe Lou,
    Soooorrryyyy
    Habs eben gesehen….
    ( lach)

  • Avatar
    Lea
    3. November 2016 at 20:00

    Versuche es auch mal mit einem Allergietest, der ist auch sehr aufschlussreich! 🙂

  • Avatar
    Feli
    4. November 2016 at 8:04

    Ich kenne die Probleme und habe jetzt auch die Pille abgesetzt.. Gute Besserung! Liebe Grüße, Feli von http://www.felinipralini.de

  • Avatar
    Linda
    4. November 2016 at 9:07

    Hei!
    Vielen Dank für den tollen, offenen Beitrag! Ich kenne die Situation sehr gut! Hatte sie bereits ein paar Mal im Leben. Ich bin bei unzähligen Ärzten gewesen-keiner hat etwas gefunden. Irgendwann musste ich die Situation einfach akzeptieren, dass ich mal eine zeitlang nicht so leistungsfähig bin. Ich habe nur noch das Nötigste erledigt am Tag und auf der Arbeit! Ich habe viel „nein“ gesagt. Irgendwann ging es dann immer von alleine vorbei und die Energie kam zurück.
    Unabhängig davon habe ich auch vor einem Jahr alle hormonellen Verhütungsmittel abgesetzt, weil ich es meinem Körper einfach nicht mehr antun wollte. Damit lebe ich sehr gut. 🙂
    Halt durch! Du wirst deinen Weg finden!

  • Avatar
    Anne
    7. November 2016 at 8:23

    Liebe Lou, eine wunderbare Botschaft. Wir wollen alle, dass unser Körper uns noch lange durchs Leben trägt, deshalb müssen wir und um ihn kümmern und seine Signale ernst nehmen. Ich wünsche dir alles Gute!
    Liebe Grüße Anne

  • Avatar
    Kalzi
    10. November 2016 at 12:17

    Hallo alle zusammen, bin grad eher zufällig hier gelandet und hab mir alle Berichte durchgelesen. Zunächst mal,liebe Lou, toller Blog! Ganz nah am realen Leben, an uns “normalen Leuten“. Und “schön“, dass es uns allen ja ganz ähnlich geht und frau nicht alleine ist.
    Müdigkeit, Schlappheit, Blähungen und eben so ein unspezifisches Krankheitsgefühl kenne ich auch sehr gut. Auch ich musste feststellen, dass Ärzte so was leicht abtun und wenn sich auf den ersten groben Blick nix organisches finden lässt, erzählen sie einem man soll sich nicht so anstellen. Ich hab aufgegen zusammen mit Ärzten zu suchen. Probiere selbst was tut gut, was nicht und was verschlimmert. Streß ist bei mir ein großer Faktor. Auch wenn ich den erstmal nicht als negativ oder eben gar nicht als Stress empfinde.
    Auch die Pille ist/war ein Krankheitsfaktor. Ich habe diese eher nicht zur Verhütung genommen, sondern um die heftigen Begleiterscheinungen einer Endometriose auszuschalten.
    Das hat sie auch getan, und das erste Jahr war ich sooo happy-keinen schmerzhaften Eisprung, kaum Blähungen, Bauchschmerzen, keine Regelschmerzen und vor allem keine Blutung mehr. Leider war ich plötzlich dauernd, sehr heftig erkältet. Immer schlimmste Symptome mit heftigem Fieber etc. War vorher immer gesund, kein Virus konnte mir was. Merkwürdig! Pille wieder abgesetzt(nun muss ich eben alle häßlichen Begleiterschungen der Endometriose wieder ertragen) aber ich bin wieder fit ???? und auch beim Joggen und Kafttraining deutl. leistungsfähiger.
    Äh.. was eigtl. sagen wollte: frau sollte immer auf sich selbst hören und handeln wie es einem selbst gut tut.
    Egal was die Ärzte finden oder eben nicht, ggf hartnäckig dranbleiben, wenn einem das Gefühl sagt da ist was nicht in Ordnung ????
    Gute Besserung für Dich, Lou ! …. und weiter so ????????

  • Avatar
    Carmen
    11. November 2016 at 20:22

    Liebe Lou,
    hast du schon Ergebnisse?
    (Daumendrück das alles gut)
    Carmen

  • Avatar
    Lens
    22. November 2016 at 21:49

    Mich würden die Ergebnisse auch interessieren. Mir geht es auch so aber alles Ärzte sagen bei mir ist alles in Ordnung…

  • Avatar
    Bianca
    26. November 2016 at 19:54

    Hallo Lou,

    durch Zufall bin ich auf Deinen Blog gestoßen und muss erstmal danke sagen! 🙂 Danke für so viele tolle Worte. Ich bin zwar etwas Älter (37), aber auch ich arbeite jeden Tag daran, mich so zu akzeptieren, wie ich bin. Der Sport ist wichtig für mich. Über 20 Jahre habe ich aktiv Handball gespielt und nun laufe ich und halte mich zusätzlich mit HIIT-Einheiten, sowie Kräftigungsübungen mit meinem Körpergewicht fit.

    Mir macht der Sport so viel Spaß. Ich liebe es, mich auszupowern und danach lecker und gesund zu essen. Das Essen ist eh nicht mein Problem. Ich muss jeden Tag meinen Körper akzeptieren, da ich große Narben auf dem Bauch habe und diese Narben erinnern mich jeden Tag daran, dass ich keine Familie gründen kann….ABER: ich lebe dank ihnen. Wenn sie nicht wären, wäre ich nicht da. Und wenn ich das eine nicht kann, dann aber folgendes: meinen Körper bewegen, ihn dehnen, strecken, mit ihm laufen und allerhand andere Sachen. 🙂 Und das ist so viel wichtiger, als alles andere.

    So, genug von mir. Hier ein kleiner Tip bezüglich deiner Müdigkeit und Abgeschlageheit: lass bei dem Blutbild unbedingt Deinen Vitamin-D-Spiegel testen. Mir ging es ähnlich wie Dir, trotz perfekter Einstellung meiner Schilddrüsenwerte und ohne hormonelle Verhütung. Im Sommer 2014 habe ich den Vitamin-D-Spiegel testen lassen, da ich vor einem 4-wöchigen USA-Trip völlig kaputt war. Ergebnis: ernormer Mangel, so dass ich hochdosiertes Vitamin D auf Rezept verschrieben bekommen habe. Seitdem ich das regelmäßig nehme (im Winter mehr als im Sommer), sind alle Symptome weg!

    Liebe Lou, mach weiter so. das was Du hier tust, ist für viele junge Mädels soooo wichtig.

    Da ich in Hamburg wohne, werde ich auf Facebook aufmerksam gucken, wann ihr wieder mal ein Schnupper-Bootcamp macht. Ich möchte unbedingt mal mit Euch trainieren. Das sieht nach Spaß und harter Arbeit aus. 😉

    VG aus dem hamburger Süden
    Bianca

  • fit_trio
    fit_trio
    4. Dezember 2016 at 15:22

    Hallo liebe Bianca 🙂
    Herzlich Willkommen auf dem Blog.
    Ich danke dir für deinen Tipp. Vitamin D habe ich auch testen lassen – war alles okay 🙂
    Schau auch gern mal bei unserer Alsterrunde vorbei.

  • fit_trio
    fit_trio
    4. Dezember 2016 at 15:25

    Schreibe noch einen Blogpost 🙂

  • Avatar
    Bianca
    5. Dezember 2016 at 17:47

    Hey Lou,
    schön von Dir zu hören und toll, dass bei deinem Vitamin D alles in Ordnung ist. Eure Alsterrunde hab ich schon entdeckt und am Sonntag hab ich Zeit. Eine kleine Frage dazu: wie schnell ist die Gruppe, die 15 km läuft? Oder läuft jeder sein Tempo?
    Ganz liebe Grüße
    Bianca

  • Avatar
    Daniel
    11. Dezember 2016 at 21:54

    Hi Lou,
    mir ging es vor ein paar Wochen ähnlich – nur das ich männlich bin und die Pille daher nicht in Frage kam. Beim Blutcheck kam auch nichts dabei heraus, was aber auch daran liegen kann, dass ich 1,5 Wochen vorher meine Ernährung umstellte. Ich vermutete bei mir, dass mein hormonelles Gleichgewicht aus der Bahn gekommen ist, da ich auch kaum noch Libido hatte.
    Also an der Ernährung etwas geändert und natürlich meinen Kalender entstresst. Da das im Zusammenhang mit Hormonen auch ein wichtiger Faktor ist und von Ärzten auch immer sehr gerne genannt wird, wenn sie sonst nichts finden… 😉
    Zudem nehme ich jetzt seit 2-3 Wochen ein qualitativ hochwertigen Multivitamin. Schon nach der ersten Einnahme schlief ich viel tiefer und war deutlich erholter nach dem Aufstehen. Ich denke, dass das auch ein Punkt war, zusammen mit der Ernährungsumstellung.

    Inwzischen bin ich wieder sehr fit. Vermutlich so fit wie noch nie in meinem Leben. 😉

    LG und bis bald
    Daniel

  • Avatar
    Jenny
    5. Januar 2017 at 13:42

    Lou,
    vielen Dank für deinen Beitrag.
    So ergeht es mir auch. Morgen bekomme ich meine Ergebnisse.

    Magst du auch mit uns teilen was bei dir rausgekommen ist?

  • Avatar
    Steffii
    28. Februar 2017 at 15:22

    Fitness bedeutet für mich Spaß, sich immer neue Herausforderungen zu setzen und natürlich Freude an der Bewegung:)

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