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Gibt es die perfekte Zeit zum trainieren oder ist es egal, zu welcher Tageszeit man Sport macht? Viel wichtiger als die Zeit, zu der ihr Sport treibt ist, dass ihr überhaupt etwas für euch und euren Körper tut! Fit_Trio, der Fitnessblog aus Braunschweig, hat euch einfach mal ein paar Vor- und Nachteile der verschiedenen Tageszeiten (zum Sport treiben) aufgelistet!

Am Morgen (6-10 Uhr)

Vorteile

  • Ihr fühlt euch gut, weil ihr gleich zu Beginn des Tages etwas für euch und euer Ziel getan habt. Das ist ein perfekte Kickstart in den Tag!
  • Man hat gleich mehr Energie über den Tag. Ihr könnt euch besser konzentrieren und fühlt euch einfach aktiver.
  • Morgens ist es leichter, sich zum Sport zu motivieren. Der innerer Schweinehund schläft nämlich immer gerne etwas länger.
  • Gleich früh zu trainieren, kann es euch vielleicht erheblich erleichtern, Sport zu einer Gewohnheit zu machen.
  • Wenn man morgens draußen Sport macht, kann man die Natur in ihrer vollen Pracht genießen (Sonnenaufgang, Stille, frische Luft).
  • Ihr zerbrecht euch nicht den Kopf, wo ihr den Sport noch abends in den Terminkalender pressen sollt. Frühsport ist also leichter ohne Störungen zu absolvieren.
  • Das Fitness-Studio ist meist noch leer, so dass man ungestört trainieren kann und nicht an Geräten warten muss.
  • Perfekt für alle Frühaufsteher.
  • Im Sommer kann man morgens zu angenehmen Temperaturen trainieren.

Nachteile

  • Das Herz-Kreislauf-System läuft morgens noch auf Sparflamme, d.h. manche Menschen haben morgens weniger Energie zur Verfügung.
  • Die Muskeln sind nach der Nacht meist noch „steif“. Um Verletzungen und körperliche Beschwerden zu vermeiden, sollte man gerade bei Frühsport großen Wert auf ausreichendes Aufwärmen legen.

Am Vor- /Mittag (10-14 Uhr)

Vorteile

  • Man kann den ersten Stress des Tages abbauen.
  • Ihr könnt die Mittagspause für eine schnelle Sporteinheit nutzen. Eventuell findet ihr auch eine Arbeitskollegin oder Freundin, die euch begleiten kann.
  • Der Körper kommt langsam in Fahrt. Dies wirkt sich fördernd auf den Herzkreislauf, die Sauerstoffversorgung und die Muskulatur aus.
  • Training am Mittag fördert die Durchblutung im Gehirn, so dass ihr am Nachmittag konzentrierter und klarer im Kopf seid.

Nachteile

  • Eventuell habt ihr zu wenig Zeit, um ausreichend Sport zu treiben (zu kurze Mittagspause).
  • Ablenkungen oder auftretende Probleme können einen vom Training abhalten.
  • Viele Menschen haben nach dem Mittag eine Müdigkeitsphase. Daher könnte es  schwerer fallen, sich zum Sport zu motivieren.
  • Im Sommer bei großer Hitze aufpassen, bzw. nicht geeignet.

Am Nachmittag (14-18 Uhr)

Vorteile

  • Studien haben gezeigt, dass die Zeit zwischen 15 bis 19 Uhr die beste Zeit für ein Training sei.
  • Der Körper ist jetzt auf Betriebstemperatur, d.h. man kann nachmittags am intensivsten trainieren. Das gilt sowohl für Ausdauer- als auch für Krafttraining.
  • Die Muskulatur ist aufgewärmt und vollkommen flexibel.
  • Man ist dadurch weniger verletzungsanfällig.
  • Man baut direkt nach der Arbeit Stress ab und sorgt so für einen entspannten Abend.

Nachteile

  • Ablenkungen oder auftretende Probleme können einen vom Training abhalten.
  • Der innerer Schweinehund ist jetzt hellwach und könnte euch dazu verleiten, etwas anderes als euer Training zu tun.
  • Im Fitness-Studio wird es jetzt voll. Es kann sein, dass man an den Geräten warten muss, bis man trainieren kann.
  • Im Sommer bei großer Hitze aufpassen.

Am Abend (18-22 Uhr)

Vorteile

  • Die Muskulatur ist aufgewärmt und vollkommen flexibel.
  • Man kann intensiver als am Morgen trainieren.
  • Außerdem ist man auch hier weniger verletzungsanfällig.
  • Man baut direkt nach einem anstrengenden Tag Stress ab und schläft tiefer und fester.
  • Im Sommer kann man abends zu angenehmen Temperaturen trainieren.

Nachteile

  • Ablenkungen oder auftretende Probleme können euch vom Training abhalten.
  • Der innere Schweinehund ist jetzt hellwach und könnte euch dazu verleiten, etwas anderes als euer Training zu tun. Gerade nach einem anstrengenden Tag voller Probleme und Störungen fällt es vielen schwer, noch genügend Motivation für eine Trainingseinheit aufzubringen.
  • Im Fitness-Studio könnte es überfüllt sein. Es kann vorkommen, dass man an Trainingsgeräten warten muss, bis man trainieren kannst.
  • Nach einer intensiven Sporteinheit kann es zu Problemen mit dem Einschlafen kommen. Viele sind nach dem Training noch „aufgeputscht“ und brauchen deshalb noch eine Weile, um wieder „runterzukommen“.
  • Nicht jeder trainiert noch gerne, wenn es draußen schon dunkel ist. Falls ihr draußen Sport macht, achtet unbedingt darauf, dass ihr auffallende, leuchtende Kleidung tragt!

Ihr seht also, dass jede Tageszeit hat ihre gewissen Vor- und Nachteile hat. Die Kunst besteht darin, die für euch passende Zeit für Sport zu finden.

Ich kann zum Beispiel für diejenigen, die noch nicht wissen, wann für sie die beste Zeit zum Trainieren ist, empfehlen: Testte einfach für einige Wochen eine bestimmte Zeit für euer Training und probiert anschließend eine andere Tageszeit aus. So wird einem schnell klar, wann man am liebsten trainiert!

Die Frage sollte dabei nicht heißen: „Gibt es eine perfekte Zeit zum trainieren?“, sondern „Zu welcher Zeit mache ich persönlich am liebsten Sport?“.

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Kommentare zu diesem Beitrag

  • Caroline

    geschrieben am 12. Juni 2015

    Ich liebe es am Nachmittag (14-18) zu trainieren!
    Gleich von der Arbeit zum Training. Ideal für mich den stressigen Büro-Alltag zu vergessen und abzuschalten.
    Mein innerer Schweinhund scheint zu der Zeit tief und fest zu schlafen! 😀 😀 😀

    Antworten
    • fit_trio

      geschrieben am 12. Juni 2015

      Meist nur eine Banane oder einen Apfel, damit das Essen beim Training nicht schwer im Magen liegt 🙂

      Antworten
  • Michelle

    geschrieben am 12. Juni 2015

    Das freut mich, dass es keine gewisse Zeit gibt 🙂 Ist es nötig vor dem Training etwas zu essen, wenn man Morgens (6-10 Uhr) trainiert?

    Antworten
    • fit_trio

      geschrieben am 12. Juni 2015

      Da spalten sich die Meinungen! Wenn ich morgens um 6 Uhr laufen gehe esse ich davor meist ehrlich gesagt nichts! Dafür solltest du danach aber auf jeden Fall frühstücken! Läufst du erst um 8 Uhr, bist aber schon um 6 Uhr wach, würde ich an deiner Stelle eine Banane oder einen Apfel essen 🙂

      Antworten
  • Lisa

    geschrieben am 12. Juni 2015

    hey louisa
    ich habe mal eine frage wie erinnerst du dich dass du etwas trinken musst? mir fällt das sehr schwer;(

    Antworten
    • fit_trio

      geschrieben am 12. Juni 2015

      Es gibt tolle kostenlose APPS, die dich immerwieder an das Trinken erinnern 🙂

      Antworten
  • Paulina

    geschrieben am 28. Juni 2015

    Hallihallo ,
    Also erstmal ein großes Lob an euch beide ! Ihr macht das echt toll ! Und zweitens wollte ich fragen, ob du immer ein Workout miteinbringst oder manchmal halt nur läufst oder so 🙂 Danke schon mal für die Antwort 🙂

    Antworten

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