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Verkehrswende: Fahrrad fahren

Wir sprechen fast täglich über die Verkehrswende. Dabei spielt das Fahrrad eine essenzielle Rolle. Es ist nämlich das umweltfreundlichste Verkehrsmittel. Emissionsfrei, leise, effizient, klimaschonend. Kostengünstiger als ein Auto und gesundheitsfördernd. Um das Fahrrad fahren attraktiver zu machen, müssen Länder und Kommunen noch viel Arbeit leisten. In vielen Städten fehlt es schlicht an verkehrssicheren Fahrradwegen, um den Weg zur Arbeit emissionsfrei antreten zu können. Aber nicht nur Länder und Kommunen sind dafür verantwortlich, das Fahrrad fahren attraktiv und sicher zu gestalten. Wir stehen auch in der Verantwortung. Besonders im Bereich Sicherheit.

Letztens habe ich im Fernsehen einige Demonstranten auf dem Fahrrad gesehen, die alle ihre Stimme für eine sicherere Verkehrspolitik erhoben haben. Ohne Helm. Ohne jeglichem Schutz auf dem Kopf. Ja, ein Helm kann Panne aussehen. Aber sehe ich nicht lieber für ein paar Minuten Panne aus, bevor mein Kopf Panne ist? Fahrrad fahren macht Spaß, schont die Umwelt und kann dazu führen, dass man seine eigene Stadt nochmal ganz anders kennenlernt.

Übrigens: Nach Untersuchungen in deutschen Großstädten führen 40-50 % der Autofahrten über eine Strecke von weniger als fünf Kilometer Länge. Sie liegen damit in einem Entfernungsbereich, in dem das Fahrrad sogar das schnellste Verkehrsmittel ist. Genau deswegen fahre ich innerhalb Braunschweigs Fahrrad. Und bin oft schneller am Ziel als Freunde von mir, die das Auto benutzen.

Mit welchem Fahrrad ich durch die Gegend düse, möchte ich euch jetzt gerne vorstellen. Ich habe von den Jungs von myBoo ein Bambusfahrrad zur Verfügung gestellt bekommen. Die Idee der Kieler Jungs war es, für die Fahrradproduktion nachwachsende Rohstoffe zu benutzen, gleichzeitig Arbeitsplätze zu schaffen und einen Konsens zwischen sozialem Engagement, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zu finden. 2013 reisten die Jungs für ihre Vision – dass jeder Teil der Wertschöpfungskette im gleichen Maße profitieren muss- nach Ghana. Heute haben sie dort bereits durch die Erlöse der Fahrradverkäufe 35 feste Arbeitsplätze erschaffen.

Partner in Ghana ist das Yonso Project. Ein eigenständiges ghanaisches Projekt, gegründet von Kwabena Danso. Das Projekt fördert die Unterstützung von Frauen, Kindern und Jugendlichen in der Ashanti Region in Zentralghana. Zum Beispiel wurden bisher mehrere hundert Schulstipendien bezahlt. Im September 2019 eröffnet eine Schule für bis zu 1000 Kinder. Und das alles wurde durch myBoo und den Verkauf der Fahrräder erreicht.

Warum jetzt aber genau Ghana? Hier wächst Bambus vor Ort in großen Mengen. Der Bambusrahmen meines Fahrrads wurde also in Ghana hergestellt und dann per Seefracht nach Deutschland transportiert. Hier findet dann die Endfertigung statt.

Ihr wollt mehr über das Unternehmen und das Fahrrad erfahren? Dann könnt ihr euch hier erkundigen. Außerdem stellt myBoo mit dem Code „Louisa4myBoo“ 200 € Rabatt auf den Kauf eines Fahrrads zur Verfügung.

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