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Wie du es schaffst, dein Sportprogramm durchzuziehen

Oft locken uns diverse Sportgramme mit dem Versprechen, nach spätestens 4 Wochen bereits 5 Kilo abgenommen zu haben und nach Beenden des Programmes einen perfekt durchtrainierten Körper zu besitzen. Mit unserem Bootcamp Guide wollen wir ganz bewusst NICHT mit diesen Versprechen werben. Denn: Was ist nach dem Programm? Ihr habt 11 Wochen geschuftet und geschwitzt, euch eventuell diverse Lebensmittel verboten, damit ihr euer gewünschtes Ziel erreicht. Und jetzt? Planlosigkeit und Verzweiflung klopfen bei vielen ab diesem Zeitpunkt an. Oft führt das zum „Jo-Jo Effekt“ und endet in einem Teufelskreis.

Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, einen „Lifestyle- Guide“ zu entwickeln. Wir möchten, dass ihr nachhaltig abnehmt und in top Form bleibt. Sport, Ernährung und Körperliebe spielen dabei eine wichtige Rolle. Und das alles ohne Zwang und Druck. Mit dem Fit Trio Bootcamp Guide trainiert ihr in 11 Wochen über 49 Übungen durch, ihr lernt, euch gesund und ausgewogen zu ernähren und konfrontiert euer äußeres Erscheinungsbild mit euren persönlichen (zum Teil negativen) Gedanken.

Hat man den ersten Schritt gewagt und in ein Sportprogramm investiert, gilt es am Ball zu bleiben. Wir möchten dir dabei eine Stütze sein und geben dir ein paar hilfreiche Tipps mit auf den Weg. So zieht ihr euer Sportprogramm von Anfang bis Ende durch.

1) Sich mit dem Programm vertraut machen

Bestellt, bezahlt, heruntergeladen. Herzlichen Glückwunsch! Du hast dich dazu entschieden, in den kommenden elf Wochen eine sportliche Reise anzutreten. Doch vorab solltest du dich darauf gut vorbereiten. Du buchst ja auch keine Städtereise, ohne dir vorher Gedanken darüber zu machen, was du in dieser Stadt alles erleben und machen kannst.

Unser Fit Trio Bootcamp Guide beginnt ganz bewusst immer montags. So hast du Zeit, dir am Sonntag (mit einer Tasse Tee oder einem Glas Wasser) den Guide von vorne bis hinten durchzulesen. Nimm dir einen Textmarker zur Hand und markiere dir die für dich wichtigsten Textabschnitte. Bei jedem Sportprogramm ist es enorm wichtig, das Handwerk zu erlernen, um es danach richtig anwenden zu können. Nur so kannst du das Optimum aus den kommenden 11 Wochen herausholen.

  • Lies dir dein Sportprogramm Seite für Seite aufmerksam durch.
  • Markiere dir wichtige Textzeilen, die du eventuell später noch einmal durchlesen möchtest.

2) Die Planung ist das A und O

Viele scheitern an Sportprogrammen, weil sie die festgelegten Einheiten nicht einhalten. Ein Kinobesuch, Überstunden auf der Arbeit oder ein Mädelsabend sind nicht selten der Grund dafür. Hat man dann schon 3-4 Einheiten ausfallen lassen, fällt es oft gar nicht mehr schwer das Programm in die unterste Schublade zu legen und der Motivation beim Weglaufen hinterherzuwinken. Das kannst du vermeiden.

  • Drucke dir kostenlos im Internet auf kalenderpedia.de Wochenpläne aus.
  • Trage alle Einheiten und wichtige Termine in deine Wochenkalender ein.
  • Überlege dir, wann für dich die optimalen Trainingszeiten sind.

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Bei jedem Sportprogramm wird dein starker Wille benötigt. Hast du abends keine Zeit zu trainieren, stehst du morgens eine Stunde früher auf. DU möchtest etwas an und in dir verändern. DU willst dir beweisen, dass du das schaffst. Such dir keine Ausreden in den kommenden 11 Wochen. Du wirst es nicht bereuen.

3) Motivation aufrecht erhalten

Deine Entscheidung, dein Durchhaltevermögen und deine Chance dein Leben zu verändern. Klingt einfach, ist es auch. Halte dir immer wieder vor Augen, dass du in dieses Sportprogramm investiert hast, um deinem Körper etwas Gutes zu tun. Erfolge kommen nicht von allein. Man muss sie Stück für Stück aufbauen.

  • Am Besten erzählst du Freunden und vielleicht deiner Instagram Community von deinem neuen Sportprojekt. So bist du in der „Bedrängnis“ darüber zu berichten.
  • Schreibe dein Ziel auf einen Zettel und häng ihn dir an deinen Badezimmerspiegel.
  • Bist du kurz vorm Aufgeben? Lass dich von anderen motivieren. In unserer #fittriocommunity wirst du nicht im Stich gelassen.

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4) Dein eigenes Sport- Gym

Motivierend kann es auch sein, Tag und Nacht sein eigenes kleines Fitness- Studio um sich herum zu haben. Wir haben unsere 1- Zimmerwohnung so umgeräumt, dass wir uns Platz für eine Fitnessmatte, ein Springseil, Gewichte und ein paar Motivationsposter an der Wand geschafft haben. Die Ausrede „Es ist zu kalt. Ich kann heute nicht draußen trainieren gehen“, zählt somit nicht mehr.

5) Whats App aus, Musik an

Während deiner Sporteinheiten sollst musst du dich auf die Übungen und deinen Körper konzentrieren. Das ständige Nachschauen, ob du Nachrichten auf dein Handy bekommen hast, kann störend wirken. Mach am besten dein Internet aus und schalte deine motivierende Musik an. So kann nichts mehr schiefgehen. Hier sind ein paar meiner Lieblingssongs:

  1. Kraddy- Android Porn
  2. 2 Unlimited- Get Ready
  3. Calvin Harris- Burnin
  4. Bingo Players- L’amour
  5. John Newman- Love me again
  6. Timmy Trumpet- Freaks

Wir hoffen, dass euch einige Tipps dabei helfen, euer Sportprogramm durchzuziehen. Denkt immer daran, dass ihr euerm Körper etwas Gutes tun wollt. Im Abi könnt ihr auch nicht 4 Klausuren auslassen, wenn ihr ein geiles Zeugnis in den Händen halten wollt.

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4 Kommentare

  • Avatar
    Sabrina
    4. Oktober 2015 at 9:48

    Ein hilfreicher Post! Ich mache es sogar ganz genauso wie du es beschrieben hast. Sonntags schaue ich mir immer die kommenden Workouts an und gegebenfalls noch einmal die Übungen. Dann schreibe ich in meinen Terminplaner, an welchem Tag ich die Bodylove-Challenge durchführe. Und dazu stehe ich auch immer eine Stunde früher (5:10 Uhr) auf und mache meine Sporteinheit. Habe die Musik an und den Flugmodus eingeschaltet! Klappt super! Und wenn ich mich mal unmotiviert bin, dann schaue ich mir auf Instagram die Bilder unter deinen Hashtags an und mache mir bewusst, dass es überhaupt nicht schlimm ist, wenn ich mal eine Übung nicht ganz sauber ausführen kann oder schaffe und ich eine längere Pause brauche. So setze ich mich nicht (mehr) unter Druck! Und ab morgen bin ich sogar schon in Woche 9! <3

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    Sabi
    5. Oktober 2015 at 7:14

    Super motivierender Beitrag!
    Ich werde ab heute auch wieder richtig durchstarten! Zwar habe ich mein eigenes Programm,aber das habe ich in letzter Zeit zwangsläufig leider nicht so ausüben können. Erst musste ich operiert werden und danach wurde ich dann auch noch krank. Und wenn man erstmal einen Monat nichts gemacht hat und in so einen „Trott“ drin ist, ist es manchmal nicht so einfach,sich wieder aufzuraffen. Umso motivierter bin ich jetzt und nehme euren Start mit dem Guide zum Anlass,auch wieder anzufangen 🙂

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    Leile
    7. Oktober 2015 at 21:57

    Großartiger Blogeintrag! Und ich freue mich, die Hamburg-Bilder zu sehen ;). Das mit der Planung kann ich 100%ig unterschreiben! Wenn das Workout eingeplant ist und ich es am Besten noch schriftlich im Kalender festgehalten habe, kann ich gar nicht anders, als es durchzuziehen :). Sobald mein Knie wieder in Ordnung ist, werde ich den Bootcampguide mit großer Freude durchpowern!

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    Jessi
    9. Oktober 2015 at 19:19

    Hallo liebe Lou, ich hoffe du kannst mir weiter helfen .. Ich habe schon von mehreren gehört – und auch im Internet gelesen, das Muskelkater nach dem Kraftsport aussagt, man hätte beim Training etwas falsch gemacht ? Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich den Mythos glauben soll oder nicht

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