Folge uns auf:

Jeder von uns führt sie – die Selbstgespräche. Mal sind es positive Selbstgespräche, die uns unterstützen. Mal sind es negative Selbstgespräche, die uns runterziehen. Die Stimme eurer negativen Selbstgespräche werden oft auch als „innerer Schweinehunde“ bezeichnet. Egal ob beim Sport, in der Schule oder auf der Arbeit – die inneren Schweinehunde (von mir übrigens „innere Schweinedinos“ genannt) sind oft nervig und lästig. Sie möchten uns befehlen faul zu sein, keine Lust zu haben oder die Arbeiten auf Morgen zu verschieben.

Ein kleines Beispiel. Du sitzt in deiner schriftlichen Abiturprüfung. Der Lehrer verteilt die Aufgabenbögen. „Na super, das Thema kann ich eh nicht ausführlich beantworten. Das wird nichts – kann ich gleich wieder abgeben!“ Negative Gedanken, die wir viel zu oft zulassen. Es geht aber auch anders: „Okay, das Thema kann ich zwar nicht zu 100 %, aber ich lese mir erstmal alles durch und gebe mein Bestes. Das Leben wird nach dieser Prüfung weitergehen und deshalb versuche ich jetzt 100 % zu geben.“

Ganz oft hängt unsere Leistung von unseren Gedanken ab. Auch beim Sport. Der erste Halbmarathon. Viel zu oft scheitern Menschen an ihren eigenen Gedanken. Es ist nicht der Körper, der schlapp macht, es sind die inneren Schweinehunde, die uns versuchen von innen zu bekämpfen. Wie aber dagegen angehen? Wie soll man während einem Wettkampf oder einer stressigen Situation immer positiv denken?

IMG_0430

  • XY werde ich nie schaffen oder erreichen.
  • Die anderen sind viel besser als ich.
  • So gut wie XY werde ich wohl nie werden.
  • Das funktioniert vielleicht bei XY, jedoch nicht bei mir.
  • Dafür bin ich nicht gemacht.
  • Das brauche ich erst gar nicht zu probieren.
  • Warum sollte gerade ich das können.
  • Wenn es so einfach wäre, hätte es schon jeder erreicht.

Ich wette, dass diese Sätze in jedem von uns umherschwirren. Wichtig ist, dass wir sie gezielt umformulieren und daran glauben.

Das werde ich nie schaffen!

Umformulierung: Zum jetzigen Zeitpunkt gehe ich davon aus, dass ich es nicht schaffen werde, trotzdem werde ich mein Bestes geben und schauen, was ich erreichen kann. Denn wenn ich mein Bestes gebe, kann ich stolz auf mich sein.

So gut wie XY werde ich wohl nie werden!

Umformulierung: Zum jetzigen Zeitpunkt gehe ich davon aus, dass ich nie so gut wie XY werden kann. Ob das stimmt weiß ich nicht, allerdings werde ich mein Bestes geben und schauen, wo ich landen werde, selbst wenn ich nicht so gut werde, dann werde ich immer noch der Beste, der ich selbst werden kann.

Und hier noch ein paar Denkfehler, die euch mit Sicherheit daran hindern werden, euer Bestes geben zu können:

Hohe Erwartungen werden oft als „Alles oder Nichts“ – Denken bezeichnet. Selbst ein super Musiker hätte z.B. Probleme mit der Erwartung, „Ich muss bei jeder Vorführung absolut fehlerfrei spielen“.Wenn ihr euch eure Ziele so hoch steckt, dass ihr überhaupt keine Chance habt, sie zu erreichen, werdet ihr mit Sicherheit scheitern.

Selbstzweifel manifestieren sich oft als Nervosität, Beklemmung und Angst. Es steht außer Frage, dass selbst Profisportler Anspannung – Schmetterlinge in ihrem Magen – haben. Aber das ist kein Vergleich zu der Angst, die ein Sportler mit geringer mentaler Stärke hat. Diese Angst kann sich in Schweißausbrüchen, Zittern oder massivem Katastrophendenken äußern, und kann bis zum Totalausfall führen.

Je nachdem, wie wichtig es euch ist, was andere Menschen über euch denken, haben genau diese Menschen einen großen Einfluss auf euer Vertrauen in eure Leistungsfähigkeit.
Wenn ihr ständig nur darauf achtet, wie andere euch sehen, macht ihr damit euer mentales Vertrauen in euch und eure Fähigkeiten von der Bewertung durch diese Personen abhängig.

Der mangelnde Glaube an die eigenen Fähigkeiten ist gleichbedeutend mit einer geringen mentalen Stärke. Ihr stellt damit eure Fähigkeiten insgesamt in Frage. Ein Redner, der glaubt, nicht gut genug zu sein, wird auch nicht daran glauben, dass er die geforderte Aufgabe bewältigen kann. Anstatt sich der Aufgabe zu stellen, wird er sich fragen, ob es die Anstrengungen überhaupt wert sind, wo er doch ständig Fehler macht oder sich verspricht.

Wie ist es bei euch? Fehlt euch manchmal die Fähigkeit, euch selbst mental zu stärken?

IMG_0443

Das Outfit habe ich von OUTFITTER.

Dir gefällt dieser Beitrag?

Dir könnte auch gefallen

Schreibe einen Kommentar

Kommentare zu diesem Beitrag

  • Jo

    geschrieben am 31. März 2016

    Hey Lou,
    ich wollte dir einfach nur mal sagen wie gerne ich dir folge, egal auf welchem Portal. Du bist echt ein super Motivator und bringst es immer auf den Punkt, du hilfst mir echt mich in meinem Körper wohler zu fühlen, dafür wollte ich einfach nur mal Danke sagen ????

    Antworten
    • fit_trio

      geschrieben am 1. April 2016

      Das freut mich ehrlich zu hören. Vielen lieben Dank für deinen Kommentar 🙂 LG

      Antworten
  • Alica

    geschrieben am 1. April 2016

    Hey Louisa!

    Du hast mit diesem Blogeintrag so recht! Es ist so super wichtig sich mental zu stärken. Hier als Tipp für alle anderen, wenn man sich noch mehr ins Thema einarbeiten möchte. Lest das Buch „bestanden wird im Kopf!“. Das Buch ist so klasse geschrieben und hilft einmal wirklich. Es gibt sogar noch Aufgaben, die man dazu bearbeiten soll und Motivationssätze. Ich finde es immer wieder toll, dass du deine Reichweite so gut ausnutzt und wichtige Themen ansprichst, über die anderen nicht berichten! Auf jeden Fall weiter so 🙂

    Alles Liebe und weiterhin gute Besserung,
    Alica

    Antworten
    • fit_trio

      geschrieben am 3. April 2016

      Danke liebe Alicia für deinen Kommentar und ganz liebe Grüße 🙂

      Antworten
  • Kathrin

    geschrieben am 1. April 2016

    Hallo!
    Das ist ein wirklich interessanter Post. Hast du vielleicht auch ein paar Buchtipps zu diesem Thema? Würde mich super freuen.
    LG und einen schönen Abend!

    Antworten
    • fit_trio

      geschrieben am 3. April 2016

      Huhu Kathrin 🙂 Ich habe bisher noch kein Interessantes Buch zu dem Thema gefunden, aber im Internet steht viel dazu 🙂 LG

      Antworten
  • Susi

    geschrieben am 2. April 2016

    Toller Post!

    Ich muss sagen, dass das bei mir mit den guten, positiven Gedanken immer sehr abhängig von meiner Tagesverfassung ist – gelingt mir also leider nicht immer 😉
    Helfen tun sie aber auf jeden Fall!

    Liebste Grüße,
    Susi von http://www.love-lift-run.com

    Antworten
  • Anja

    geschrieben am 2. April 2016

    Seit ich den Begriff „Schweinedinos“ von dir kenne, stelle ich mir beim Laufen tatsächlich Dinos am Wegrand vor, die ich besiegen muss, wenn ich mich mehr kann/will… Dann steht jeder Kilometer für einen Dino und es steht zum Beispiel nach 7km einer 10km-Strecke schon 7/3 für mich… Solche verrückten Gedanken lassen einen dann dran bleiben, weil man selbst so lachen muss über sich ?? Danke dir dafür ??

    Antworten
    • fit_trio

      geschrieben am 3. April 2016

      Ahhhh wie lieb 🙂 Danke für den süßen Kommentar, liebe Anja 🙂 LG

      Antworten
  • Laura

    geschrieben am 3. April 2016

    Super schönes Beitragsbild <3 bin ganz begeistert über deine langen Haare!!
    Fühl dich gedrückt

    Antworten
  • Anne

    geschrieben am 3. April 2016

    Wie bei Susi ist es bei mir ähnlich, es gelingt mir nicht an jedem Tag positiv zu denken und mich selbst zu motivieren. Deine Vorschläge zur Umformulierung sind deshalb eine gute Anregung.

    An manchen Tagen ist es zudem nicht nötig selbst die Kraft aufzubringen positiv zu denken, weil andere Menschen, Trainingspartner oder eben ein Beitrag auf einem Blog wie Deinem einen motivieren und neue Energie schenken.

    Antworten
  • Sandra

    geschrieben am 15. April 2016

    Hey ich wollte gern wissen ob es inordnung ist,wenn man oft die gleichen Dinge ist wie Tomaten,Paprika oder Gurke.Es ist zwar gesund,aber meist eher eintönig bei mir.Ich mag nämlich eher immer das gleiche Essen.

    Antworten
  • Daniel

    geschrieben am 17. April 2016

    Das Mentaltraining ist enorm wichtig beim Fitness. Denn Abnehmen fängt zunächst im Kopf an. Man muss es wiklich wollen. Nur dann klappt das auf Dauer. Es ist wichtig da eine gewisse Routine rein zu bekommen.
    Vielen Dank für den interessanten Artikel.

    Antworten

Letzte Beiträge in Laufen

Letzte Beiträge in Rezepte

Letzte Beiträge in Selbstliebe

Letzte Beiträge in Nachhaltigkeit