Therapie – Kein Grund sich zu schämen!

Ein ganz persönliches Thema, welches ich unbedingt ansprechen möchte. Diesen Artikel schreibe ich mit gemischten Gefühlen. Ich weiß, dass es Menschen geben wird, die diesen Text ihren Freunden schicken, um sich darüber lustig zu machen. Ich weiß aber auch, dass ich damit vielleicht dem ein oder anderem helfen kann. Keine leichte Entscheidung sein Privatleben so öffentlich zu machen…

Je mehr Menschen unserem Account folgen und sich mit unserer Einstellung zum Leben befassen, desto mehr Mails von jungen Mädels bekomme ich. In diesen Nachrichten geht es nicht immer nur ums dick oder dünn sein. Es geht ums Leben. Es geht um Selbstliebe und das verlorene Selbstbewusstsein. Es geht um Anerkennung und das Überfordert sein im Alltag. Es geht oft um soviel mehr als „nur“ das Aussehen.

Jeder Mensch trägt seine ganz persönlichen Lasten mit sich herum. Oft bekommen die Angehörigen gar nichts davon mit. Nicht selten werden Probleme mit sich selber ausgemacht und man versucht Dinge zu verdrängen. Ich kenne das nur zu gut. Man fühlt sich von den Eltern nicht verstanden und die Freunde müssen sich das „rumgeheule“ schon zum zwanzigsten Mal anhören. Ändern tut sich aber trotzdem nichts.

Dein Auto ist kaputt. Du weißt nicht, wie du es reparieren sollst. Was machst du also? Du bringst es in eine Werkstatt, denn dort sind ausgebildete Fachkräfte, die dir mit deinem Auto-Problem weiterhelfen können. Ganz normal, oder? Hast du persönliche Probleme, die dich überfordern und oft zum Weinen bringen, behältst du es lieber für dich. Warum? Es ist keine Schande Probleme zu haben. Auf uns prallt täglich so viel Input ein. Wir müssen uns heutzutage in dieser Welt jeden Tag aufs Neue beweisen. Wieso dann also nicht auch für seelische Probleme eine Werkstatt aufsuchen?

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Genau das tat ich nach meiner Herz- OP. Ich merkte einfach, dass ich meine Stimmungsschwankungen nicht alleine und auch nicht mit meinem Papa und meinen Freunden bekämpfen konnte. Das hat nichts mit Schwäche zu tun. Manchmal gibt es einfach Dinge im Leben, bei denen man Hilfe in Anspruch nehmen muss und vorallem darf! Nach meiner OP habe ich viel geweint. Ich war nicht unzufrieden mit meinem Aussehen und ich war eigentlich dankbar, dass ich alles so gut überstanden hatte. Trotzdem weinte ich etliche Stunden in meine Kissen und hatte das Gefühl in eine Depression zu rutschen. Tagsüber ging ich ganz normal zu Arbeit, pflegte unseren Fit Trio Instagram-Account und machte Sport. Sobald ich allein war, fing es an. Ich fühlte mich aus irgendwelchen Gründen überfordert. Zu allem Überfluss wühlte die OP meine Kindheit auf. Ich bin ein Scheidungskind und kann behaupten, dass ich (bis vor kurzem) noch nicht mit der Trennung meiner Familie abschließen konnte.

Der Entschluss stand fest und meine Familie, Jan und meine Freunde standen von Anfang an hinter mir. Peinlich ist mir diese Entscheidung überhaupt nicht. Wofür gibt es denn extra ausgebildete Zuhörer (Psychologen), die einem dabei helfen wieder Spaß am Leben zu haben?! Man kann halt nicht alle Herausforderungen im Leben alleine bewältigen. Und manchmal sind Verwandte und Freunde mit Problemen anderer auch schlicht überfordert.

Inzwischen habe ich aus meiner Therapie (nicht stationär) sehr viel lernen und für mein zukünftiges Leben mitnehmen können. Es war die beste Entscheidung. Die Therapie besteht aus wöchentlichen Sitzungen. Jede Sitzung geht 50 Minuten. Meine OP schwirrt mir inzwischen nicht mehr im Kopf herum und ich kann mit unserer familiären Situation viel besser umgehen. Mein größter Erfolg: Ich kann endlich meine Narbe am Brustkorb berühren.

Einen Psychologen/Therapeuten kann man sich in fast jeder Lebenssituation zur Hilfe nehmen. Auch Menschen, die ein gestörtes Essverhalten haben und den Bezug zur Realität verlieren, sind hier gut aufgehoben. Es gibt allerdings Unterschiede. Ob man wöchentlich, stationär oder über mehrere Monate in einer Klinik eine Therapie macht, wird gemeinsam mit dem Psychologen abgesprochen. Ich kann nur jeden, der mit sich hadert dazu ermutigen, sich für eine Therapie zu entscheiden. Das muss niemandem peinlich sein. Im Gegenteil: Es zeugt von Stärke, wenn man offen damit umgeht. Peinlich sind die Menschen, die sich darüber lustig machen.

Ist es peinlich gesund werden zu wollen? Ich denke nicht! Ich wünsche mir, dass mit diesem Thema viel offener umgegangen wird und besonders junge Mädels dabei unterstützt werden, wenn sie sich für eine Therapie entscheiden. #teambodylove

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About Lou

Louisa Dellert. Neugierig, abenteuerlustig und sehr emotional. Wie das mit Nachhaltigkeit, Politik und Selbstliebe zusammenpasst? Manchmal weiß ich das auch nicht so genau. Aber lest selbst! Viel Spaß auf meinem Blog

45 Comments

  1. Avatar Eli sagt:

    Sehr mutiger Schritt von dir diesen Artikeln zu veröffentlichen. Ich war auch schon oft am überlegen es in Angriff zu nehmen, aber es ist immer wieder gescheitert. Müsstest du die Therapie selbst bezahlen oder lief es über die Krankenkassen? Muss man erst zum Hausarzt gehen und sich dann weiter verweisen lassen ? ????

  2. Avatar Amanda sagt:

    Liebe Lou, super dass du das Thema ansprichst! Ich stimme dir da voll und ganz zu. Es ist absolut keine Schande zu einem Psychologen zu gehen. Ich selbst war auch in Behandlung nach der Scheidung meiner Eltern. Traut euch Mädels!!! So einen Schritt zu gehen zeigt nicht von Schwäche, sondern von Stärke! #teambodylove ??

  3. fit_trio fit_trio sagt:

    Bei mir hat es die Krankenkasse übernommen. Ich habe eine Überweisung vom Hausarzt bekommen und hatte Glück gleich einen Platz zu bekommen. LG

  4. Avatar Nathalie sagt:

    Danke für deinen ermutigenden Blogeintrag. Nachdem ich mir schon seit über einem Jahr den Kopf darüber sprichwörtlich zerbrochen habe, werde ich nun doch den Weg zur psychologischen Behandlung einschlagen. Um einfach wieder das Leben als lebenswert zu empfinden, neue Kontakte sowie Freundschaften zu knüpfen und vor allem Spaß zu haben. Ihr (du und Jan) seid das hervorragendsten Beispiel dafür, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Mit Harmonie, Fleiß, Freundlichkeit, Herzlichkeit, Kreativität, Power, Hilfestellung in vielerlei Hinsicht und stetigem Erfolg (aufgrund positiven sowie realistischen Denkens) usw. erreicht ihr so viele liebe Mitmenschen. Und somit auch mich. 🙂 Macht weiter so und bleibt euch treu!

  5. Avatar laura sagt:

    Unfassbar toller Blogeintrag! Du hast meinen vollen Respekt, liebe Lou. Auch wenn ich dich leider nicht persönlich kenne, hab ich dich auf irgendeine Art sehr gern. Hihi 🙂

  6. Avatar Jana sagt:

    Hallo Louisa,

    dies Blogeintrag ist super geschrieben!
    Auch ich bin ein Scheidungskind und habe jetzt mit meinen 21 Jahren gemerkt, dass auch ich bis jetzt nicht wirklich mit der Trennung meiner Eltern abschließen konnte. Weshalb auch ich den Weg zur Therapie gewählt habe.
    Diese mache ich nun schon einige Woche und allein die erste Stunde brachte mir unendlich viel für mein momentanes bzw. weiteres Leben.
    Ich finde es gut, dass du anderen hier Mut machst, dir oder auch uns zu folgen, denn es gibt heutzutage so viele Menschen die es immer noch als peinlich empfinden – vielleicht finden diese so einen Weg hinaus!

    Lieben Gruß
    Jana

  7. fit_trio fit_trio sagt:

    Dankeschön und ich wünsche dir ganz ganz viel Erfolg weiterhin 🙂

  8. Avatar Lara sagt:

    Toll!!! ????????

  9. Avatar Lisa sagt:

    Liebe Lou
    Ich finde es so toll wie offen und ehrlich du immer bist. auch ich gehe seit inzwischen 7 jahren regelmäßig zur therapie und habe keine probleme damit es zu erzählen. wenn ich zahnschmerzen habe und zum Zahnarzt muss mache ich daraus doch auch kein Geheimnis. wenn es mir seelisch nicht gut geht und es jemanden gibt der mir helfen kann warum sollte ich diese hilfe dann nicht annehmen? und vor allem warum sollte es mir peinlich sein?!
    ich kann die Leute nicht verstehen, die meinen dich oder jemand anders deswegen mobben zu müssen. Mein Verhalten Essen gegenüber habe ich zwar trotz jahrelanger Therapie noch nicht hundertprozent in den Griff bekommen aber das liegt auch daran dass es oft viele viel wichtigere Themen zu besprechen gab. Ich kann nur jedem der seelische Schmerzen hat, empfehlen sich von einem Therapeuten helfen zu lassen. Das klappt aber erst dann wenn man sich auf die Hilfe einlässt.
    Mach weiter so Lou!!!

  10. Avatar Laura sagt:

    Super Thema und schön dass dies mal öffentlich angesprochen wird. Eine Therapie ist das beste was ich während meiner Esstörung und den daraus folgenden Problemen machen konnte. Es hat zwar seine Zeit gedauert, bis ich mich dazu entschlossen habe, aber es war bisher die beste Entscheidung die ich getroffen habe und ich bereue nichts – im Gegenteil für mich hat sich alles positiv verändert und ich konnte meinen Körper akzeptieren.

  11. Avatar Yvonne sagt:

    Liebe lou,
    ich kann dich verstehen, mir ging es genau so wie Dir. Auch ich dachte nach einer Trennung an Depressionen zu leiden. Ich entschied mich ebenfalls für eine Therapie. Ich war 2 Jahre in Therapie. Es war die beste Entscheidung in meinem Leben u hat mich stark gemacht. Jeder Mensch hat meiner Meinung nach Dinge die er in einer Therapie verarbeiten kann/soll/darf. Stark ist derjenige der erkennt, dass er ein Problem hat u sich die Hilfe sucht, die er braucht. Ich gehe mit meiner Therapie auch offen um und bisher hat sich niemand über mich lustig gemacht. Jedoch hatten nicht alle meine Freunde Verständnis. Ich hab mir damals u auch heute nicht draus gemacht. Ich weis schließlich am besten was ich brauche. Du hast für Dich genau das richtige gemacht. U das beste ist, dass ich heute noch jederzeit mein Therapeuten um Hilfe bitten kann. Ich brauche es nicht mehr aber es ist beruhigend, dass ich könnte.
    Liebe Grüße

  12. Avatar Rebekka sagt:

    Liebe Louisa,
    eigentlich bin ich eher der stille Leser und Beobachter, aber so ein toller Beitrag hat einfach ein Kommentar verdient!!!
    Das war eine sehr mutige Entscheidung von Dir so offen und ehrlich über deine Therapie zu erzählen. Immer wieder bin ich von deinen und Jans Beiträgen auf Instagramm oder hier begiestert! Ihr zeigt so vielen Menschen was es wirklich heißt gesund und fit zu leben. Ich denke ihr seid für viele damit ein großes Vorbild und vor allem mir sprecht ihr oft aus der Seele. Ich hoffe sehr, dass viele diesen Artikel lesen und Mut fassen auch eine „Werkstatt“ aufzusuchen! Es ist super, dass du deine Bekanntheit und Beliebtheit dafür nutzt so sensible Themen anzusprechen und den Leuten Mut machst ihr Leben anzupacken und vor allem sich selbst anzunehmen. 🙂
    Ich selbst war auf Grund des Todes meines großen Bruders und einer Essstörung in Therapie. Dieser Schritt hat mich sehr viel Überwindung gekostet. Aber jetzt weiß ich: oft ist derjenige stärker, der Hilfe annimmt als derjenige, der sie verwehrt!
    Mach(t) weiter so, ganz herzliche Grüße,
    Rebekka

  13. fit_trio fit_trio sagt:

    Danke liebe Rebekka für deinen Kommentar 🙂 Ich wünsche dir alles Gute für deine Zukunft LG

  14. Avatar Jass sagt:

    Liebe Lou, ich selbst war ein halbes Jahr stationär. Und es war eine sehr wichtige Zeit für mich. Das ist jetzt schon 8 Jahre her und damals war es noch weniger angesehen als jetzt. Ich finde der Weg der Gesellschaft geht langsam in die richtige Richtung und genau aus dem Grund muss dir weder etwas peinlich sein noch sollten dich negative Kommentare in irgendeiner Weise berühren. Du bist ein großes Vorbild und erreichst so viele junge Frauen, die deine Worte lesen und dadurch beginnen nachzudenken. Und genau das ist doch wichtig. Einen Anstoß zu geben- einen in eine gesunde Richtung. Du kannst unfassbar stolz auf dich sein.

  15. Avatar Janin sagt:

    Liebe Lou,
    ich bin dir so dankbar für diesen Post. Du hast es mal wieder auf dem Punkt gebracht. Ich habe 2 Jahre gebraucht um meine Essstörung behandeln zu lassen (klinik+ therapie) und musste erst im Krankenhaus landen um diese richtige Entscheidung zu treffen. Ich bin mir sicher das deine ehrlichen Worte einge Mädels vor Schlimmeren bewahren. Der Weg ist hart aber es lohnt sich zu kämpfen. Ich tue es immernoch, vorallem weil ich mittlerweile verstanden habe was wirklich wichtig ist – gesund und glücklich sein.
    Du bist mein größtes Vorbild <3!

  16. Avatar Sabrina sagt:

    Hallo Lou,
    Ich finde es super, dass du dieses Thema so direkt angesprochen hast! Du hast vollkommen Recht! Ich war 3 Jahre in regelmäßiger Therapie wegen Depressionen. Wie du schon gesagt hast, es verändert das Leben und man bekommt unheimliche Lebenslust, wenn die Therapie gut anschlägt. Wie du oft sagst, braucht man Durchhaltevermögen und das denke ich ist bei den Therapien auch unglaublich wichtig, denn man darf nicht aufgeben wenn es nicht von heute auf morgen klappt dass man wieder glücklich ist. Bei mir war es ein langer Weg und ich habe oft an der Therapie gezweifelt, aber meine Ziele waren ohne Tabletten und stationären Aufenthalt wieder glücklich zu werden und jaa ich habe es geschafft. Es war eine super Zeit während der Therapie, weil ich unheimlich viel für mein Leben gelernt habe. Ich kann es nur jedem empfehlen, denn oftmals sind es Krankheiten die dich dein Leben lang begleiten und du nur lernen kannst damit umzugehen, es stärkt dich für dein Leben!
    Ich habe damals oft gehört: voll cool du hast eine Pschologin, die will ich auch nur damit mir immer einer zuhört….
    So einfach ist es leider nicht immer wieder einen seelenstripptese hinzulegen… Anfangs sind die Therapiestunden mit Zusammenbrüchen geprägt und man muss erstmal Vertrauen aufbauen, sowie die Ansatzpunkte der Therapie ausprobieren bevor sie ihre Wirkung zeigen. Denn eins habe ich gelernt und das ist: Die Therapie bringt am meisten, wenn man einfach ehrlich ist und sich denkt hey dass sind Professionelle und sie können mir nur helfen wenn ich ehrlich bin! Außerdem unterliegen sie der Schweigepflicht und dürfen den Eltern zum Beispiel gar nichts sagen!
    Man sollte also immer den Schritt wagen und ihn durchziehen, denn nur so kommt man aus dem Loch oder lernt seinen Körper wieder zu lieben!
    Lou, ich wünsche dir Alles Gute für deine Zukunft und mach weiter so, denn die jüngeren Mädels brauchen so ein Vorbild wie dich!

  17. Avatar Kathi sagt:

    Super wichtiges Thema!
    Ich war selber fast ein Jahr in Behandlung, weil ich mit mir und meinem Leben nicht mehr klar gekommen bin. Alles war zu viel… dieser ständige Druck es allen Recht machen zu müssen, ein Job in dem ich tot unglücklich war, eine gescheiterte Beziehung, kein Halt,… meine beste Freundin hat mich damals zu meiner Hausärztin geschickt. So kam alles ins Rollen… hab teilstationäre Therapie gemacht und nach guten 11 Monaten war ich wieder „her gestellt“.
    Peinlich ist mir das nicht. Es wird nur selten verstanden in einer Welt, in der alles perfekt sein muss und jeder funktionieren sollte.
    Danke, dass Du darauf aufmerksam machst! Ganz viel Liebe dafür <3

  18. Avatar Christina sagt:

    Ein toller, ermutigender Beitrag!
    Was viele nicht wissen: es gibt in fast allen Städten psychosoziale Beratungsstellen (die meisten Studentenwerke bieten sowas an, die Diakonie, proFamilia etc. Am besten einfach mal googeln, wenn es euch interessiert). Bei diesen Beratungsstellen arbeiten Psychologen (keine ausgebildeten Psychotherapeuten, das ist ein Unterschied!). Man hat also die Möglichkeit mit einer unbeteiligten, „professionellen“ Person über seine Probleme zu reden. Man bekommt dort deutlich schneller einen Termin und es kostet auch nicht so viel/manchmal gar nichts. Diese Beratung ersetzt allerdings keine Psychotherapie! Sollten bei den Gesprächen tieferliegenden Probleme ans Licht kommen, ist eine anschließende Therapie natürlich möglich/wünschenswert.

  19. Avatar Felina sagt:

    Ich finde das ist ein total wichtiges Thema. In anderen Ländern wie in Amerika ist eine therapeutische Behandlung schlichtweg alltäglich und man wird eher komisch angeguckt, wenn man keinen hat. Warum sind wir deutschen dort so diskriminierend anderen gegenüber und beschämt? Viele Menschen könnten durch eine Therapie so viel glücklicher werden. Jeder Mensch kann an den Punkt kommen, an dem er alleine nicht mehr weiterkommt. Wieso sollte man da auch keinen Therapeuten aufsuchen? Danke, dass du das Thema ansprichst! Sehr gut zu empfehlen: http://www.lebenswert.de, schaut doch mal vorbei. Jeder Mensch hat das Recht glücklich zu sein und sollte das auch tun! Danke Luisa! ??

  20. Avatar Jasmin sagt:

    Toller Blogeintrag !! Von Menschen wie dir denkt man da ist doch alles perfekt. Aber du hast auch deine Probleme.Du kannst offen über deine Schwächen reden und schämst dich nicht dafür. Hut ab !

  21. Avatar M. sagt:

    Du bist einfach toll. Das muss ich Dir jetzt einfach mal sagen! Es gibt so viele Mädchen die sich alleine kaputt machen und niemandem etwas davon erzählen. Ich hoffe, dass diese Mädchen sich ein Beispiel an Dir nehmen und neue Kraft tanken können. Ich habe einen Fall in der Familie welcher sich deinem ähnelt. Ich als Angehörige habe durch deinen Eintrag Mut bekommen, dass die Entscheidung, sich Hilfe dazu zu holen, das richtige war. Danke für deine Offenheit!

  22. Avatar Biggi sagt:

    Hallo Lou,

    toller Blogpost !
    Ich bin selber seit fast 1.5 Jahren in tiefenpsychologischer Behandlung und merke wie gut es mir tut mal all das, was sich so „aufgestaut“ hat zu verarbeiten. Esstörung, Familie, Beruf, mangelndes Selbstbewusstsein etc… – und Du hast es so passend formuliert – es ist eine Stärke damit offen um zugehen.
    Leider ist das in der „Gesellschaft“ immer noch ein Tabu-Thema. Aber ich habe sooft jetzt gemerkt, dass, wenn ich wem davon erzählt habe, hiess es : “ ja, ich war auch schon…“ – nur vorher drüber reden hätte sich keiner getraut.
    Und es ist ja auch wirklich so, hat man Zahnschmerzen geht man zum Zahnarzt, man muss nicht mit allem alleine klarkommen.

    Ich hoffe, das die Gesellschaft langsam aufwacht und damit auch unbefangener umgehen kann.

    Daumen hoch, mach weiter so !
    lg
    biggi

  23. Avatar Anna-Lena Krieg sagt:

    Liebe Lou,

    Wunderschön.
    Dieses Thema ist so sensibel und so wichtig. Ich finde es toll, dass du offen und ehrlich damit umgehst. Es ist nicht peinlich gesund zu werden, es ist wunderschön.
    Danke für deine Motivation und Inspiration. ????
    #teambodylove #loveyourself

    Liebste Grüße,

    Anna-Lena

  24. Avatar Sophie sagt:

    Ich gehe auch zum Psychologen und das schon seit knapp 5 Jahren (mit Pausen). Es hatte viele Gründe. Icj war in manchen Situationen so tief unten. Und ich schäme mich nicht dafür! Es ist nicht falsch Hilfe anzunwhmen! Ich bin alleinerziehende Mama und auch mal am Ende und keine „powerfrau“! Das ist niemand und jeder hat Probleme. Aber es gibt immer einen Weg besser mit Problemen umzugehen und manchmal braucht man für diesen Weg erst professionelle Hilfe die einem den richtigen Weg zeigt.

  25. Avatar Nina sagt:

    Toller und sehr wichtiger Beitrag!! Finde ich richtig gut und du hast vollkommen recht.
    Leider ist es bis heute noch ein Tabu darüber zu reden, dass man auch für seelische „Wehwehchen“ einen Arzt aufsucht. Wer zum Psychotherapeuten geht hat automatisch einen Knacks, aber ist umgekehrt eigentlich jeder normal, der nicht zum Therapeut geht? 😉

    Ausserdem finde ich schade, dass viele die eine Therapie schon Mal auf Krankenkassen-Kosten gemacht hat automatisch weniger Chancen haben eine Lebensversicherung bzw Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen zu können. Ist jemand nicht viel gesünder und länger leistungsfähiger, der weiß,wann er Hilfe braucht und sich diese auch rechtzeitig nimmt? Ist man automatisch lebensmüde nur weil man gesehen hat, dass man einen objektiven Rat braucht? Ich hoffe, dass sich in dem Bereicht noch einiges tut.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Toller Beitrag! 😉

  26. Avatar Jasmin sagt:

    Liebe Lou,

    was ein toller Beitrag! Ich finde es so klasse, wie du mit so vielen „Tabu-Themen“ immer wieder offen umgehst und deine ganz persönliche Note reinbringst – ich habe den größten Respekt vor dir.
    Zu diesem Thema speziell habe ich mir auch schon oft Gedanken gemacht. Ich war auch schon kurzzeitig in Therapie, hatte damit aber auch einfach kein Problem, ich bin einbfach nicht so gestrickt. Aber einige meiner Freundinnen standen schon einige Male an dem Punkt, Hilfe zu brauchen, die nicht aus dem nahen Umfeld kommt. Wenn das Thema Therapie aufkommt blocken viele schnell ab.
    Ich sage dann immer zu Ihnen: “ du musst jetzt nichts dazu sagen, aber denk mal darüber nach. Jeder M arkt wird von Angebot und Nachfrage bestimmt. Es gibt zig tausende Therapeuten, überlege dir mal, wieso?! Glöaubst du, du bist die einzige die Mal einen richtig üblen Tiefpunkt hat?“ Und meist huscht dann doch wieder ein kleines Lächeln über das Gesicht…
    Also DANKE für deinen Beitrag – gerade für viele junge Mädchen ist dies sicher ein ganz schwieriges Thema und du hilfst dabei, die Welt für so jemand wieder ein wenig bunter zu machen! 🙂

  27. Avatar Kiwi sagt:

    Hi liebe Lou, ich finde nicht nur diesen Beitrag sondern ganz ganz viele Beiträge wirklich bewegend und zum nachdenken anregend. Mach bitte so weiter mit deinem Account bewirkst du wahrscheinlich mehr als du dir vorstellen kannst und gerade solche Ansichten wie du sie vertrittst sollte es vieeeel mehr geben. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle für deine jeden Tag aufs neue ermunternde,positive& beeindruckende Art!

  28. fit_trio fit_trio sagt:

    Dankeschön 🙂

  29. Avatar posilli sagt:

    Wow! Mutiger Schritt , Lou und wie man an den vielen Kommentaren sieht hilft du bzw ihr so vielen jungen wie älteren Leuten! Weiter so! 🙂

  30. Avatar I. sagt:

    Früher wurde man ja gleich als „Bekloppt“ abgestempelt, wenn man in Therapie war. Heute ist das Gott sei Dank nicht mehr ganz so schlimm. Trotzdem gibt man (leider) nicht gerne zu, sich von außen professionelle Hilfe holen zu müssen. In der heutigen Zeit ist es doch kein Wunder, dass man nicht mehr mit allem klar kommen kann. Man ist so vielen Einflüssen ausgesetzt. Schule. Beruf. Fortbildung. Freizeit + Freunde (ja, auch das bedeutet für viele Stress!). Beziehung. Kinder. Gesundheit. Usw. Usw. Usw. Und dann noch das Einprasseln aus der medialen Welt, von der man fast schon sekündlich genau auf dem Laufenden gehalten, wenn wieder irgendwo in der Welt etwas passiert (schlimmstes Beispiel: der Germanwings Absturz dieses Jahr). Ich hatte nach einer persönlichen Krise in meinem Leben auch ca. 1 1/2 Jahre eine Gesprächstherapie und bin froh und dankbar, dass ich das gemacht habe. Und habe auch keine Scheu, dies zu erzählen. Ich kann nur jedem raten, der nicht mehr weiterkommt: sucht Euch Hilfe! Der Weg ist nicht immer einfach und tut auch oft weh. Aber es ist jeden Schmerz wert, um anschließend wieder aufrecht und mit erhobenen Hauptes durch’s Leben zu gehen!

  31. Hallo Louisa,
    ein wirklich berührender Blog-Beitrag.

    Eine Depression ist eine Krankheit wie jede andere auch, dafür muss man sich auf keinen Fall schämen! Wer das heutzutage noch nicht verstanden, der sollte sich schämen.

    Ich denke das der Faktor Stress eine große Rolle spielt in der heutigen Zeit.
    Ich persönlich nehme mir daher öfters eine längere Auszeit um wieder Kraft zu tanken.

    Liebe Grüße,
    Peter

  32. Avatar Anna sagt:

    Liebe Lou,
    ich finde den Artikel super! Ich kann mich nur anschließen, ich bin momentan auch bei Psychotherapeuten und es tut gut.
    Ich habe vielleicht einen anderen Schwerpunkt (Krebs) aber es hilft und das ist die Hauptsache.
    Alles Gute Dir und Jan <3

  33. Avatar michaela sagt:

    Hallo lou,
    Ich finde deine Blockeinträge so motivierend und auch inspirierend! Ich überlege auch schon eine Therapie zu beginnen, da ich so viele ungelöste Probleme und Komplexe jahrelang in mich hineingefressen habe. Vor allem weil ich nächstes Jahr sehr viele Veränderungen Wagen möchte, und natürlich auch Angst habe. Aber vor allem stehen mir noch meine Psychischen Probleme im Weg. ????Ich möchte mein Architekturstudium abbrechen und ein Duales Studium zum Fitnessökonom beginnen. Zusätzlich möchte ich auch eine Liposuktion machen lassen, um mein Lipödem zu bekämpfen und mich wieder wohl in meinem Körper zu fühlen.
    Bist du damals einfach zum Therapeuten gegangen oder brauchtest du eine Überweisung vom Allgrmeinmediziner?

    Liebe Grüße und mach weiter so!

    Micha ????

  34. fit_trio fit_trio sagt:

    Hallo Micha 🙂 Danke für deinen Kommentar. Ich war vorher bei meinem Hausarzt und dieser hat mich dann überwiesen LG

  35. Avatar Feli sagt:

    Auch wenn der Artikel schon ein paar Monate alt ist, auch noch von mir ein Comment:
    Respekt, toll, dass du deine Geschichte hier geteilt hast! Ich finde es super wichtig, dass zu sich steht und sich helfen lässt, wenn es einem doch so gut tut!!! Ich freu mich sehr, dass es dir sehr geholfen hat!
    Liebe Grüße, Feli

  36. Avatar Tanja sagt:

    Ich habe deinen Post gelesen und wurde etwas sentimental… denn auch ich bin gerade auf dem Weg zu einer Therapie und dein Post hat mich ermutigt dass dieser Schritt der Richtige ist, meine Selbstzweifel wurden immer leiser. Danke, einfach nur danke! <3

  37. fit_trio fit_trio sagt:

    Ganz viel Kraft und Erfolg wünsche ich dir. Eine Therapie ist keine Schande, sondern wird dir hoffentlich gut tun 🙂

  38. Avatar Leo sagt:

    Liebe Lou
    DANKE!!
    Wirklich. Also erstens ist es sehr stark von dir so was öffentlich zu machen und zweitens will ich ehrlicherweise sagen. Das betrifft mich ziemlich und ich glaube durch deinen Eintrag habe ich mehr Mut vielleicht mal mit meiner Familie über mich zu sprechen. Ich hoffe ich schaffe das. Vielen dank liebe Lou
    Deine Leonie

  39. fit_trio fit_trio sagt:

    Liebe Leo, kein Thema für welches man sich schämen müsste 🙂 Von daher finde ich es schön, wenn ich dir da etwas weiterhelfen durfte.

    Liebe Grüße Lou

  40. Avatar Nina sagt:

    Liebe Lou,

    ich habe gerade mehrere Beiträge von dir gelesen und finde es bewundernswert und mutig, wie du dich mit verschiedenen Themen auseinandersetzt. Gerade auch die Tabu-Themen sprichst du an. Damit machst du auch anderen Mut, etwas im Leben zu ändern oder sich wieder selbst zu begreifen und vielleicht offener zu werden.
    Ich möchte dafür einfach DANKE sagen und hoffe, dass du genauso weitermachst.
    Liebe Grüße Nina

  41. Lou Lou sagt:

    Danke Nina, dass du dir die Zeit für meine Beiträge genommen hast 🙂

  42. Avatar Pia sagt:

    Ich finde Gut,dass du so ein Thema ansprichst. Das würden nicht Viele machen,weil viele Angst hätten wie werden die anderen darauf reagieren. Finde ich wie gesagt sehr gut von dir.

  43. Lou Lou sagt:

    Es gehört zu mir und meinem Leben 🙂

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