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Internationaler Anti-Diät Tag

Hannas Magen knurrt. Es ist 14 Uhr. Sie sitzt an ihrem Schreibtisch auf der Arbeit und starrt ihre leere Brotbox an. Sie hat Hunger. Großen Hunger. Laut ihrem Diätplan darf sie aber erst wieder um 17 Uhr essen. Hanna geht in die Küche und füllt sich ein großes Glas Leitungswasser ein. 3,2,1 – ausgetrunken. Das ist gut, denn ein großes Glas Wasser stoppt fürs Erste ihren Hunger.

Es ist 16.30 Uhr. Feierabend. In Hannas Kopf dreht sich schon den ganzen Tag alles ums Essen. Sie hat den Kinoabend mit ihren Freundinnen abgesagt. Nur so kann sie sich auf ihren Diätplan konzentrieren und sich strikt an die Vorgaben halten. Im Kino wäre die Versuchung nach Popcorn, Chips oder Eis viel zu groß. Außerdem müsste sich Hanna bohrenden Fragen ihrer Freundinnen stellen. Warum machst du denn Diät? Was isst du denn jetzt? Darauf hat Hanna keine Lust.

Die Einkaufsliste für ihr Abendessen hat sie sich bereits ausgedruckt. Salat, Salat und nochmal Salat. Jetzt muss sie sich aber beeilen, schließlich steht in ihrem Plan, dass sie nach 18 Uhr nichts mehr essen darf. Das macht dick. Und Hanna will nicht dick sein. Mit ihren 1,63 cm und 53 kg fühlt sie sich aber zu dick. Sie sieht dicker als alle anderen Mädels auf Instagram aus, denkt sie. Sie will auch so durchtrainiert und dünn auf ihren Fotos aussehen. Das muss mit einer Diät klappen.

Auf dem Weg zum Supermarkt holt Hanna ihre Trinkflasche heraus. Schnell nochmal ein paar große Schlücke Wasser trinken, damit sie nicht so viel Hunger hat.

17.30 Uhr. Hanna hat sich einen gemischten Salat zubereitet. Aber ohne Dressing, denn im Diätplan steht, dass Dressing dick macht und nicht dazu beiträgt, abzunehmen. Eine halbe Stunde hat sie noch. Ab 18 Uhr wird nichts mehr gegessen. Im Bett geht Hanna bereits mit knurrendem Magen den nächsten Tag durch. Ihren letzten Diättag. Sie hat nun 13 Tage regelrecht gehungert. Aber sie fühlt sich gut. Sie hat abgenommen und fühlt sich einfach „cleaner“. Leichter. Morgen wird sie sich zum letzten Mal wiegen. Danach ist die Diät vorbei und Hanna wird ein neues, viel schöneres Leben beginnen. Denkt sie.

49 kg. Sie hat also 4 kg abgenommen. Endlich. Jetzt wird alles besser. Das war Hannas erste Diät. Sie befolgt an ihrem letzten Tag den Diätplan, isst Salat und ein bisschen Reis. Schokolade, Kohlenhydrate am Abend oder eine Cola? Absolut Tabu. Diese Diät- Regeln hat sich Hanna in den letzten 14 Tagen regelrecht eingeprügelt. Und es hat geklappt. In ihrem Kopf gibt es nun verbotene Lebensmittel und es gibt Lebensmittel, die sie glücklich machen. Sie machen Hanna glücklich, weil sie ihr helfen abzunehmen. Sich leichter zu fühlen. Dazu gehören nicht Schokolade, Pasta oder Chips.

Die Diät ist vorbei. Hannas Leben aber nicht. Hanna liegt im Bett und geht wie jeden Abend im Kopf den nächsten Tag durch. Wann darf sie essen und vor allem was darf sie essen? Hanna schaut an die Decke. Sie bemerkt, wie ihr die Tränen an den Wangen herunterlaufen. Die Diät ist vorbei. Was soll sie nun machen? Den Plan von vorne beginnen? Unsicherheit kommt auf. Was darf sie nun noch essen, um nicht wieder zuzunehmen? Sie hat Angst. Angst vorm Essen.

Hanna probiert es in den kommenden zwei Tagen weiterhin mit Salat. Keine Schokolade hat nicht ganz geklappt. Nach der Arbeit gönnt sie sich ein großes Stück Schokolade. Danach weint sie. Ein verbotenes Lebensmittel. Sie hat versagt. Ohne die Diät ist sie eine Versagerin. Eine Kämpferin, die vor dem Kampf aufgeben hat. Hanna geht aufs Klo. Zwei ihrer Finger wandern in den Mund. Die Schokolade muss raus.

Es wurde nicht besser. Nach der Diät fühlte Hanna sich unsicherer als je zuvor. Sie hatte keinen Halt mehr. Keinen Bezug zur Ernährung. Sie trank literweise Wasser und machte sich einen Salat nach dem anderen. Und danach Schokolade. Denn die verbotenen Lebensmittel reizten sie in Stresssituationen immer ganz besonders. Sie war eine Versagerin. Im Zeitschriftenladen kauften sie eine Zeitschrift. Der Aufhänger dieser Zeitung: „Schlank in 9 Tagen. So bekommst du eine Traumfigur.“ Diesmal wird Hanna auch diese Diät durchziehen und danach nicht mehr Versagen.

Was Hanna vergessen hat ist, dass sie ein ganzes Leben lang essen muss, um zu überleben. Unser Körper wird Essen einfordern, wenn er Energie benötigt. Hanna hat während der Diät nicht gelernt, was eine ausgewogene Ernährung ausmacht. Sie hat gelernt sich Lebensmittel zu verbieten und sie hat gelernt, ihren Hunger zu unterdrücken. Was sie während der Diät nicht gelernt hat ist das Leben nach der Diät. Der Jojo-Effekt. Der Jojo-Effekt, der uns einreden möchte, dass wir versagt haben. Das wir Loser sind, weil wir zu Schokolade und Co. greifen.

Heute ist der Internationale Diät Tag und ich möchte Euch nochmal darauf hinweisen, dass ihr mit eurem Körper ein ganzes Leben lang befreundet sein müsst. Ihr seid Partner in Crime. Eine Diät möchte euch auseinander bringen. Sie schenkt euch für eine gewisse Zeit ein gutes Gefühl und lässt euch danach mit Herzschmerz zurück. Die Diät weiß schon von Anfang an, dass sie dadurch eine Beziehungskrise zwischen dir und deinem Körper auslösen wird. Das ist ihr aber egal. Diäten sind nämlich hinterlistig.

Ich möchte euch dazu auffordern, Diäten aus eurem Leben zu verbannen. Fangt bitte an euch mit dem Thema Ernährung intensiver auseinanderzusetzen. Fangt an die Angst vor dem Essen abzulegen. Eine Diät ist nicht von Dauer gezeichnet. Eine ausgewogene Ernährung schon. Wollt ihr euch bestimmte Genussmittel ein ganzes Leben lang verbieten? Möchtet ihr wirklich ein ganzes Leben lang akribisch darauf achten, was ihr wann verzehrt? Ich behaupte, dass euch das nicht glücklich machen wird. Gibt Diäten keine Chance! #teambodylove #fittriocommunity #antidiät

Ein kleiner Nachtrag: Natürlich ist eine Diät für stark übergewichtige Menschen grundsätzlich nicht verkehrt. Meiner Meinung nach sollte man sich dann aber professionelle Hilfe durch Ernährungsberater und Personal Trainer einholen. Crash Diäten sind von der Fitnessindustrie nur ins Leben gerufen wurden, um Geld zu machen. Und sind wir mal ehrlich: Würde eine Diät wirklich so wunderbar funktionieren, würde es nicht jeden Monat neue Wunderdiäten geben!

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31 Kommentare

  • Avatar
    Josi
    6. Mai 2016 at 11:13

    Liebe Lou, schön geschrieben. Die Gedanken sind gut nachzuvollziehen!

    Den einen Absatz fängst du an mit „Heute ist der Internationale Diät Tag…“ Vielleicht kannst du das ja noch ändern ????

    Liebe Grüße ????

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    Janine
    6. Mai 2016 at 11:46

    So ein schöner Beitrag und du hast so Recht damit.
    Ich hatte selbst 5 Jahre Magersucht und womit hat es angefangen? Mit einer Diät…
    Und auch wenn ich es überstanden habe, kommt manchmal immer noch die kleine böse Stimme in meinem Kopf, die durch die Diät und alles danach ausgelöst wurde.
    Aber du hilfst mir mit deinem Blog und die Stimme ist fast verstummt danke dafür #teambodylove

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    Birthe
    6. Mai 2016 at 12:39

    So ein toller Beitrag liebe Lou!
    Ich finde deine Botschaft so klasse und hoffe, dass du auch weiterhin ganz vielen Mädels damit helfen kannst!

    Mach weiter so! 🙂

    Liebe Grüße,
    Birthe

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    Susi
    6. Mai 2016 at 17:16

    Liebe Lou!!

    Sehr schöner Beitrag 🙂 Ich halte auch nichts von Diäten und habe zum Glück noch nie eine völlig durchgezogen (da ist die Lust aufs Essen einfach zu groß ;))
    Trotzdem kann ich deinen Beitrag voll und ganz nachvollziehen.
    Seit ich so viel Sport mache, achte ich viel mehr auf meine Ernährung. Ich habe mich allerdings selbst schon dabei ertappt, dass ich mir viel zu viel verbiete…
    Dabei ist es doch völlig in Ordnung sich ab und zu auch Mal etwas Leckeres(„Ungesundes“) zu gönnen… Immer nur gesund kann auch nicht mehr gesund sein, sobald es zum Zwang wird und man dabei Lebensfreude verliert!

    Susi

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    Lina
    6. Mai 2016 at 21:03

    Ein wunderbarer Eintrag,Lou!!! <3 Er hat mich sehr sehr berührt, denn in vielen Zeilen habe ich mich selber wieder erkannt. Aber zum Glück ist diese Zeit vorbei:) ich bin so stolz auf mich, dass ich es geschafft habe. Jetzt habe ich gelernt meinen Körper so zu lieben & akzeptieren wie er ist.
    Und ich rate allen Mädels, dass sie niemals mit so einem Quatsch anfangen sollen!!!
    #teambodylove

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    Alina
    7. Mai 2016 at 0:56

    Es ist so erschreckend, dass ich sagen muss, dass ich mich in wirklich jeder Zeile erkannt habe.

    Das viele Wassertrinken, das Absagen von Verabredungen, stolz zu sein, weil man Kontrolle über seinen Körper hat.
    All das habe ich auch durch gemacht.

    Danke für deinen wundervollen Blogeintrag! Und danke, dass du mit dem Thema so offen umgehst.
    Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ich keinem Menschen wünsche in diesen Teufelskreis zu gelangen.

    Denn hat man ein Mal angefangen, ist es so schwierig wieder hinaus zu kommen.
    Alina

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    Kathleen
    7. Mai 2016 at 16:04

    Ich kann mit Diäten absolut gar nichts anfangen. Du beginnst nach einem Plan zu essen, musst dir Sachen verbieten, auf die du eigentlich Lust hast, und ernährst dich strikt nach einem einseitigen Plan. Was bringt das Ganze? Meiner Meinung nach gar nichts!!! Und das ist auch der Grund, weshalb ich noch keine einzige Diät ausprobiert habe. Für mich ist es viel bedeutsamer, sich bewusst und gesund zu ernähren und da darf man auch mal ein wenig Schokolade essen oder ein schönes Eis im Sommer. So lange man es nicht übertreibt und alles nur in Maßen genießt, dann ist doch auch alles gut.

    Liebe Grüße,
    Kathleen von http://www.kathleensdream.de

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    Cassandra
    7. Mai 2016 at 20:23

    Liebe Lou 🙂
    Ich wollte dich fragen, was du davon hälst abends low carb zu essen. Also mittags und morgens trotzdem Kohlenhydrate zu essen, nur eben abends nichts, damit in der Nacht nicht die Kohlenhydratspeicher sondern die Fettspeicher angegriffen werden. Sinnvoll oder Quatsch?

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    Tammy
    7. Mai 2016 at 21:47

    DANKE! Danke für diesen Post und danke, dass ihr den Menschen die Augen öffnet!
    Ich liebe diesen Blog, er ist authentisch wie kein Zweiter.
    Bitte weiter so! ??

  • Avatar
    Laura
    8. Mai 2016 at 9:56

    Der Text ist sehr gut, aber ich habe eine andere Frage. Ich wollte mal wissen, warum die App von euch nicht mehr funktioniert und ob wir auf eine neue Version/ Bearbeitung wieder hoffen können!

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    Dana
    8. Mai 2016 at 20:41

    Hey Lou,
    ein wirklich toller Beitrag!
    Ich habe mal eine Frage, kannst Du vielleicht Tipps geben wie man einen guten Ernährungsberater erkennt? Oder wie findet man einen (guten) Personaltrainer, der nicht ein ganzes Vermögen kostet? Ja, mir ist klar, dass man für so was vielleicht mehr Geld ausgeben sollte, aber ist für viele ja doch nicht sehr einfach..

    Liebe Grüße und Danke! 🙂

  • fit_trio
    fit_trio
    8. Mai 2016 at 22:57

    Hallo liebe Dana 🙂 Du solltest da immer ein bisschen auf die Qualifikationen der vereinzelnden Personen schauen und sie persönlich kennenlernen. Er muss dir ja auch sympathisch sein 🙂

  • fit_trio
    fit_trio
    8. Mai 2016 at 23:04

    Huhu 🙂
    Also ich esse nicht jeden Abend Kohlenhydrate, aber es kommt schonmal vor. Ich mache mir dann keinen Stress, weil ich mich nächsten Tag ja eh wieder viel bewege und mein Körper die Energie benötigt. Liebe Grüße

  • Avatar
    Lu
    9. Mai 2016 at 11:27

    Danke für den tollen Blogeintrag¡:) Ich hatte auch einmal so eine böse Stimme, natürlich auch durch eine Diät verursacht. Mit 16¡ Diese 2 Monate waren nicht schön, sie waren schrecklich. Ich war nicht magersüchtig, oder Lebensbedrohlich dünn. Aber ich war dünn, zu dünn, als es mein recht kurviger Körper eigentlich von Natur aus ist. Ich hatte dann auch keine Energie und Lust auf Sport. Und in dieser Zeit habe ich auch die erste Erfahrung mit Depressionen und sehr negativen Gedankengängen gemacht. Außerdem bin ich in der Schule schlechter geworden, weil mein Gehirn sich nicht mehr konzentrieren konnte außer auf Essbares. Zum Glück hat meine Mutter und natürlich ich selbst mich da rausgeholt und jetzt bin ich glücklich. Weil ich sportlich, ’stark‘ und Lebensfreudig bin, vielleicht nicht mit der Lücke zwischen den Beinen, dafür aber gesund:) Und da hast du auch, Lou, gut dazu beigetragen. Danke¡

  • Avatar
    Thomas
    9. Mai 2016 at 13:06

    Für mich ist immer Wochenende Antidiättag. In der Woche gibts keine Schokolade, aber Samstag und Sonntag, so viel, wie ich will.

  • Avatar
    Jacqui
    9. Mai 2016 at 16:13

    Wunderschön geschrieben und gleichzeitig ertappt gefühlt..genauso rutschte ich selbst wieder in eine Essstörung und lerne gerade essen erneut schätzen zu lernen und eben nicht als Gefahr anzusehen!
    Gesund schön, gut und wichtig aaaaber was gibt es schöneres als einfach ohne Gedanken zu machen beherzt in die Tüte Chips zu greifen oder Schokolade zu essen!
    Solange man sich doch bewegt, Sport macht und sich nicht nur ungesundes in den Magen haut ist doch alles in Ordnung und keine Diät notwendig!
    Danke Lou!

  • Avatar
    Hannah
    9. Mai 2016 at 20:40

    Lou!
    Danke für die Worte, genau an dem Punkt war ich auch, habe es aber jetzt seit 2 Monaten geschafft, dass ich aus dem Diät Wahn rausgekommen bin. Ich hab total die Relation zum Essen verloren. Wenn ich zurück denk, denk ich mir einfach nur Krank. Jetzt genieße ich es, esse wann ich Lust habe und nach Gefühl und wenn ich Schoki will, dass ess ich das. Mit deinen Beiträgen hast du mir die Augen geöffnet. Danke!

  • Avatar
    Laura
    10. Mai 2016 at 12:42

    Hallo ihr Lieben, liebe Lou, lieber Jan und liebe Mädels und Jungs die diesen wichtigen Blogeintrag gelesen haben…
    die Geschichte von Hanna ist total gut und realistisch geschrieben. Genau so beherrscht das Essen heute von unzähligen Menschen, schon sehr jungen Mädchen, schlanken und sportlichen Körpertypen, unzufriedenen Träumerinnen, pflichtbewussten Kämpferinnen, traurigen Menschen die noch auf der Suche nach sich selbst sind aber erschreckender Weise auch schon absolut ausgewachsenen selbstbewussten gestandenen Frauen und Männern das Leben.
    Auch ich hab mir in meinem Leben schon oft etwas verboten, auf etwas verzichtet, vor dem Essen auf die Uhr geschaut, ob es denn schon „Zeit“ ist oder mir gedacht „das war jetzt aber echt viel“. Eine richtige Diät habe ich noch nie gemacht, mit einem Plan und so. Aber trotzdem kenne ich viele „Regeln“ die andere befolgen und die plötzlich auch in meinem Kopf festsitzen… keine Ahnung woher und warum… einfach nur weil Diäten, Ernährungsweisen, blablabla mittlerweile einen riesen Teil darstellen bei social media aber auch so, sobald es um Informationen geht.
    Ich finde es schlimm, wie manche Menschen von Lebensmitteln reden, die „stopfen“ oder von Übergangslösungen bei Hunger wie lieterweise Wasser trinken… schlimm.
    Ich glaube die Mädels und auch Jungs die einmal eine Diät machen und von dem strikten Regeln nicht mehr weg kommen stellen eine absolute Dunkelziffer dar.
    Wie du, liebe Lou, am Ende auch sagst können Diäten auch durchaus wichtig sein und ein Leben wertvoller machen, gesünder und glücklicher. Aber für die meisen Menschen, die sich immer wieder an einen Plan halten gild dies nicht. Es ist absolut wertvoll sich mit Ernährung, Lebensmitteln, Sport und seinem Körper auseinanderzusetzen, aber dabei darf man seinen Körper nicht als Maschine betrachten, die nach einer Gebrauchsanweisung bedient und „gefüttert“ werden muss, sondern wir sollten unseren Körper als ICH betrachten, in dem und mit dem wir leben. Wir wollen, dass es uns gut geht, dass wir zufrieden sind, ausgeglichen, stark und vor allem GESUND. Sich selbst zu lieben und zu akzeptieren ist der Schlüssel zu all dem und zu noch viel viel mehr.
    LIEBT EUREN KÖRPER UND TUT IHM WAS GUTES UND DAS WIRD VON GANZ ALLEINE MAL EINE PIZZA SEIN, MAL EIN SALAT, MAL EINE SCOKOLADE UND MAL EIN OBSTSALAT. Aber vorallem sind wir glücklich wenn wir unser Glück teilen können und Diäten machen genau das oft kaput… ,an zieht sich zurück, kocht extra nur für sich, isst am Ende oft alleine.
    Jetzt mal Schluss, ich könnte hier ewig weiter schreiben… :*
    Liebe Grüße aus Freiburg
    Laura

  • Avatar
    LauraRetlaw
    11. Mai 2016 at 17:14

    Liebe Alina,
    ich hoffe Du selbst bist nicht mehr in dem Teufelskreis und sonst wünsche ich Dir nur das Beste um heraus zu finden…

  • Avatar
    Zoi11
    12. Mai 2016 at 20:35

    Liebe Lou !
    Du schreibst so schön und so tief von Herzen !
    Dich bräuchte man als BFF 😉 . Sei stolz auf Dich !
    Ganz liebe Grüße

  • fit_trio
    fit_trio
    13. Mai 2016 at 8:02

    Auch hier nochmal Danke an dich 🙂 und eine Umarmung 😛

  • Avatar
    julelilalu
    19. Mai 2016 at 11:12

    Echt klasse geschrieben!

  • fit_trio
    fit_trio
    21. Mai 2016 at 15:34

    DANKESCHÖN 🙂

  • Avatar
    Sina
    3. Juni 2016 at 21:43

    Hallo liebe Lou!
    Ich folge deinem Blog seit ein paar Monaten schon & das Projekt Body Love ist soooo toll ! Genau das, was ich auch allen vermitteln will! Nachdem ich meine Essstörung & meine damit verbundene Selbstwahrnehmungsstörung überwunden habe, bin ich nun dabei Mädls & Jungs Kraft zu geben & zu zeigen, dass sie nicht allein sind ! Denn jeder kann es schaffen! Weiter so ! Ihr seid große klasse & die Welt braucht definitiv mehr davon! ??

  • Avatar
    saarule
    13. Juni 2016 at 17:39

    Wie immer toll geschrieben! Ich habe auch die Stoffwechselkur ausprobiert und dachte ich werde danach ein neuer Mensch.. Falsch gedacht Ich war ständig schlecht drauf, habe mich mit jedem verglichen,der dünner/fitter war usw. Außerdem habe ich unnötig total viel Geld aus dem Fenster geschmissen, denn was wirklich zu dem Klick in meinem Kopf geführt hat, war ich irgendwann selber (dank solchen Seiten wie dir und Gesprächen mit guten Freunden). Es war ein langer und ist manchmal immer noch ein langer und harter Weg aber ich weiß jetzt, dass ich mich selbst niemals hassen darf, nur weil ich zu viel Dressing auf meinen Salat getan habe oder ein Macaron gegessen habe…

  • Avatar
    Kristina
    21. Juni 2016 at 9:42

    Einfach toll geschrieben!!!! Wahnsinn!!!

  • fit_trio
    fit_trio
    21. Juni 2016 at 11:08

    Dankeschön liebe Kristina 🙂

  • Avatar
    MarieLou
    6. September 2017 at 15:29

    Hallo liebe Lou… ich finde dich absolut Spitze. Du bist sooo genial. 🙂

  • Lou
    Lou
    7. September 2017 at 10:24

    Dankeschön 🙂

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