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Testbericht: Apple Watch Series 3

Die Apple Watch Series 3 zum Laufen nutzen? Eine Smartwatch als Laufuhrersatz? Ich nutze diese Uhr jetzt schon eine ganze Weile. Nicht nur zum Laufen, sondern auch im Alltag. Ich mag es, wenn mein Handy, mein MacBook und meine Uhr miteinander kompatibel sind. Es erleichtert meinen geschäftlichen Alltag. Heute geht es aber ums Laufen. Eine Smartwatch ersetzt natürlich nicht eine reine Laufuhr. Trotzdem hat die Apple Watch einiges zu bieten. Diese Funktionen möchte ich euch nun in einem kleinen Testbericht vorstellen. Und deswegen ist in diesem Beitrag auch Werbung enthalten.

In einem Punkt liegt die Apple Watch ganz weit vorne. Sie hat ein schlichtes und ansprechendes Design und ist neben dem Laufen auch wunderbar im Alltag einsetzbar. Die Apple Watch gibt zwei verschiedene Größen – mit 38 und 42mm Gehäuse. Die Armbänder kann man nach Belieben und sehr schnell wechseln. Das ist natürlich sehr zum Vorteil, wenn man morgens laufen geht und danach ein Business – Meeting hat.

Ich bin mit der Apple Watch letztes Jahr einen Halbmarathon gelaufen und habe etliche Trainingseinheiten gemeinsam mit ihr verbracht. Sie hat mich fluchen gehört und war dabei, wenn ich während dem Laufen gesungen habe. Wir kennen uns also inzwischen ziemlich gut. Die Apple Watch besitzt GPS. Hier hatte ich das Gefühl, dass die Apple Watch im Vergleich zu meiner Polar- Laufuhr schneller startklar war bzw. nie ein Problem damit hatte GPS zu finden. Die Herzfrequenz wird während dem Lauf auch gemessen. Es gibt zusätzlich die Möglichkeit, dass man die Apple Watch per Bluetooth mit einem Brustgurt verbinden kann. Ausgewertet werden die Ergebnisse nach einem Lauf auf dem Handy. Im iPhone gibt es eine bereits vorinstallierte App „Watch“. Ich persönlich habe mir aber Runtastic heruntergeladen. Das Koppeln funktioniert einwandfrei.

Nutze ich meine Apple Watch nicht zum Laufen, sondern nur im Alltag, dann hält der Akku zwischen anderthalb und zwei Tagen. Wenn ich laufen gehe hält der Akku zwischen einem und anderthalb Tagen. Wenn man gleichzeitig noch Musik über die Uhr hört, ist der Akku schneller aufgebraucht. Allerdings ist es eine super Funktion. Man muss das Handy nicht mitnehmen und kann trotzdem Musik hören. Auch das Koppeln der Apple Watch mit dem Handy während dem Laufen beansprucht Akku. Ich habe mein iPhone aber nie mit der Uhr gekoppelt, sondern anschließend einfach synchronisiert.

Jetzt kommt mein persönliches Highlight. Zum einen kann man mit der Apple Watch ein Navi einstellen und sich darüber navigieren lassen. Und glaubt mir, bei meinem Orientierungssinn ist das wirklich überlebenswichtig. Zum anderen kann man mit der Watch telefonieren. Und wenn man die Apple Watch Series 3 in der Cellular-Version hat, kann man mit der Watch sogar telefonieren, ohne dass dafür das Handy in der Nähe sein muss. Sollte also etwas während dem Laufen passieren und ich habe kein Handy dabei, könnte ich jederzeit trotzdem telefonieren. Hierbei sei gesagt, dass ich einen Telekomvertrag habe. Ich bin mir nicht sicher, mit welchen Mobilfunkanbietern diese Funktion ebenfalls kompatibel ist.

Für alle Hobbyläufer (und da zähle ich dazu) ist die Apple Watch ein schönes Spielzeug und treuer Weggefährte während den Trainingseinheiten. Leichtes Gewicht, genaues GPS, Runtastic- Kompatibilität und die Navigationsfunktion überzeugen mich persönlich. Wer auf einen Marathon hintrainiert und mehr Funktionen benötigt wie zum Beispiel Intervallläufe oder das Messen nach Runden, der sollte sich überlegen, ob eine reine Laufuhr nicht mehr Sinn macht.

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1 Kommentar

  • Avatar
    Nicole
    4. Januar 2019 at 11:52

    Hey Louisa,

    ich bin auch eine begeisterte AppleWatch-Trägerin. Meine erste (AppleWatch Series 1) habe ich gebraucht von einem Kumpel abgekauft, der gerade ein Upgrade auf das neuere Modell vorgenommen hatte. Nun bin ich im Besitz einer gar nicht mehr erhältlichen AppleWatch 2 (die nahezu mit der AppleWatch 3 ohne Cellular identisch ist), die ich wiederum gebraucht gekauft habe. Auch bei dieser schwöre ich auf die GPS-Funktion, die Möglichkeit, die Smartwatch nun auch beim Schwimmen nutzen zu können und mit meinen Bluetooth-Kopfhörern (endlich Joggen ohne lästiges Kabel!) völlig ohne Handy in Begleitung von Musik, Podcast oder Hörbuch laufen gehen zu können. Cool ist das Ganze aber auch, um sich beim Plogging begleiten zu lassen. Auf ein sportliches und nachhaltiges neues Jahr! 🙂
    Liebe Grüße von der Ostsee,
    Nicole

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