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In diesem Blogeintrag ist Werbung integriert. Vor über einem Jahr war ich auf vielen Blogger- Events bekannt dafür, dass ich Yoga hasste. Ja, wirklich – ich habe Yoga gehasst. Obwohl ich es nur ein einziges Mal ausprobiert hatte, entschied ich mich dazu Yoga auf meine Liste nach ganz unten zu setzen. Für mich war es wichtig, dass ich schwitze, wenn ich mich bewege. Ausgepowert und völlig erschöpft unter der Dusche zu stehen war für mich das beste Gefühl. Das konnte mir Yoga nie im Leben bieten – dachte ich.

Heute, ein Jahr später kann ich mir meinen Alltag ohne Yoga gar nicht mehr vorstellen. Aber was ist passiert? Ich nenne es Schicksal und eine glückliche (und nötige) Fügung. In Kalifornien lernte ich eine herzensgute Personal Trainerin kennen, die es schaffte mich für Yoga zu begeistern. Yoga als Ausgleich zu meinen Trainingsläufen. Yoga am Strand, um für kurze Zeit abzuschalten, bevor ich mich wieder dem Handy und meinen Social Media Kanälen widme. Yoga, um mich einfach wohlzufühlen und meine Life Balance zu finden. Und es hat geklappt. Obwohl ich Yoga nun erst seit drei Monaten praktiziere, merke ich bereits, dass es mir gut tut. Körperlich und seelisch. Aber was muss man eigentlich vom ersten Atemzug bis hin zum Downward Dog beachten? Letztens waren wir im ROBINSON CLUB Cala Serena. Sonne, Strand, Lauftraining und Yoga durften dort nicht fehlen. Ich will gar nicht ausschweifen, aber wer mal einen Sporturlaub machen möchte mit extra gesundem Essen, der ist ein einem Robinson Club gut aufgehoben. Klar, das kann man sich nicht unbedingt zweimal im Jahr leisten, aber wer Sportäffin ist, der sollte sich meinen Tipp zu Herzen nehmen. Mein Lieblingsclub ist bisher der ROBINSON CLUB in Griechenland (Kyllini Beach). Dort kann man Yoga optimal am Strand praktizieren.

Was Yoga für mich ist

Für mich persönlich ist Yoga keine Sportart. Es ist viel mehr. Eine Lebensphilosophie, die sich mir und meinen Bedürfnissen anpasst. Yoga kräftig meinen Körper und Geist. Yoga hilft mir dabei mich nach meinen Laufeinheiten wohlfühlen und vermindert meinen Muskelkater. Yoga lässt mich ausgeglichen und lächelnd in den Tag starten und meine innere Ruhe zu finden, wenn es mal wieder hektisch wird. Seitdem ich Yoga praktiziere nehme ich meinen Körper intensiver wahr und meine Rückenmuskulatur bedankt sich regelmäßig mit weniger Schmerzen im LWS Bereich.

Wie ich mit Yoga angefangen habe

Einfach machen. Ohne groß nachzudenken, ob ich etwas falsch machen könnte, habe ich mir eine App (YogaStudio) auf mein Handy geladen und damit angefangen Yoga zu praktizieren. Jeden Morgen für 10-15 Minuten. Ich bestellte mir Bücher und besuchte verschiedene Yoga- Kurse, um mir Tipps abzuholen. Jeder der atmen kann, kann Yoga praktizieren. Es geht beim Yoga nicht um die beste Pose, nicht um das „noch höher“ und „noch mehr Kopfstände“. Es geht vielmehr dadrum, dass du und dein Körper sich dabei wohlfühlen. Und sowas lernt man nur mit Geduld und Zeit. Während meiner ersten Yoga- Sessions konnte ich mich nur schwer auf das Atmen konzentrieren (das Atmen ist ein wichtiger, wenn nicht der wichtigste Punkt beim Yoga). Auch jetzt fällt es mir noch schwer. Wichtig ist nur, dass man sich dabei nicht unter Druck setzt. Denn genau den möchte man ja durch Yoga minimieren. Zusammengefasst:

  • Ich habe mir eine App auf mein Handy geladen und jeden Tag 10-15 Minuten Yoga praktiziert. Die App heißt „YogaStudio“. Es gibt aber auch einige Online- Programme, die einem super bei dem Yoga- Einstieg helfen können.
  • Ich habe mir auf der Seite von DoYourSports eine Yogamatte, eine Yogatasche und einen Yogablock bestellt, damit meinen Yogaeinheiten nichts mehr im Wege steht.
  • Ich habe Yoga- Kurse besucht, um mir verschiedene Yoga- Stile anzuschauen.
  • Ich habe mir zwei Yoga Bücher gekauft und mir durchgelesen welche Übungen es gibt und wie sie sich auf Körper und Seele auswirken.
  • Ich nehme mir inzwischen jeden Morgen 15-30 Minuten Zeit und starte mit einer Yoga Einheit in den Tag.
  • Ich habe mich nicht unter Druck gesetzt und somit nicht verbissen daran gearbeitet einen Kopfstand zu können oder mein Bein optimal zu verrenken. Ich wollte einfach spüren was Yoga mit mir macht. Es gibt kein Richtig und Falsch. Jeder fühlt und lebt Yoga auf seine ganz eigene Art und Weise.

Meine Yogatasche von DoYourSports.

Wie meine Yoga- Einheit aufgebaut ist

Ich habe mir sagen lassen, dass es keine verbindlichen Regeln gibt, wie eine Yoga Einheit auszusehen hat. Mit Yoga möchte ich meinen Kreislauf in Schwung bringen, Muskeln dehnen, Blockaden lösen und mich körperlich und mental „refreshen“. Bei mir gibt es am Anfang immer eine kurze Meditation (entweder eine Atemmeditation oder einfach nur still und entspannt sitzen). Danach kommt der Asana- Teil. In diesem Teil praktiziere ich die Körperübungen im Einklang mit der Atmung. Hauptsächlich geht es dabei um die Stärkung der Wirbelsäule. Zum Schluss kommt der Savasana- Teil. Die Tiefenentspannung bei der ich schon das ein oder andere Mal eingeschlafen bin.

Wie ich mich beim Yoga anziehe

Bequem. Ich ziehe das an, was mir gefällt und worin ich mich wohl fühle. Im Internet sehe ich immer wieder Bilder von Frauen, die eine lange Hose und einen BH anhaben. Ich persönlich liebe diese Outfits am Strand. Zuhause ziehe ich gerne eine weite Hose und ein weites Oberteil an.

Wie ich den richtigen Yoga Lehrer gefunden habe

Man muss es ausprobieren. Und bloß nicht nach dem ersten Mal aufgeben. Ich habe damals ein einziges Mal beim Yoga mitgemacht und was war anscheinend einfach nicht die richtige Yoga- Lehrerin für mich. Jeder Lehrer hat seinen eigenen Stil und du musst herausfinden welcher Stil zu dir passt. Suche dir einen Lehrer, der dich inspiriert und dir ein gutes Gefühl schenkt.

Wo ich Yoga praktiziere

Überall. Yoga kann man eigentlich überall praktizieren. Ich persönlich achte darauf, dass ich Yoga auf einem festen und ebenen Untergrund praktiziere. Am Strand lockt mich zwar das Rauschen des Meeres, aber oft nervt mich dann doch der sandige Untergrund. Besonders am Anfang sollte man sich einen Platz aussuchen, an dem man sich wohlfühlt, wenn man praktiziert. Ein Ort an dem man abschalten kann und nicht nebenbei an die dreckige Wäsche und die fertige Spülmaschine denken muss.

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Kommentare zu diesem Beitrag

  • Anne

    geschrieben am 29. Mai 2017

    Hallo Lou,
    Vielen Dank für deine Tipps! Ich finde es gut, dass du immer wieder betonst, dass man doch einfach nur anfangen muss. Welche Yoga Matte hast du dir denn gekauft ? Ich schaue immer mal wieder und bin mir nicht sicher, wie viel Geld man so ausgeben sollte?
    VG Anne

    Antworten
    • Lou

      geschrieben am 9. Juni 2017

      Bei der Yogamatte ist eigentlich „nur“ wichtig, dass sie nicht rutscht. Ich habe mir eine Yogamatte und zusätzlich so einen „Teppich“ für die Matte geholt. Seitdem rutscht es nicht mehr.

      Liebe Grüße

      Antworten
  • Nadine

    geschrieben am 31. Mai 2017

    Vielen Dank, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst! Ich möchte schon länger mit Yoga anfangen.. habe es bisher aber bloß vor mir hergeschoben. Es gibt mehrere Gründe weshalb ich anfangen will.. z.B. als Ausgleich neben dem doch meist stressigen Alltag als Krankenschwester und zum anderen um meinen Nacken und Rücken zu stärken. Ich bin erst 25 und habe täglich Beschwerden im Nacken- und Rückenbereich.. ich hoffe Yoga wird mir helfen. Dein Blogeintrag hat mich auf jeden Fall nochmals motiviert endlich anzufangen. =)

    Antworten
  • Malenamos

    geschrieben am 1. Juni 2017

    Hey liebe Lou, wie schaffst du es morgens so fit zu sein. Auch wenn ich pünktlich schlafen gehe und 7-8 Stunden Schlaf hatte, fällt mir das aufstehen super schwer. Warst du schon immer der Frühaufsteher und hast du ein Par Tipps für mich? Oft ärgere ich mich über über mich selber. Da ich morgens gerne mal die ein oder andere Stunde verbummel. Gruß malenamos

    Antworten
    • Lou

      geschrieben am 9. Juni 2017

      Hat meiner Meinung nach auch viel mit der Ernährung und deinem Wasserhaushalt zu tun plus Schlaf 🙂

      Antworten
  • Vanessa

    geschrieben am 1. Juni 2017

    Hi Lou, ich mag deinen Block sehr gerne, vor allem weil du so authentisch bist! Deinen Yoagpost finde ich super, da ich mich nun auch verstärkt mit dem Thema Mobilität auseinander setzen möchte. Leider bietet mein Fitti keine Yogakurse an, stattdessen ist der Plan gefüllt mit 243 BOP-Kursen und Iron Shape etc…naja gut. Dann starte ich mal klein zu Hause mit einer App oder meiner Spielekonsole, wo ich ein Sportspiel habe mit einem Yogaprogramm. Danke dir für deinen Erfahrungsschatz!

    Antworten
  • Daria

    geschrieben am 1. Juni 2017

    Hallo Lou,
    Dein Beitrag motiviert mich Yoga noch eine Chance zu geben. Um ehrlich zu sein, immer wenn ich Yoga mache , bin ich dann eher ungeduldig- mich nervt, dass alles so lange dauert und so entspannt….aber da ich genug Stress im „realen“ Leben habe, brauche ich eigentlich etwas um runter zu kommen. Nicht nur auspowern und dann tot ins Bett fallen, sondern etwas gute für meine Seele und meinen Körper tun. Ich bin sehr gespannt , wie ich diese Seite (über die du im nächsten Beitrag erzählst ) finden werde. Ich hoffe es wird mir helfen mich doch zu entspannen .

    Danke dir!
    LG
    Daria

    Antworten
  • Lilly

    geschrieben am 20. Juni 2017

    Liebe Lou,

    Du siehst wirklich toll in Form aus – das Yoga macht sich auf jeden Fall bezahlt. Gibt es irgendwelche Übungen für Anfänger, die Du empfehlen würdest? =)

    Lieben Gruß,
    Lill<

    Antworten
    • Lou

      geschrieben am 17. Juli 2017

      Hallo Lilly 🙂

      Du findest auf Youtube tolle Anfänger Videos die du dir ja mal anschauen kannst.
      Einfach „Yoga Anfänger“ eingeben und loslegen.

      Liebe Grüße

      Antworten
  • Vanessa

    geschrieben am 22. Juni 2017

    Hallo Lou,

    ich habe eine kurze Frage zur Yoga Studio App.
    Ist das die für 4/5$?
    Möchte mir nicht die falsche runterladen.

    Viele Grüße
    Vanessa

    Antworten
  • Theresa

    geschrieben am 29. Juni 2017

    Hey Lou,
    welche Bücher hast du denn gelesen und kannst du sie weiterempfehlen?
    Liebe Grüße 🙂

    Liebe Grüße 🙂

    Antworten
  • Seele und Körper in einem Wellnesshotel verwöhnen lassen - travelty.de | Das Reisemagazin

    geschrieben am 23. Mai 2018

    […] Aktivprogramme wie Yoga oder Meditationskurse gehören zum Angebot. Gern gesehen sind viel Glas und Tageslicht, um einen entspannenden Blick zur Landschaft oder Stadt zu gewährleisten. Großzügige Grundflächen, weit wirkender Raumschnitt und gemütliche Einrichtung sind bei den Anwendungsräumen ebenso verlangt wie bei den Zimmern und Suiten im Wellnesshotel. Mit diesen und weiteren Kriterien unterscheidet sich der Genussurlaub von der bloßen Übernachtung im Hotel. […]

    Antworten

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