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Wisst ihr noch? Das letzte Mal, als ihr euch in Gedanken vergraben mit einer anderen Frau verglichen habt? Mit ihrem Äußeren? Den langen Haaren, den prallen Brüsten oder den schlanken Beinen? Ich kann mir vorstellen, dass es noch nicht lange her ist. Wir leben schließlich in der Generation Selbstoptimierung. Man könnte meinen, dass das Thema so langsam durch sei. In den Medien und auf Instagram- hoch und runter. Selbstoptimierung hier, Selbstliebe da. Aber mal ehrlich – ist es wirklich durch für euch? Steht ihr morgens auf und fühlt euch sexy as fuck? Und das 365 Tage im Jahr? Dieser Blogpost ist in Kooperation mit mint&berry entstanden und enthält Werbung.

Jede Frau auf diesem Planeten hat Tage, an denen sie sich nicht wohl fühlt. An sich selbst zweifelt und am liebsten Zuhause bleiben würde. Frauen, die vielleicht täglich ihren eigenen Körper bewerten, sich im Spiegel nicht anschauen möchten und nur noch weite Kleidung tragen, um sich zu verstecken – uns Frauen widme ich die nächsten Zeilen.

In jedem Menschen steckt ein Selflover. Sich selbst zu lieben sollte für uns so essenziell, wie die Luft zum Atmen sein. Nirgendwo steht geschrieben, dass wir uns nicht wohlfühlen dürfen. Trotzdem definieren wir uns oft einzig über unser Äußeres. Über unsere Kleidung, unsere Muskeln oder unsere Schminke im Gesicht. Es fühlt sich an, als würden wir uns morgens, bevor wir zur Arbeit gehen eine Kampfausrüstung anziehen. Eine Kampfausrüstung, an der jeden Tag die Blicke fremder Menschen oder kränkende Aussagen aus unserem Umfeld, abprallen. Ich kenne das Gefühl der Selbstoptimierung zu gut. Selbstoptimierung muss nicht immer etwas Schlechtes sein. Wir müssen nur lernen, positiv damit umzugehen. Loszulassen und einfach zu leben.

Because we are all self-lovers!

Wir können stolz auf jeden einzelnen Atemzug sein. Auf die Liebe, die wir unserer Welt schenken. Auf unsere Ausstrahlung. Auf unsere Arbeit, die wir täglich leisten. Ich könnte diese Liste endlos fortführen. Seid euch bewusst, dass ihr großartig seid. Und wenn ihr „großartig“ fühlt und lebt, dann wird euch auch Großartiges widerfahren. Dalai Lama sagte einmal: „Wenn man sich selbst hasst, kann man auch andere Menschen nicht lieben. Und unternimmt man nichts, um diese Einstellung zu ändern, so hat man nur sehr geringe Chancen, Frieden und innere Freude zu finden.“ Ich möchte euch gerne meine fünf „Selflover“ Gedanken mit auf den Weg geben.

  1. Ich muss nicht perfekt sein. Vielleicht schon, aber dann nur aus meinen eigenen Augen und nicht für die Augen anderer Menschen.
  2. Ich darf mich kleiden, so wie ich es möchte, wie es mir gefällt. Ich muss mich nicht verstecken.
  3. Ich darf, nein, ich muss mich immer ganz oben auf meine Prioritätenliste setzen.
  4. Ich lebe nicht für andere, sondern für mich. Deswegen darf ich Schönheit so definieren, wie ich es möchte.
  5. Ich habe nicht das Recht über andere Menschen zu urteilen, denn sie besitzen auch nicht das Recht über mich zu urteilen.
Ich wünsche mir, dass ich mit diesen Zeilen einige Frauen berühren konnte. Vielleicht habe ich euch zum Nachdenken angeregt. Diesem Blogpost liegt eine Inspirationsquelle zu Grunde. Das Modelabelmin&berry hat die großartige Kampagne ‚Because we are self-lovers‘ ins Leben gerufen. Authentische Frauen aus dem Alltag, anstatt hauptberufliche Models. Falten, anstatt Photoshop. Authentisches Selbstbewusstsein, anstatt eine gestellte Fotostory. Create a future of purpose and happiness.

 

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Kommentare zu diesem Beitrag

  • Annett

    geschrieben am 3. April 2018

    Liebe Louisa, welch wahre Worte… die mich mal wieder schwer zum Nachdenken gebracht haben! Es ist so leicht doch wir machen es uns immer wieder so schwer! Ich verlasse das Haus nie ohne mich zu schminken… ich merke, wie die Pullis weiter werden, wenn ich denke ich muss ein paar Winterpölsterchen verstecken… oh weia! Super Denkanstoß, bin echt mal baff! Ich habe Dich auf Instagram gefunden… weiß garnicht wie genau, aber auf Deinem Profil hängen geblieben! Ich kann nur sagen: der Oberknaller! Mach weiter so… es gilt für die heutige Jugend genauso wie für die etwas älteren, ne falsch… für alle!!! Ganz liebe Grüße von Annett

    Antworten
  • Pia.plzn

    geschrieben am 17. Juli 2018

    Hallo Lou,
    echt ein toller Beitrag 😀 Ein sehr wichtiges Thema, mit dem ich auch ne zeitlang echt zu kämpfen hatte, wie wohl viele Teenies, wenn nicht alle. Doch ich finde ich habe relativ schnell eingesehen, dass die Meinung der anderen sooo unwichtig sind. Die Meinung anderer stoppt uns nicht Dinge zu tun, der Wert den wir diesen Meinungen geben, stoppt uns. Ich komme mittlerweile sehr gut klar, natürlich hat man auch mal schlechte Tage, doch ich schäme mich nicht für mich und meinen Körper. Ich finde es nur schade, wenn ich negative Kommentare von meinen Freundinnen mitbekomme und versuche ihnen auch klar zumachen, dass sie soviel mehr sind als ihr Aussehen, und dass das nicht wichtig ist. Ich hoffe noch ganz viele andere lesen deine Posts und am allerwichtigsten – verinnerlichen die Message auch. Es bring tnähmlich nichts es nur zu wissen, es ist eine Einstellung, die meist nicht von einem Moment auf den nächsten kommt.
    Grüße Pia 😀

    Antworten

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