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Nisthilfe für Bienen

Egal, ob ihr nur einen kleinen Balkon, eine Terrasse oder einen ganzen Garten zur Verfügung habt. Unsere Wildbienen in Deutschland freuen sich über eine Nisthilfe, die ihr ihnen ganz individuell zur Verfügung stellen könnt. Beim Workshop von (Achtung WERBUNG) REWE „Umtopfen im Kopf“ haben wir mit Unterstützung des NABU viele tolle kleine Tipps mit auf den Weg bekommen, damit wir den Wildbienen in Deutschland mehr Raum in freier Wildbahn schenken können. Wieso wir überhaupt etwas für Bienen tun sollten, könnt ihr in diesem Beitrag nachlesen.  In diesem Blogeintrag zeige ich euch eine DIY- Anleitung für Bienensteine als Nisthilfe.

Warum ist eine Nisthilfe für Wildbienen wichtig?

Durch den Eingriff von uns Menschen in die Natur durch Land- und Forstwirtschaft, Pestizide und Bebauung wurden bereits eine Menge Lebensräume für Insekten zerstört. Für Insekten (in diesem Fall für Wildbienen) wird es dadurch immer schwieriger einen geeigneten Ort zum Leben zu finden. Manche Arten sind sogar schon vom Aussterben bedroht. Darum hilft jedes aufgestellte Insektenhotel ein kleines Stück weiter, den nützlichen Insekten eine Chance zum Überleben zu geben. Und immer daran denken: Ohne Bienen werden größtenteils Blumen, Obst und Gemüse nicht bestäubt.

Wie schnell wird eine Nisthilfe bewohnt?

Besonders der Bienenstein ist für die Insekten sehr attraktiv. Es kann also passieren, dass sich die Bienen in relativ kurzer Zeit in dem Insektenhotel einquartieren. Die Besiedlungsgeschwindigkeit hängt aber auch von der Jahreszeit, der Aufhängung der Nisthilfen und dem natürlichen Vorkommen von Bienen im Umkreis ab. Andere Nisthilfen, wie zum Beispiel das Insektenhotel werde ich in einem weiteren Blogeintrag beleuchten.

Wie baue ich einen Bienenstein?

Mit lufttrocknendem Ton werden Bienensteine geformt und ganz individuell mit Löchern unterschiedlicher Größe versehen. Vom Schriftzug zum Blumenmuster – alles ist erlaubt und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Kreative Kombinationen mit Nisthilfen aus Schilf-, Papphalmen oder Lehm-Sand-Gemischen machen eine Nisthilfe noch einzigartiger. Für die Rundumversorgung ist eine Insektentränke in der Nähe ideal. Diese sollte gut für die Bienen zugänglich sein. Nicht zu viel Wasser in eine Schale geben und kleine Steine, die aus dem Wasser ragen, in die Schale legen. So laufen die Bienen nicht Gefahr, dass sie im Wasser ertrinken.

  1. Selbstgetrockneten Ton in die gewünschte Form bringen.
  2. Mit einem Holzstab Löcher (8-10 cm) in den Ton stechen. Bitte darauf achten, dass die Löcher nicht komplett durchgestochen werden.

Material für die Nisthilfe

Die getrocknete Tonform sollte anschließend geschützt stehen, was auch für die neuen Bewohner von Vorteil ist. Also: den Bienenstein an einer sonnigen, trockenen Stelle anbringen, die einen freien Anflug ermöglicht. Die Gänge (Löcher) müssen dabei waagerecht sein und der Stein darf nicht baumeln. Der Bienenstein bedarf keiner weiteren Pflege. Die fleißigen Bienen verlassen die Nester selbst, reinigen sie und beziehen sie dann neu.

Meiner Meinung nach eine schöne Idee, die gleichzeitig den Balkon, Garten oder die Terrasse noch schmückt. Es gibt natürlich auch noch andere Möglichkeiten, um es den Bienen gemütlich zu machen. Dazu in meinem zweiten Teil in einer Woche mehr. Wer ist jetzt von euch dabei und versucht sich an einem Bienenstein?

 

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5 Kommentare

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    Nadja
    5. September 2018 at 19:38

    Ich finde diese Idee wirklich super und deutlich kostengünstiger als ein richtiges Insektenhotel. Gerade wenn man nicht unbedingt den Platz dafür hat. Ich freue mich schon darauf meinen Beitrag zu leisten und ein Bienenstein zu basteln. Danke für deinen Beitrag. Mach weiter so! LG Nadja

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    Christiane
    5. September 2018 at 23:53

    Hallo, ich glaube da ist ein Tippfehler in der Beschreibung, wie man es macht. Da ist die Rede von 8-10cm. Ich denke du meinst mm, oder? Toller Beitrag, ich denke ich werde das mal mit meinen Kindern in Angriff nehmen 😊

    • Lou
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      Lou
      9. September 2018 at 15:58

      Danke für den Hinweis liebe Christiane 🙂

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    Maren
    13. September 2018 at 14:50

    Hallo Lou,

    eigentlich müsste es sogar 2 – 6 mm und wenige 8-10 mm Löcher heißen. 8-10 mm werden nämlich schon nur noch von Mauerbienen besiedelt. LG Maren

  • Antworten
    Das richtige Material für Bienen- Nisthilfen
    13. September 2018 at 15:29

    […] 5. September 2018 […]

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