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Ökostrom – eine umweltfreundliche Alternative?

Das Thema Ökostrom ist durch die aktuelle Situation im Hambacher Forst in aller Munde. Dort will der Stromkonzern RWE den Hambacher Forst abholzen, um Kohlestrom zu fördern. Das dieser Kohlestrom klimaschädlich ist und mit einem deutlichen Teil zum Klimawandel beisteuert, wurde hierbei (beabsichtigt oder unbeabsichtigt darf ich nicht beurteilen) nicht bedacht. Dieses Jahr wurde zwischen Januar und Juni aus erneuerbare Energien (Wind, Sonne, Biogas) mehr Strom erzeugt als aus Kohle. Ein Fakt, auf dem meiner Meinung nach viel mehr aufgebaut werden muss.

Mein Papa hat drei Jahre lang Photovoltaikanlagen verkauft und montiert. Ich habe damals in seinem Büro gearbeitet und war oft auf den Baustellen dabei, um sogenannte Wechselrichter zu programmieren. Wir selbst haben eine eigene Photovoltaikanlage auf dem Dach und haben aus Überzeugung zu einem grünen Stromanbieter gewechselt, der Ökostrom verkauft.

Aber was ist eigentlich öko an diesem Strom? Wo ist der Unterschied zu normalem Strom? Ist Ökostrom wirklich immer 100% Ökostrom? Was versteht man unter Graustrom? Woher kommt mein bestellter Ökostrom und wie wird er hergestellt? Fragen, auf die ich in den kommenden Monaten in Kooperation mit LichtBlick eingehen werde. „Wenn man bei uns Ökostrom kauft, wird der Kunde nicht zu 100% Ökostrom geliefert bekommen. Man zahlt dabei auch immer die Überzeugung, etwas Richtiges zu tun“.

Die Welt droht zu ersticken. Noch können wir handeln.

Ich persönlich finde das Thema super spannend und bin gespannt darauf zu erörtern, ob Ökostrom eine grüne Alternative sein kann. Was man jetzt schon nicht verleugnen kann ist der Fakt, dass dieses Thema für unsere Zukunft essenziell ist. Alle Taten und Entscheidungen, die wir in unserem Leben treffen, werden sich auf die Erde, auf das Klima und somit auch auf die nächsten Generationen auswirken. Müssen wir also wirklich Wälder zerstören, um Strom zu produzieren? Tieren ihren Lebensraum klauen, um letztendlich unser Handy aufladen zu können? Ich persönlich denke, dass unsere Welt und der Stand der Technologie „gesündere“ Alternativen auf Lager hat.

Hier noch ein paar Fakten zum Ökostrom- Anbieter LichtBlick

LichtBlick zählt mit mehr als 1 Millionen „LichtBlicker“ zu Deutschlands größtem unabhängigen Ökostrom- Anbieter. Der Strom stammt zu 100% aus erneuerbaren Quellen. Dabei hauptsächlich aus deutscher Wasserkraft. LichtBlick verfolgt das SchwarmEnergie Konzept. Die Bereitstellung von Energie erfolgt  nur dann, wenn man sie benötigt. Was genau bedeutet SchwarmEnergie®? Was gehört alles dazu? Was habe ich davon? Und was alle anderen? Antworten auf diese Fragen, gibt der SchwarmEnergie®-Infoclip. Einfach das Video starten und nach nur 90 Sekunden weißt du mehr.

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5 Kommentare

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    Alina Kuhl
    7. Oktober 2018 at 18:18

    Super Thema! Freue mich auf noch mehr Beiträge, da ich bald endlich Zuhause ausziehe und mich das Thema Nachhaltigkeit, vor allem in meinen eigenen 4 Wänden, dann noch mehr interessiert! Zuhause ist das machmal doch recht schwierig, da die Eltern vielleicht nicht so interessiert an dem Thema sind..

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    Nadine
    10. Oktober 2018 at 11:40

    Ich finde das Thema immer wichtiger. Wir könne nicht mehr alles auf andere schieben, sondern müssen bei uns etwas ändern und wenn es der Umstieg auf Ökostrom ist, tragen wir schon einen kleinen Teil wieder bei. Da ich selber gerade dabei bin mich nach eine Alternative für Storm umzuschauen, kam der Artikel genau richtig! Ich finde es toll wie du dich veränderst und wie du Themen wie Umweltschutz verbreitest. Es macht mich oft traurig, dass es so vielen Menschen egal ist.

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    Nina
    17. November 2018 at 18:09

    Liebe Louisa,

    danke für deinen Beitrag zum Thema Ökostrom und dass du darauf aufmerksam machst!
    Wir haben auch vor vielen Jahren zu Naturstrom und Gas gewechselt 🙂 Leider ist der Anbieter Lichtblick bei der Commerzbank, was für mich widersprüchlich ist, da die Commerzbank in Kohle-Energie und Atomwaffen investiert (Quelle: utopia). Macht für mich überhaupt keinen Sinn. Dann lieber zu kleineren Ökostromanbietern wechseln (meiner Meinung nach) wie Naturstrom oder EWS Schoenau, die bei der GLS unser Geld anlegen. Wir sind mit beiden Anbietern super zufrieden.
    Liebe Grüße
    Nina

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    Elisabeth
    11. Dezember 2018 at 12:14

    Liebe Louisa,
    ich beschäftige mich seit kurzer Zeit mit dem Thema Nachhaltigkeit und Ökostrom.Ich finde das Prinzip auch gut und richtig, aber ein paar Fragen stellen sich mir da. Vielleicht kannst du mir diese ja beantworten.

    Ich frage mich, ob der Strom, der bei mir zu Hause ankommt, auch wirklich Ökostrom sein kann.
    Wenn ich in einen Laden gehe und mir einen Pullover kaufe, der nachhaltig produziert ist, dann weiß ich, das das auch wirklich so ist.
    Aber beim Strom ist mir das irgendwie nicht so klar. Jeder Stromproduzent, egal ob Atomkraft, Kohle oder Windräder/ Wasserkraft, ist doch an das selbe Stromnetz angeschlossen. Das heißt, der grüne Strom geht zwar in das Netz, aber der Strom, der dann wirklich über meinen lokalen Verteiler bei mir ankommt, ist doch dann sozusagen „gemischt“ mit Atomstrom etc.
    Sehe ich das richtig?

    Mir stellt sich dann nur die Frage, warum ich für Nachhaltigen Strom bezahlen sollte, wenn dann doch Energie aus umweltschädlicher Erzeugung bei mir ankommt.

    Ich würde mich freuen, wenn du mir antwortest.

    Liebe Grüße,
    Elisabeth

  • 2019 mach ich’s noch besser - Nicetohave Mag
    29. Januar 2019 at 21:41

    […] größten Anbieter von Ökostrom. Neben diesem Fakt hat mich auch die Social Media Präsenz und Bewerbung von Louisa Dellert überzeugt. Entsetzt stolperte ich nur einen Tag nach Vertragsabschluss über einen Artikel, […]

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