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Dieser Blogeintrag enthält Werbung. 5 Uhr. Der Wecker klingelt. Anders hätte Sport heute nicht mehr in deine Tagesplanung reingepasst. Wie heißt es so schön? No Excuses. Du willst ein Ergebnis? Dann steh‘ halt um 5 Uhr auf, krieg deinen Hintern in die Sporthose und fang an zu schwitzen. Schwäche zeigen und im Bett liegen bleiben? Keine Chance. Oder etwa doch? Muss es eigentlich bei dir und mir gleich ablaufen? Müssen wir um 5 Uhr aufstehen? Funktioniert nur so Motivation? Niemals „nein“ sagen, niemals das Training ausfallen lassen? Bis vor zwei Jahren war genau das meine Auffassung von Motivation. No Excuses. Die einzige Regel hieß: durchziehen. Alle anderen, die nicht täglich beim Sport waren, hatten meiner Meinung nach selber schuld. Dabei war es doch so einfach seine Ziele zu erreichen.

Zwei Jahre später mit einem eigenem Online Shop, einem Concept Store und einer weiteren Selbständigkeit, denke ich darüber ein wenig anders. Ich denke es nicht nur. Ich lebe es auch. Wenn mir früher eine Leserin geschrieben hatte, dass ihr Tag zu wenig Stunden hat, um noch Sport zu machen, sich mit Freunden zu treffen und den Haushalt zu schmeißen, dann habe ich ihr nicht geglaubt. Innerlich dachte ich mir in diesem Moment immer: „Du musst einfach nur durchziehen“. Heute bin ich froh, dass ich beide Seiten kenne. Beide Extreme und die Mitte, in der ich letztendlich angekommen bin. Wir Menschen neigen oft dazu uns extrem auszuleben. Ganz oder gar nicht. Sixpack oder Bierbauch. Ein Zwischending kommt oft nicht in Frage. Ich bin mir sicher, dass du in diesem Blogpost nach einer Anleitung zum regelmäßigen Sport gesucht hast. Ein zwei Tricks, die du anwenden kannst, um motiviert am Ball zu bleiben.

Ich habe etwas viel besseres für dich. Es nennt sich Menschlichkeit. Und dazu gehört, dass man die Stärke besitzt, um nach einem langen Arbeitstag auch mal „nein“ zu sagen. Nein sagen und sich nicht wie der letzte Verlierer fühlen. Nein sagen und morgen einfach wieder einsteigen. Ja zum Körper sagen. Ihn verstehen. Bist du dann wirklich der Verlierer? Oder vielleicht der Gewinner, weil du dich und dein Leben besser kennst? Fakt ist, dass „No excuses“ nicht auf jeden Menschen und deren Alltag zutrifft. Natürlich musst du trainieren, wenn du dich für einen Marathon anmeldest. Natürlich musst du Ausdauer aufbauen, wenn du eine längere Strecke wandern gehen möchtest. Eine Portion Willensstärke gehört immer dazu. Aber eben auch die Stärke auch mal nein zu sagen, wenn der Körper um Pause bittet.

Die neue Tchibo Sportkollektion „Tropical Athletics“

Wie motivierst du dich jetzt also? Indem du ganz tief in dich hinein hörst und anfängst zu spüren, was du möchtest. Vielleicht bist du momentan in einer Laufgruppe angemeldet und kannst dich einfach nicht motivieren. Hast du schon darüber nachgedacht, dass Laufen vielleicht einfach nicht deine Sportart sein könnte? Vielleicht hat dein Körper auf etwas anderes viel mehr Lust. Es geht nicht dadrum, was ich, die Medien oder andere tolle Sportler dir vorleben. Es geht dadrum, was du leben möchtest. Du bist dein eigener Trend. Und nicht der Trend aus der neuesten Sportzeitschrift.

Eine Sache motiviert allerdings so ziemlich jeden von uns. Sonne, der Park vor der Haustür und ein knackiges Workout. In deinem Tempo. Hast du Lust bekommen? Ich habe dir in Kooperation mit Tchibo nämlich ein kurzes Bein- Workout zusammengestellt. Tchibo hat nämlich die Tchibo Community ins Leben gerufen. Dort kann man sich kostenlos von und mit mir motivieren und inspirieren lassen. Es gibt monatlich Workouts und tolle Tipps und Tricks im Fitnessbereich. Das neueste Workout von mir in der Tchibo Community eignet sich perfekt für ein Plätzchen im Park. Barfuß in der neuen Sportkollektion „Tropic Athletics“ von Tchibo. Tolle Farben. coole Muster und ein super bequemer Halt unterstützen dich bei einem angenehmen Workout.

Bequemer Sitz während dem Sport bietet die neue Tchibo Sportkollektion „Tropical Athletics“

Du möchtest das Workout mal testen? Gerne! Hier gelangst du zum Video: Link.
Du möchtest die neue Tchibo Sportkollektion anschauen und sehen, welche coolen Teile auf dich warten? Hier geht es zur aktuellen Sportkollektion: Link.

Der Blogeintrag ist in Kooperation mit Tchibo entstanden.

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Kommentare zu diesem Beitrag

  • Julia

    geschrieben am 26. April 2018

    Danke liebe Lou für diesen tollen Blogbeitrag. Ich finde auch, nicht immer durchzuziehen, scheiß egal, wie es dem Körper geht, beweist Stärke, sondern auch mal Nein zum Sport zu sagen, damit konform zu sein und seinem Körper & Geist Respekt zu zollen.
    Vor einiger Zeit bin ich mal bei einem 10km-Lauf mitgelaufen. Es ist mir sehr schwer gefallen, ich hab ab der Hälfte der Strecke kaum noch Luft bekommen und mein Körper hat mir gezeigt, dass ich aufhören sollte. Doch ich habe mich trotzdem weiter gequält. Und wieso? Weil ich den Gedanken nicht ertragen hätte, aufgegeben zu haben. Nicht wie meine Freundinnen die 10km geschafft zu haben. Ich wollte allen, auch mir, beweisen, dass ich es schaffe. Meine Freunde sagen, dass es ziemlich stark von mir war nicht „aufgegeben“ zu haben, doch ich sehe es im Nachhinein anders. Dazu muss ich noch sagen, dass ich eine der letzten war, die ins Ziel gelaufen sind und dass ungelogen keiner es gesehen hat, wie ich über die Linie gelaufen bin. Auf der Strecke hatte man schon angefangen abzubauen. Es war so erniedrigend und so enttäuschend. Ich hatte mir das ganz anders vorgestellt. Der ganze Kampf war also auch noch „umsonst“. Eine meiner Freundinnen hatte nach 5km aufgehört, weil sie nicht mehr konnte und sie war so happy damit! Sie war schon dabei Sekt zu trinken und zu feiern, als ich ankam. Da hab ich mich dann nochmal mehr geärgert, einfach über mich selbst, dass ich nicht auch einfach aufgehört habe und zufrieden mit dem gewesen bin, was ich geschafft habe. In dem Moment war sie die „Siegerin“, nicht ich. Das war echt hart das zu realisieren.
    Seit diesem Erlebnis kann ich diese No excuses-Einstellung nicht mehr leiden. Ich finde sie so lebensfern, es schafft doch kein Mensch mit 40h-Woche, Haushalt und Privatleben dies auf Dauer durchzuziehen. Vielleicht für eine gewisse Zeit, aber nicht ewig. Irgendwann rächt der Körper sich. Und die Psyche auch. Klar sollte man versuchen Sport in seinen Alltag einzubauen, aber wenn man sich jeden Tag dazu zwingt, obwohl Körper und Geist eigentlich nach was anderem schreien, kann es das doch nicht sein.

    Antworten
  • Sabrina Sinzinger (binzi2210)

    geschrieben am 4. Mai 2018

    Schöner Beitrag, Lou! 🙂
    Ich versuche immer, mein Training durchzuziehen und nicht lange darüber nachzudenken. Manchmal entscheide ich mich dann aber doch um und lasse es mal ausfallen, wenn der Tag besonders anstrengend war oder ich mich nicht gut fühle. Oft habe ich dann ein schlechtes Gewissen und fühle mich, wie du oben auch beschrieben hast, wie ein Verlierer. Ich weiß aber mittlerweile, dass es okay ist, mal ein Training ausfallen zu lassen und mehr in sich hineinzuhören. Beiträge wie dieser erinnern mich wieder daran. 🙂 Danke!

    Antworten
  • Laura

    geschrieben am 1. Juli 2018

    Toller Beitrag! Seit einiger Zeit habe ich Probleme mit der Motivation, weil ich lange verletzt war und quasi Stammgast in der Sportorthopädie in Köln. Aber jetzt möchte ich wieder anfangen!

    Antworten

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