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„90-60-90“, „Sixpack“ oder „Thigh Gap“.

Begriffe, die heutzutage in den sozialen Netzwerken nicht mehr wegzudenken sind. Wer nimmt sich aber eigentlich das Recht heraus die körperliche Fitness eines Menschen über die Körperform oder Kleidergröße zu definieren?! Ja, ganz richtig: unsere Gesellschaft! Hast du einen Sixpack, bist du eine fitte Maschine. Schaffst du in einem Instagram Video 3 Klimmzüge, bist du der Held deiner Follower. Hast du aber Hüftspeck, isst du nicht „healthy“ genug. Besitzt du Kleidergröße XL, hast du keine Kondition. Ein Triathlon oder Marathon?! Unvorstellbar!

Viel schlimmer noch: Online- Shops und Werbungen. Models in Größe XS und einem definiertem Körper stellen die neusten Sportkollektionen vor. Größe M-XL? Fehlanzeige. Das scheint so gar nicht ins Konzept zu passen! Zu groß ist die Angst der großen Unternehmen vor sinkenden Verkaufszahlen. Wo bleibt eigentlich die Realität zwischen den ganzen Marketingkonzepten? Richtig! Auf der Strecke! Dabei ist über die Hälfte aller Deutschen mit Sicherheit keine Heidi Klum und auch nicht eines der „Germanys Next Topmodels“.

Zunehmend resultiert daraus besonders bei jungen Mädels der Drang nach körperlicher Perfektion. „FIT IST MAN NUR IN GRÖßE XS“ wird uns immer wieder in den Medien suggeriert! Der Weg dorthin hat leider oft nichts mehr damit zu tun, seinem Körper etwas Gutes zu tun.

Liebe Unternehmen, liebe Mädels, liebe Gesellschaft, wir zeigen euch, dass es auch anders geht! Weg mit den Vorurteilen- Hallo Realität. Wer sagt, dass von Größe XS bis Größe XL nicht alles auf einem Bild vertreten sein darf? Wer sagt, dass nicht alle „Kleidergrößen“ fit sein können? Hier bestimmt niemand…

Dank großer Unterstützung der wunderbaren Fotografin Anna Haußdörfer von „Fotografie Wunderlicht“ und der genauso tollen Unterstützung von New Yorker haben wir eine tolle, realitätsnahe Fotostrecke erstellen können. Unter dem Motto FITNESS KENNT KEINE GRÖßE haben wir Mädels unterschiedlichster Körperformen zusammengetrommelt, um vielen Frauen dort draußen Mut zu machen! Ihr müsst keine XS tragen, um einen 10 Kilometer- Lauf bestreiten zu können! Definiert Euch nicht über schlanke Oberschenkel, flache Bäuche und schmale Taillen. Definiert Euch über Kondition, das eigene Wohlbefinden und Selbstbewusstsein!

#fürmehrrealitätaufinstagram

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Kommentare zu diesem Beitrag

  • Julia

    geschrieben am 25. März 2015

    Bravo!!! Finde es wirklich mutig, dass ihr euch hier alle so intim präsentiert – ihr strotzt vor fittem Selbstbewusstsein. Weiter so!

    Antworten
  • Anna

    geschrieben am 26. März 2015

    Super tolle Aktion Ich finde es toll das ihr uns zeigt das man nicht ein Magermodel sein muss um perfekt zu sein ! LG 🙂

    Antworten
    • Louisa Dellert

      geschrieben am 3. April 2015

      Danke Anna! Schön, dass es dir gefällt! Liebe Grüßeeee

      Antworten
  • Erika

    geschrieben am 13. April 2015

    Finde ich richtig super!
    Da ich selber erst 16 bin finde ich so etwas richtig aufmunternd das man nicht XS tragen muss und das M keine Schande ist!
    Ich bin eine Zeitlang den falschen Weg gegangen, aber jetzt ist mir wichtig fit zu sein. Okay ich finde es trotzdem schön eine schlanke Figur zu haben, aber auch nur wenn es durch gesundes Essen und trainieren erlangt wird:)
    Danke für euere Instagram Seite und für die tolle App hier:))

    Antworten
  • Vanessa

    geschrieben am 28. Februar 2017

    Fitness bedeutet für mich, sich selbst weiterzuentwickeln und sich wohl und fit zu fühlen.

    Sehr schöner Beitrag 🙂

    Antworten
  • fraukirchner

    geschrieben am 17. März 2017

    Liebe Lou – vor zwei Jahren schon habe ich diese Kolumne in unserem Stadtmagazin veröffentlicht – lies einmal. Ich bin 44 und Mutter zweier Töchter:
    Liebe Heidi,

    jeden Morgen schreibe ich diesen Brief in Gedanken. Jeden Morgen seit sieben Jahren. Manchmal ist er etwas bissiger als diese Variante. Dennoch möchte ich ihn Dir nicht vorenthalten. Ich möchte Dir eine Geschichte erzählen:

    Deine Sendung begann als die Mädchen noch klein waren. Sie waren zarte Püppchen die für den Weihnachtsbasar bei Waldorfs Topflappen strickten. Vorm Laptop. Jahrelang hatte ich mich gegen Fernseher gewehrt und nur DVDs erlaubt, jetzt gab es streaming. Und Du warst plötzlich immer da.

    Fortan wurde den kleinen Mädchen gebetsmühlenartig eingebleut, dass sie nur mit Makeup schön sind und die Welt nur mit Lipgloss so richtig in ‚supa‘ ist. Wenn man einen tollen ‚Walk‘ machen kann, so lernen wir von Dir, dann stehen einem im Leben alle Türen offen. Schönheit ist die Tür ins Leben. Aber nicht die natürliche Schönheit. Wer will denn aussehen wie 17? Spachtelmasse bis zur Unkenntlichkeit wird fortan aufgetragen und selbst junge Hühner brauchen augenschattenabdeckende Concealer, falsche Wimpern und Schaumgummi-Brüste.

    Über die Jahre ist Dein Imperium gewachsen. Immer jünger wird Dein Publikum aber Du hast Deine Zeichen gesetzt. Neulich neulich in der Drogerie hörte ich eine Zehnjährige lamentieren, dass es nur die „Topmodel“ Federmappe sein könne für den Einstieg ins Gymnasium. Die Jahre sind vergangen. Die kleinen Waldorfmädchen haben dank Dumpingpreisen für Kleidung einen beachtlichen Fundus an Outfits angesammelt. Jedes Einzelne wird gestylt, mehrmals anprobiert, mit perfekten Accessoires abgestimmt. Jeder Gang zum Bäcker ist ein Walk. Sie tragen mehr Make up als ich und dank Social Media können sie sich an den eigenen Bildern für lange Zeit laben, die Kommentare der anderen Hühnchen geben den Tagesbefehl.

    Die Mädchen von heute mit 17 definieren sich über „Likes“ bei Instagram . Immer wieder lehrt ihnen die Werbewelt, dass sie ihr zartes Lächeln mit sehr vielen Pflegeprodukten auf das Aussehen einer sitzengebliebenen Endzwanzigerin stylen müssen.

    Sie dürfen keine Pickel mehr haben und kein Gramm zu viel. Jede trägt die Haare lang und offen. Flechtfrisuren sind was für Romantiker und kurze Haare bei jungen Mädchen verpönt. Sie fotografieren ihre drei Salatblätter die mittags gegessen werden oder täuschen eine ‚fette Gönnung‘ mit Fritten vor.

    Unsere Generation kämpft mit Umweltproblemen, Unrecht und Gleichberechtigung endlos ist die Liste unserer Sorgen. Unsere Töchter machen da nicht mehr mit. Die müssen nur schön sein. Alles andere ist nicht wichtig. Traumberuf: Spielerfrau. Ich gehe morgens durch die Stadt und sehe geklonte kleine Heidis. Alle tragen ihre Haare offen und lang, engste Hosen ob Figur oder nicht, offene Jacken, dicke Schals und nicht zu vergessen: Arm Candy. Demonstrativ riesige Handtaschen gefüllt mit unzähligen Schminkprodukten und riesigen Smartphones.

    Ach Heidi, ich warte nur darauf, dass Deine Töchter anfangen sich zu stylen und Du ihnen verbieten willst, die Männerwelt schon im Teenager-Alter mit zu viel Makeup zu reizen. Was wird dann werden? Steigen wir dann um, gibt es dann „Germanys Next Burka Model“?

    Liebe Heidi, bitte denk einmal nach. Bei Lichte betrachtet bist Du jetzt fast so alt wie ich. Du lebst in einer anderen Welt aber auch dort kommt ein Leben nach der Schönheit. Zählen dann nicht andere Dinge? Kannst Du vielleicht in dieser Staffel mal probieren irgendwas Wertvolles an die Hühner zu vermitteln? Sorry Heidi, Du siehst gut aus aber von uns Eltern bekommst Du heute leider kein Foto!

    Antworten

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