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Wenn’s mal schnell gehen muss

Keine Zeit! In uns allen steckt das „Keine-Zeit“-Syndrom. Der Tag müsste eigentlich 32 Stunden haben, um alles unter einen Hut zu bekommen. Und dann ist da auch noch der Marathon. Ja, mir geht’s da ähnlich. Das Training ist wichtig und essenziell, um mein Ziel auf meiner Liste „Muss ich einmal im Leben gemacht haben“ abhaken zu können. Aber wie baut man das Training so in seinen Alltag ein, dass möglichst wenig Zeit verloren geht?

Es gab schon den ein oder anderen Nachtmittag an dem ich laufen gehen wollte, aber mir zwischen Schule, Freunden und der Familie irgendwie keine Zeit zur Verfügung stand. Dann kam es auch schon des Öfteren vor, dass mein Wecker morgens um 6 Uhr klingelte und ich mein Training lieber auf den Abend verschoben habe. Letztendlich hat man mich dann um 19 Uhr auf dem Sofa, anstatt in Laufschuhen vorgefunden. Irgendwann kam der Tag, an dem ich mich so sehr über meine Einstellung zum Training geärgert hatte, dass ich meinen Alltag umstrukturierte.

Morgenläufer haben mehr Zeit

Manchmal muss es einfach schnell gehen. Und deshalb habe ich mich für feste Trainingseinheiten am Morgen entschieden. Das bietet mir gleich mehrere Vorteile. Ich stehe auf, ziehe meine Laufschuhe an und wecke während dem Lauftraining meinen Körper. Das Resultat? Ein viel besserer Start in den Tag. Ich fühle mich nach einem 6 Uhr- Lauf viel vitaler und frischer. Besser noch: ich muss nicht mehr den ganzen Tag darüber nachdenken, dass meine Sporteinheit noch vor mir liegt. Ich habe es schon abgehakt und fühle mich großartig dabei, so früh etwas geleistet zu haben. Aber wie fängt man damit an? Keiner kann bereits nach einer Woche von sich behaupten, dass er ein Morgenläufer ist. Es braucht Zeit, um sich an die frühen Trainingseinheiten zu gewöhnen.

  • Am besten startest du mit 1-2 Tagen in der Woche, an denen du bereits vor der Arbeit/Schule laufen gehst. An den anderen Tagen schläfst du ein wenig länger.
  • Du solltest den Vorabend früh ins Bett gehen, damit dir das Aufstehen leichter fällt.
  • Lege bereits am Vorabend dein Laufoutfit zurecht, so dass du am kommenden Morgen nur noch in die Kleidung reinschlüpfen musst.
  • Du kannst dich auch zum Laufen mit Freunden oder einer Laufgruppe verabreden. Geteiltes „Leid“ ist halbes „Leid“.
  • Deinen Wecker solltest du nicht neben deinem Bett platzieren. Stelle ihn so auf, dass du aufstehen musst, um ihn auszuschalten. Dann legst du dich garantiert nicht nochmal hin!
  • Trinkst du morgens gerne einen Tee? Dann bereite dir am Vorabend deine Tasse, den Wasserkocher und deinen Teebeutel vor.

Ich mache mir übrigens zum Aufstehen immer einen „Gute-Laune-Song“ an. Das steigert meine Motivation, um ins mit Elan ins Training zu starten und zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Ganz wichtig ist es, dass du dir die Zeit für dein Training erlaubst. Du darfst nicht das Gefühl haben, dass es eine Last für dich ist. Nur so wirst du zu einem Morgenläufer und kannst daraus eine gesunde Gewohnheit entwickeln. Bei mir hat es mehrere Anläufe gebraucht bis ich meinen Wecker nicht mehr auf den Schlummer- Modus gestellt und mein Training auf abends verschoben hatte. Aber jetzt fühle ich mich viel wohler und habe das Gefühl mehr vom Tag zu haben, wenn ich bereits um 6 Uhr aktiv bin. Merkst du nach ein paar Wochen allerdings, dass du dich dabei unwohl fühlst, solltest du dir das Projekt „Morgenläufer“ nicht aufzwingen. Mach dein Ding und fokussiere dich auf dein Ziel! #marathon2017

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30 Kommentare

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    Laura
    12. Januar 2017 at 9:55

    Liebe Lou,

    das sind wirklich gute Tipps unfund Argumente. Ich habe leider bisher immer Kopfschmerzen bekommen, wenn ich direkt nach dem Aufstehen laufen gehe, dabei trinke ich vorher extra mind. 2 Gläser Wasser und esse eine halbe Banane o.ä.. Hast du Erfahrungen damit und weist noch Tipps?

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    Jolanda
    12. Januar 2017 at 19:31

    Laufen am Morgen ist leider in den Wintermonaten nicht möglich, da es noch völlig Dunkel ist.
    Gerne würde ich wissen, wie du dich für das Ausdauer Training ernährst.
    Danke für dein Feedback.
    Liebe Grüsse
    Jolanda

  • Lou
    Lou
    13. Januar 2017 at 21:03

    Huhu 🙂
    Ich schreibe grad an einem Blogpost zum Thema „Meine Marathon-Ernährung“.
    Geht demnächst online.

    Ganz liebe Grüße

  • Lou
    Lou
    13. Januar 2017 at 21:04

    Damit habe ich keine Erfahrungen – vielleicht solltest du da einfach mal beim Arzt nachfragen 🙂

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    Hannah
    15. Januar 2017 at 19:08

    Liebe Lou, danke für diesen tollen Artikel. Mega tipps, aber wie motivierst du dich früh vor allem? Ich persönlich finde es super schwer, gerade im Winter, wenn es noch dunkel ist, früh Sport zu treiben. Ich habe mich auch vor kurzem dazu entschieden, mich in einem Studio von http://www.ai-fitness.de anzumelden, damit ich strukturierter Sport treibe. Was hälst du von Studios?

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    Sportanfänger
    15. Januar 2017 at 21:43

    Liebe Lou,
    Es wäre ziemlich doof, würde ich nicht zuerst schreiben, wie toll ich dich finde – das was du tust und mit deiner Arbeit (Quatsch! Deiner ganzen Art) vermitteln magst und natürlich auch deine Fitness Videos, um die geht es nämlich. Ich habe angefangen ein paar deiner Workouts durchzupowern bzw. mich am powern zu probieren :D, und gerade bei dein Beinübungen frage ich mich, ob die auch für die Innenschenkel geeignet sind oder ob Du mir/uns noch ein paar separate Übungen dafür zeigen könntest. Hier geht es mir nicht um einen Thigh Gap, sondern nur um das Gefühl, dass dieser Teil ein bisschen vernachlässigt wird…mache ich was falsch oder kann das sein? Liebe liebe Grüße!

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    Sophie
    16. Januar 2017 at 19:58

    Liebe Lou,
    bin auf der Suche nach neuen Kopfhörern zum Laufen, welche Benutzt du und kannst du die empfehlen ?

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    Jasmin
    17. Januar 2017 at 13:00

    Super Beitrag !
    Ich versuche jetzt schon länger eine Möglichkeit für mich zu finden, laufen zu gehen. Leider vergebens. Morgens war es mir eigentlich immer zu Dunkel und zu kalt. Ich muss leider schon um 7 Uhr auf der Arbeit sein. Da muss ich meinen Wecker auf 4:30 Uhr stellen um das mit dem laufen zu schaffen. Aber wer weiß ob das vllt. nicht funktioniert. Dein Beitrag ist auf jeden Fall total motivierend. Weiter so 🙂

  • Lou
    Lou
    17. Januar 2017 at 14:49

    Ganz wichtig: Achte auf dich und deinen Körper und was DIR gut tut. Ich wünsche dir noch eine tolle Woche 🙂

  • Lou
    Lou
    17. Januar 2017 at 14:49

    Ich benutze welche von Soul Electronics die sind echt gut 🙂

  • Lou
    Lou
    17. Januar 2017 at 14:51

    Huhu 🙂
    Mit Beinübungen stärkst du definierst du deine Muskeln. Du kannst dadurch allerdings nicht gezielt an bestimmten Stellen abnehmen. Google am besten mal „Übungen für die Adduktoren“ 🙂

    Liebe Grüße

  • Lou
    Lou
    17. Januar 2017 at 14:52

    Hallo Hannah 🙂
    Im Winter finde ich Studios ganz okay. Ich persönlich bin da allerdings nicht sooo oft. Ich nutze lieber die Outdoor Möglichkeiten, um mich fit zu halten.

    Liebe Grüße

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    Franziska
    19. Januar 2017 at 6:30

    Hallo Lou,
    Ich finde deine Beiträge wirklich super. Du bist für mich auch wirklich ein Vorbild und Motivator!
    Ich hätte eine Frage, bei uns hat es wahnsinnig viel Schnee und um 6.00 Uhr früh ca. -12 Grad. In meiner Studien Zeit habe ich jeden Tag von Montag bis Freitag ein Lauftraining früh morgens absolviert. Aber jetzt zuhause in den Bergen fällt es mir wahnsinnig schwer meinen Schweinehund früh morgens zu überwinden.
    Hast du einen Tipp wie ich das schaffen kann und Vorallem was ich anziehen soll?
    Danke, schonmal Franzi

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    Bianca
    21. Januar 2017 at 12:48

    Hallo Lou,
    ein sehr schöner Beitrag! Mein Vorsatz für dieses Jahr ist es an 3 Läufen teilzunehmen. Die jeweils nicht länger als 6 km sind, kleine Schritte führen zum Erfolg.. ich würde so gerne morgens laufen gehen, allerdings startet mein Arbeitstag schon um 6:00.. da ist das etwas schwer zu gestalten, noch früher also derzeit schon aufzustehen, allerdings habe ich mir jetzt durch Deinen Beitrag überlegt, direkt von der Arbeit loszulaufen. Ich habe gegenüber einen Wald, den könnte ich mal erkunden und werde es jetzt Wohl, nach meiner Genesung und meinem Urlaub versuchen 🙂 danke für deine vielen inspirierenden Blogeinträge 🙂 LG

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    Anna
    21. Januar 2017 at 20:33

    Hey,
    vielleicht liegt es daran, dass morgens wirklich nicht deine Zeit ist und du alles eher langsam angehen solltest. Mir geht es genauso ich kann keinen Sport machen ohne etwas im Magen zu haben. Mir hilft das auf jedem Fall! Wenn das nicht funktioniert, dann solltest wirklich zum Arzt gehen.
    LG;)

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    Benny
    22. Januar 2017 at 11:17

    Hallo Lou,
    morgens direkt seine Sporteinheit schaffen, war schon lange mein Ziel 🙂 Letztes Jahr habe ich es tatsächlich geschafft, mich morgens aufzuraffen und laufen zu gehen. Dabei habe ich es mir so einfach wie möglich gemacht, damit ich keine Ausrede habe: mit 20min anfangen und sich einen Laufpartner suchen, damit man sich gegenseitig Rechenschaft schuldet.

    Was ich aber erfahren habe und was mich wieder davon abgebracht hat:
    Selbst bei kleinen Einheiten und auch nach 1,5 Wochen hat mein Körper morgens sehr komisch auf die Anstrengung reagiert. Es war, als wäre er noch 2 Stunden später überhitzt und ich habe ständig geschwitzt, was in der U-Bahn und im Büro alles andere als angenehm war. Ich hatte das Gefühl, dass mein Körper oder Kreislauf einfach damit überfordert war.

    Hast du schon ähnliche Erfahrungen gemacht bzw. hast einen Rat?

    Danke,
    Benny

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    Dominik
    23. Januar 2017 at 9:19

    Hallo Lou,

    ich gehe zwar morgens nicht zum Laufen, dafür aber ins Fitness.
    Das mache ich schon seit fast 2 Jahren und es ist das tollste, was es gibt.
    Erstens, tut man schon gleich in der Früh was für seine Gesundheit und zweitens hat man morgens noch die Motivation dazu.
    Bei mir ist es immer so, dass ich nach der Arbeit keine Lust mehr auf Sport habe.
    Da ich aber Sport schon vor der Arbeit mache, ist das egal 🙂

    Liebe Grüße,
    Dominik

  • Lou
    Lou
    23. Januar 2017 at 15:18

    Hallo Benny 🙂
    Damit habe ich leider keine Erfahrungen gemacht.
    Vielleicht fragst du da einfach mal einen Sportarzt um Rat?

    Liebe Grüße

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    Maxim
    27. Januar 2017 at 17:36

    Das ist doch die Alster 🙂
    Da laufen gehen zu können ist natürlich traumhaft. Aber dein Ansatz morgens Laufen zu gehen gefällt mir. Ich habe mich zwar immer davor gedrückt aber du hast mich jetzt motiviert, ich werde es kommende Woche ausprobieren! Wie lange läufst du den morgens so? Ich denke 20min sind ok oder? ich möchte ja nicht den Rest des Tages erschöpft sein.

    Liebe Grüße
    Maxim

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    Rike
    28. Januar 2017 at 9:59

    Hi Lou,
    ich hab das Morgen-Joggen aufgegeben – das Aufstehen oder „Morgenmensch sein“ war das geringere Problem, aber das Joggen an sich gefällt mir einfach nicht mehr. Es ist so eintönig, einfach vor sich hin zu trotten. Im Sommer möchte ich Inline-Skaten am Morgen mit Freunden ausprobieren, das wäre vielleicht eher was für mich 🙂
    Ich denke aber, ich bin trotzdem eher der „Abendsport-Mensch“. Mit einer Freundin hab ich mich jetzt bei ai-fitness angemeldet (https://www.ai-fitness.de/fitnessstudios/studio-menden) und seit ein paar Wochen gehen wir da täglich hin 😀 Ich mag die Kurse und es fällt mir hier leichter, täglich effizient Sport zu machen, als wenn ich nur auf mich alleine gestellt bin.
    Außerdem kann man immer was Neues ausprobieren, wenn einem ein Kurs wieder zu eintönig wird 😉
    lg Rike

    PS: Ich hab mal gehört, man geht morgens Joggen, weil der Körper da noch nicht wach genug ist um zu merken, was da „Schreckliches“ passiert. Ist das bei dir auch so? :DD

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    Mike
    3. Februar 2017 at 12:45

    Ich habe auch schon mehrere Anläufe genommen und versucht mal ein morgendliches Läufchen einzulegen. Jedoch bisher an der fehlenden Motivation bei Weckerklingeln gescheitert. Leider. Aber wenn ich deinen Post hier so lesen, bekomme ich Elan dazu es nochmal zu versuchen. Wecker für Morgen ist auf 6 Uhr gestellt. Mal sehen. Ich werde berichten. 🙂
    Danke für die neue Motivation.

  • Lou
    Lou
    6. Februar 2017 at 2:06

    haha das habe ich noch nicht gehört – ist bei mir auch nicht so 😀 aber das ist ne gute Theorie eigentlich 🙂

  • Lou
    Lou
    6. Februar 2017 at 2:07

    Hallo Maxim 🙂
    Ich laufe morgens zwischen 30 – 60 Minuten. Da muss aber jeder für sich selbst wissen, was ihm gut tut.

    Liebe Grüße

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    Ini
    13. Februar 2017 at 15:52

    Ich bin schon seit Jahren ein Morgen-Sportler. Keine Ahnung, wie es dazu gekommen ist. Aber hauptsächlich glaube ich, weil morgens einfach noch nicht viel los ist, sowohl im Fitti als auch unterwegs beim Laufen. Ich habe gerne meine Ruhe. Dafür stehe ich auch früh auf (auch wenn mich viele dafür bekloppt halten…). Muss allerdings auch dazu sagen, dass ich ein Frühaufsteher bin, weil ich dann noch etwas vom Tag habe. Und: es ist ein tolles Gefühl, wenn man morgens schon seine Einheit hinter sich hat, frisch und gestärkt in den Tag starten kann. Abends kann ich dann ganz entspannt Feierabend machen und worauf ich noch Lust habe, ohne mich zu stressen, dass ich noch zum Sport „muss“. Klar tickt jeder (Körper) anders und jeder muss für sich selber finden, was einem gut tut. Für Kälte und Regen gibt es immer die richtigen Klamotten. Gegen Dunkelheit gibt es Blinkies, Leucht-Klamotten und zur Not Stirn-Lampe. Und: eine kleine Notiz an den Partner, Freund, Kollege oder an eine Person seines Vertrauens, wo so seine Laufstrecken sind… Die Motivation zum Morgen-Sportler – die muss am Ende jeder für sich selber finden ;o) Ich kann es nur jedem empfehlen!

  • Avatar
    Thea
    28. Februar 2017 at 18:38

    Ich hab auch immer das Gefühl kaum Zeit zu haben. Besonders, wenn ich bis 16 Uhr in der Schule bin. Leider komm ich unter der Woche nicht dazu morgens noch zu laufen, weil ich sonst irgendwann im Unterricht einschlafen würde ?. Aber am Wochenende ist das echt die beste Idee.
    (noch zum Gewinnspiel auf Instagram: )
    Für mich bedeutet Fitness meinen Kopf frei zu bekommen und mich selbst herauszufordern. Dabei bin ich gerne an der frischen Luft und bin am Ende froh meinem Körper etwas Gutes getan zu haben. Besonders schön ist es auch, wenn man Abends überlegt, ob man sich jetzt einfach vor den Fernseher setzt, weil der Kopf schon völlig fertig ist, sich dann aber doch noch mal die Turnschuh schnürt und danach lieber glücklich auf dem Sofa sitzt. ? Beim Sport bekomme ich auch immer wieder Motivation von Leuten wie dir, die ich dann an Freunde weitergeben kann 🙂

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    Nina
    28. Februar 2017 at 23:55

    Liebe Lou!

    Ja, du hast recht: den Körper, aber vor allem seinen Kopf davon zu überzeugen, morgens, wenn es noch finster ist, Sport zu machen, ist nicht einfach. Die Tipps von dir helfen aber mit Garantie und einige davon habe ich auch schon ausprobiert. Mein einziges Problem momentan ist die Kälte. Aber es schaut ja so aus, als würde es auch hier in Wien bald wieder Frühling werden! Dann steht dem morgendlichen Sport an der frischen Luft nichts mehr im Weg!!

    Da ich mich total freuen würde, die Schuhe von nike zu gewinnen (die Farbe ist einfach mega!), möchte ich folgendes sagen: Fit sein bedeutet für mich besonders eines – nämlich sich in seinem gesunden Köper wohlzufühlen. Ich persönlich fühle mich fit, wenn ich regelmäßig Sport mache und dabei eine positive Einstellung habe. Dabei führt das eine meist ins andere. Fit sein bedeutet für mich also nicht nur sportlich zu sein, sondern auch im Kopf die richtige Einstellung zu haben!

    LG Nina

  • Avatar
    Chantal
    1. März 2017 at 0:25

    Liebe Lou,

    für mich bedeutet Laufen(Fitness) Freiheit, es bedeutet Freude und an manchen Tagen dient es als Ventil und hilft mir durch zu atmen und klar zu kommen. Oft sind es die Kleinigkeiten die mich während dem Joggen zum schmunzeln bringen. Wunderschöner Morgentau, den ich sonst nicht wahrnehme weil ich mal wieder zu spät dran bin auf dem Weg in die Uni. Oder der Sonnenuntergang in den ich Abends rein laufe und den ich in seiner vollen Pracht bewundern darf bis er genau so schnell verschwindet wie er aufgetaucht ist. Es bedeutet Freude über jeden Kilometer den man mehr geschafft hat und jede Minute die man weniger gebraucht hat. Manchmal bedeutet es sogar Verbundenheit. Denn zu zweit in den Sonnenuntergang zu laufen oder sich zu zweit über die kleinsten Erfolge zu freuen macht noch viel mehr Spaß. An schlechten Tagen ist das Laufen meine Zuflucht. Wenn ich nicht weiter weiß, ich traurig oder überfordert bin renne ich oft einfach erst mal los. Ohne Ziel. Aber ich komme immer an. Es hilft mir den Kopf frei zu bekommen, wieder klar denken zu können und durch zu atmen.

    Laufen war für mich nie etwas, wozu ich mich zwingen musste. Und ich merke immer wieder, es kann dir so verdammt viel geben und eigentlich nimmt es dir nur eins, deine Zeit. Aber die zu investieren lohnt sich, man muss nur genau hinschauen 🙂

    Danke für deine tägliche Motivation, sich genau so zu lieben wie man ist 🙂

  • Avatar
    Juliette
    24. April 2017 at 22:19

    Hallo Lou,
    Ich verfolge deine ganze Geschichte und liebe es deine Blogposts zu lesen. Die haben die optimale Länge, tolle Bilder und sind super motivierend. Ich werden das morgendliche Rennen jetzt auch peu à peu umsetzen! 🙂 Sonst schafft man auch einen solchen Marathon Trainingsplan überhaupt nicht, zeitlich wird es zumindest eng. Danke!

  • Lou
    Lou
    30. April 2017 at 6:12

    Sehr sehr gern liebe Juliette 🙂

  • Avatar
    Florian
    14. Februar 2019 at 11:28

    Ich habe auch schon mehrere Anläufe genommen und versucht mal ein morgendliches Läufchen zu machen. Jedoch bisher an der fehlenden Motivation bei Weckerklingeln gescheitert. Leider. Aber wenn ich deinen Post hier so lesen, bekomme ich Elan dazu es nochmal zu versuchen. Wecker für Morgen ist auf 6 Uhr gestellt. Mal sehen. Ich werde berichten. ?
    Danke für die neue Motivation.

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