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Muss ich ein Vegetarier sein?

Ich habe ein bisschen Angst. Angst davor, vielleicht ein kleines bisschen zu ehrlich gegenüber euch zu sein. Angst vor den Reaktionen und Unverständnis. Muss ich ein Vegetarier sein? Aber jetzt erstmal ganz von vorne…

Wie ihr wisst, baue ich mir immer gern kleine Challenges in meinen Alltag ein. Sie helfen mir oft dabei meinen Körper intensiver wahrzunehmen oder bestimmte Dinge und Situationen aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Und genau solch eine Challenge habe ich mir vor sieben Tagen wieder überlegt. Es geht um das Thema Fleisch. Ehrlich gesagt, habe ich dieses Thema immer gemieden. Ich habe bisher mein ganzes Leben lang Fleisch konsumiert. Hier mal ein paar Beispiele:

  • Leberwurstbrot für die Schule
  • Spaghetti Bolognese (mein absoluter Favorit)
  • Salat mit Hähnchenbrust
  • eine Bifi an der Tankstelle

Bisher war es für mich immer eine Selbstverständlichkeit Fleisch zu essen. Meine ganze Familie isst Fleisch, mein Freund, mein Umfeld. Deshalb war diese Challenge eine richtige Herausforderung für mich. Eine Woche ohne Fleisch leben. Für manch einen mag das wie ein schlechter Witz klingen. Eine Woche ohne Fleisch hält man doch locker aus. Nicht aber, wenn es eben eine Gewohnheit ist, die man seit kleinauf in sich drin hat. Ich bin seit meiner Essstörung kein Fan davon, mir Dinge von heute auf morgen zu verbieten. Egal, ob aus ethischen oder gesundheitlichen Gründen. Gewohnheiten umzumodeln benötigt einfach eine gewisse Zeit. Deswegen habe ich mir erlaubt Fischgerichte während den sieben Tagen zu essen.

Am ersten Tag meiner Challenge habe ich mich zu allererst intensiver mit dem Thema „Vegetarismus“ auseinandergesetzt. Mir wurden von ein paar Lesern die Filme Food Inc. und Ware Tier empfohlen. Nach diesen Filmen wirst du kein Fleisch mehr essen wollen, versprach mir eine Leserin. Und setzte mich damit unbewusst unter Druck. Ich sah mir die Filme an. Mir wurde zeitweise wirklich schlecht. Aber einige Stunden später, war mein schlechtes Gewissen Fleisch zu essen, wie weggeblasen. Bin ich ein schlechter Mensch? Egal. Ich wollte die Woche schließlich durchziehen. Viel zu oft habe ich große Töne gespuckt, dass ich ohne Fleisch nicht leben möchte. Ohne es jemals versucht zu haben.

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Die ersten vier Tage waren eigentlich ziemlich easy. Ich habe in Restaurantkarten zum ersten Mal nach ganz anderen Gerichten Ausschau gehalten und- sie haben geschmeckt. Zwischendurch hatte ich allerdings immer mal wieder das Bedürfnis in ein Stück Fleisch zu beißen. Obwohl ich ja bereits die Filme geschaut hatte und mir ein kleines Bild von Massentierhaltung machen konnte. Bin ich ein schlechter Mensch?

Ich habe mir bis zum Abflug nach Griechenland (der fünfte Tag meiner Challenge) zweimal Fisch gegönnt. Ansonsten war ich sogar am Flughafen darauf bedacht, mich fleischfrei zu ernähren. „Sogar“, weil es mir echt nicht leichtgefallen ist das Fleisch wegzulassen. Dazu kam noch meine Flugangst. Sich etwas verbieten und die Angst vorm Fliegen war auf jeden Fall keine angenehme Kombination.

Der erste Abend am Buffet in Griechenland war hardcore. Es gab zwar eine vegetarische Abteilung, aber auch leckere Nudelgerichte mit Pute. In diesem Moment merkte ich zum ersten Mal während der Challenge, dass ich mir das Fleisch ganz bewusst verbieten musste. Ich wollte total gerne Nudeln mit Putenfleisch essen und fühlte mich wieder schlecht. Das Ergebnis: Kartoffelbrei mit Erbsen, Möhren und Brokkoli und schlechte Laune. Bin ich ein schlechter Mensch?

Am sechsten Tag gab es Nudel mit Bolognese. Die Tatsache, dass Jan mit einem Teller von meinem Lieblingsgericht neben mir saß, machte das Ganze nicht besser. Und da ist es passiert. Am sechsten Tag habe ich meine Challenge abgebrochen, weil ich das Bedürfnis hatte Fleisch zu essen. Ich fühlte mich wie der allergrößte Versager auf der ganzen Welt und dachte wieder an die Worte der Leserin.

An diesem Abend hatte ich danach total schlechte Laune, setzte mich auf unseren Balkon und dachte nach. Ich habe diese Challenge nicht für andere, sondern für mich gemacht. Was andere über mich denken kann mir egal sein. Ich wurde trotzdem das Gefühl nicht los, dass etwas nicht mit mir stimmen muss. Das war doch nur Fleisch. Von dem Großteil aller Vegetarier hörte ich bisher, dass es nach einem Film oder Buch zum Thema Massentierhaltung soweit war, dass sie fleischfrei leben konnte. Bin ich abgestumpft? Bin ich ein Tierquäler, weil ich Fleisch esse? Bin ich ein Tierquäler, weil ich von Filmen und Bildern nicht so emotional betroffen bin, dass ich aufhöre Fleisch zu essen?

Mein Fazit meiner sechs Tage ist folgendes: Ich habe es probiert. Ich habe mich mit dem Thema auseinandergesetzt und bemerkt, dass ich nicht jeden Tag Fleisch essen muss. Das Leberwurstbrot am Morgen oder die Bifi zwischendurch können auch durch Körnigen Frischkäse und einem Salat ersetzt werden. Das macht mir gar nichts aus. Ich habe aber ein Problem damit, mir etwas zu verbieten. Und meine Spaghetti mit Bolognese möchte ich mir einfach nicht verbieten. Ich werde in Zukunft gewiss bewusster darauf achten, wann und welches Fleisch ich esse. Ob ich bei Aldi das Billigfleisch kaufe oder lieber auf Biofleisch zurückgreife. Ich habe beschlossen, dass ich kein schlechter Mensch bin. Ich esse Fleisch- jetzt bewusster. Und ich bin kein schlechter Mensch. Die sechst Tage haben mich zum Nachdenken angeregt und mich schon etwas herausgefordert. Und so sollte es sein.

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50 Kommentare

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    Antworten
    Julia
    13. September 2016 at 12:32

    Toller Beitrag Lou! Mir geht es genauso und ich steh voll hinter dir und deinen Aussagen. Durch den Trend zum vegetarischen oder veganen Leben, habe ich mich auch oft dazu verpflichtet gefühlt, es wenigstens mal auszuprobieren. Aber für mich ist das genauso wenig was, wie für dich. Ich esse Fleisch nun bewusster, aber verzichten möchte ich nicht darauf. Mach weiter so :*

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      Antworten
      Anna
      18. September 2016 at 19:38

      Hey Lou,
      Guter Beitrag! Ich lebe seit 3,5 Jahren vegetarisch. Weil ich mich damit einfach rund um besser fühle und ich finde, dass das wichtigste im Leben und vorallem beim Essen ist. Und da ist es immer egal ob man Fleisch nun essen mag oder nicht. ESSEN ist für mich Freude, Liebe, Leidebschaft und vieles mehr. Genauso gehts mir mit dem Kochen. Ich folge dir schon lang, deswegen weiß ich, dass dir ähnlich geht in der Hinsicht:) jedenfalls wirkt es oft so und das macht mich froh:)

      Zu des Sache mit der Bolognese: Ich habe ein unglaublich gutes Rezept fuer vegetarische Bolognese, bei dem auch meine fleischessenden Freund_innen immer wieder frage wann ich die denn mal wieder koche oder ob ich eine Portion für sie mitkochen mag :)..klar das mach ich doch glatt;)

      Jedenfalls würde ich dir das Rezept total gen zukommen lassen, wenn du möchtest. :)) Du kannst natürlich auch nein sagen und das soll auch nicht heißen, dass ich die bekehren will oder sonst was. Ich weiß einfach nur aus Erfahrung, dass Menschen die auf ,“echte“ Bolognese stehen aus allen Wolken fallen, wenn sie die Veggie-Variante nach dem Rezept mal probiert haben und völlig verdutzt sind wie gut oder besser sowas schmecken kann:)

      Liebe Grüße, Anna

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      Anna
      21. September 2016 at 9:07

      Hey Lou,

      Ich bin vegetarisch aber denke auch dass jeder das für sich selbst entscheiden muss. Dennoch solltest du einmal vegetarische Bolognese mit dem „Hackfleisch“ von Quorn probieren 🙂 die schmeckt fast genau so und ist auch noch gesund. Mache ich auch immer!

      Liebe Grüße,
      Anna

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    Anna
    13. September 2016 at 12:41

    Hallo Lou!

    Ich kann so gut nachvollziehen was du hier geschrieben hast… Ich denke immer wieder darüber nach einfach mal auf Fleisch zu verzichten, mache es aber doch nicht, da es mir einfach zu gut schmeckt. Vor ein paar Tagen habe ich Ausschnitte des Films „Unser tägliches Brot“ gesehen und mir liefen bei einigen Szenen Tränen über die Wangen.
    Aber trotzdem esse ich weiter Fleisch… Ich achte allerdings seit einiger Zeit darauf mein Fleisch nicht mehr beim Discounter zu kaufen, sondern gehe zum Metzger und kaufe dort. Vielleicht um mein Gewissen zu beruhigen, dass diese Tiere nicht qualvoll gelebt und gestorben sind… Ich denke es muss jeder für sich entscheiden wie er mit dem Thema umgeht. Aber es ist bestimmt ein guter Ansatz den Fleischkonsum zu reduzieren und das Fleisch und den Aufschnitt beim Schlachter des Vertrauens zu kaufen.

    LG Anna

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    Nadine
    13. September 2016 at 13:17

    Liebe Lou,
    ich finde deinen Beitrag spitze! Ich bin auch der Meinung, dass es mittlerweile ehrer zum Trend geworden ist Vegetarier bzw. Veganer zu sein. Allerdings habe ich auch den Eindruck, dass viele dadurch bewusster Fleisch konsumieren. Ich persönlich lasse lieber die Finger vom Billigfleisch aber das darf jeder für sich selbst entscheiden 🙂
    Danke für deine ehrlichen Worte. Lg

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    Jana
    13. September 2016 at 13:19

    Liebe Lou!
    Danke für diesen wunderbaren und wertvollen Beitrag. Ich lebe jetzt seit 8 Jahren komplett Fleischfrei, allerdings mochte ich Fleisch nie sonderlich gerne. Mittlerweile habe ich wieder begonnen Fisch zu essen, einfach weil ich ihn gerne mag. Dies habe ich mir über Jahre verboten, bin aber mittlerweile an dem Punkt angelangt, dass ich nicht damit leben kann mir Dinge zu verbieten, die ich gerne mag. Dies macht auf Dauer nicht glücklich.
    Niemand ist ein schlechter Mensch nur weil er gerne Fleisch isst. Jeder sollte so leben dass er für sich glücklich und zufrieden sein kann.

    Ganz liebe Grüße!

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    Viola
    13. September 2016 at 13:20

    Hi!
    Ich finde es gar nicht schlimm, dass du deine Challenge abgebrochen hast. Wenn du gerne Fleisch isst und nicht darauf verzichten willst, ist das doch in Ordnung.
    Ich persönlich habe vor Kurzem beschlossen zwar Fisch, aber keine Fleischprodukte mehr zu essen. Das hat Verschiedenen Gründe und die sind ja auch total egal, denn das Wichtigste ist doch, dass man mit seiner Entscheidung leben kann. Ich finde es problematisch, wenn man versucht anderen seine Ideale aufzuzwingen, das kommt oft, aber natürlich nicht nur, aus dem „Veganer-Lager“. Ich esse auch gerne vegan, aber das ist ja mein Kram und keinen anderen geht das was an. Genauso kannst du Fleisch essen ohne dass du dich vor anderen rechtfertigen musst!

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    Nicole
    13. September 2016 at 13:23

    Liebe Lou- mir geht’s ganz genau so wie Dir! Ich esse jedes Jahr zur Fastenzeit kein Fleisch. Das ist für mich absolut machbar, aber genauso froh bin ich, wenn es dann mal wieder in ein steakhouse gehe. Es ist vollkommend ausreichend, bewusster zu konsumieren. Ich bin ehrlich gesagt genervt von Menschen, die einen sagen „guck das,lies jenes, danach machst du das automatisch so oder so.“ Ich habe damals den Film „earthlings“ gesehen- und konnte ihn nicht zu Ende gucken. Trotzdem konnte ich einen Tag später die schinkenpizza bestellen. Das macht einen nicht zu einem abgestumpften oder schlechten Menschen. Ich heul auch nicht bei jederLiebesschnulzen oder lache bei jeder Komödie.
    In meinem Freundeskreis gibt es Vegetarier und Veganer- und ich finde es super, dass bei uns gilt: leben und leben lassen. Ohne Maßregelung, ohne Unverständnis den anderen gegenüber. Deine Einstellung ist völlig in Ordnung – und es geht vielen anderen genauso. lieben Gruß 🙂

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    Lioba
    13. September 2016 at 13:23

    Wow. Toll dieser ehrliche Post! Ich habe mich neuerdings auch mit meinem Fleisch Konsum auseinander gesetzt. Prinzipiell finde ich es eine tolle Einstellung, als Vegetarier zu leben. Aber mir würde es schwer fallen, plötzlich komplett alles weh zulassen. Deswegen habe ich meinen eigenen Weg gefunden. Ich verbiete mir nichts aber ich esse bewusster.
    Besonders in letzter Zeit esse ich viel weniger Fleisch und fühle mich gut dabei. Und wenn ich dann doch mal Lust auf ein Steak oder einen Burger habe esse ich das eben. Ohne schlechtes Gewissen.

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    Jessi
    13. September 2016 at 14:11

    Liebe Lou 🙂

    Ein wirklich interessanter Beitrag!

    Hier mal meine Meinung dazu aus einer anderen Perspektive.
    Ich bin Vegetarier. Einfach für mich. Weil ich entschieden haben kein Fleisch zu essen. Viele Leute in meinem Umkreis wissen das, viele auch nicht. Weil ich es nicht von mir aus erzähle. Wenn es jemand mitbekommt: okay. Wenn nicht: auch okay.
    Ich sage auch niemandem, dass er so essen soll wie ich. Ich sage auch nicht, dass es richtig oder falsch ist. Ich mache es halt so. Punkt.

    Trotzdem gibt es immer wieder Situation in denen ich mich rechtfertigen muss.
    Weil ich beim Grillen keine Bratwurst esse zum Beispiel.
    Oder noch schlimmer, ich esse Grillkäse oder Tofu.
    Ob ich jetzt denken würde, ich wäre ein besserer Mensch. Ob ich glauben würde, ich würde damit irgendein Tier retten. Ob es nicht unlogisch wäre, Sachen vom gleichen Grill zu essen, auf dem auch Fleisch liegt.
    Ob ich nicht Angst um meine Gesundheit hätte, weil ich gelegentlich Sachen essen wie „nachgemachtes“ Fleisch (Sojahack etc. ) esse.
    Als müsste man, nur weil man Vegetarier ist, zu 100% gesund leben.

    Fakt ist: Egal was man tut, für manche Leute ist es immer falsch..
    Ich wäre also dafür, das einfach jeder tut, was er für richtig hält und die anderen machen lässt. Und das richtet sich an Fleischesser, Vegatarier und Veganer!
    Etwas mehr Toleranz bitte 🙂

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      Bine
      16. September 2016 at 14:06

      Hallo jessi,

      ich verstehe dich total! Ich persönlich esse sowohl Fleisch und Fisch als auch Tofu.
      Mein vater z.B. weigert sich diesen auch nur zu probieren mit der Begründung er sei schließlich kein Vegetarier und das Soja sowieso ungesund sei.

      Viele vergessen hierbei dass die Tiermast zu großen Teil mit Soja stattfindet. Heist man konsumiert durch das Tier den Soja sowieso.
      Aber das scheint wohl irrelevant zu sein….

    • Avatar
      Antworten
      Ann
      21. September 2016 at 22:05

      Liebe Jessi,

      ich verstehe vollkommen was du meinst! Leben und leben lassen. Gerade was Ernährung angeht ist glaube ich jeder Körper so unterschiedlich. Was der Eine mag und essen kann macht es nicht für den Anderen gut oder verträglich. Und ja du hast Recht – nur weil man Vegetarier ist heißt das nicht, dass man 100% immer und überall gesund lebt (oder was viele Menschen gerne vergessen -> auch Chips sind vegan ;))

      Aber wenn wir alle mit ein bisschen mehr Verständnis an unsere Mitmenschen rangehe, dann kann auch jeder sein Ding machen und muss sich nicht rechtfertigen.

      Toller Beitrag auch von Lou!!

      Liebe Grüße

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    Julia
    13. September 2016 at 15:00

    Hallo liebe Lou!
    Ich finde es toll dass du sowas ausprobiert hast!
    Ich kann das gut verstehen. Früher hab ich Fleisch nicht gemocht und als ich älter wurde hab ich es doch gegessen und jetzt wiederum esse ich keins mehr. Es hat mir nicht mehr geschmeckt… Und jetzt bin ich sogar vegan und fühle mich sehr gut. Aber ich verbiete mir nichts. Ich mache Ausnahmen wenn ich zum Beispiel im Urlaub eine Spezialität ausprobieren möchte oder so…
    Jeder muss für sich selbst bestimmen wie es einem am besten geht!

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    Cori
    13. September 2016 at 15:14

    Liebe Lou,
    Ich bin selbst seit etwa 4 Jahren Vegetarier – und kann deine Gefühle trotzdem vollkommen nachvollziehen. Jeder Mensch ist anders, hat andere Bedürfnisse, und wer diese hat, soll auch zu ihnen stehen dürfen. Ich z.B. habe vor zwei Jahren versucht, mich vegan zu ernähren und habe, mit ähnlichen Gewissensbissen, wie du sie hast, nach ein paar Tagen abgebrochen, weil ich einfach nicht auf meinen Latte Macchiato, meinen Käse <3, meinen Joghurt und mein Sonntags-Rührei verzichten konnte und wollte. Also mach dir keinen Kopf, jeder so, wie er am besten kann, und wenn man bewusst genießt und zum größten Teil Bio-Fleisch konsumiert, ist der Menschheit und Umwelt sicherlich mehr geholfen, als wenn du lustlos in dein Tofuschnitzel beißt =)
    (Außerdem wird dein Fleischkonsum bei Biofleisch sowieso aufgrund des Preises sinken ;))
    Die Ernährung ist etwas sehr persönliches und doch etwas (gerade bei Bloggern wie dir) sehr öffentliches. Da gehen Erwartungen von anderen & an sich selbst und Realität oft mal gehörig auseinander. Davon darf man sich aber nicht unter Druck setzen lassen und sich des Öfteren mal in Erinnerung rufen: nobody is perfect, and nobody is a Gutmensch all the time!
    ?

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    Antworten
    Juliane
    13. September 2016 at 15:37

    Hey Lou 🙂 ich finde es echt super, dass du so ehrlich auch bist und zu gegeben hast, du hast es nicht geschafft und auch sagt, die Meinungen der anderen sind dir egal!
    Du bist kein schlechter Mensch, weil du die Filme gesehen hast aber trotzdem ohne schlechtes Gewissen Fleisch isst. Ich habe solche Filme auch gesehen und esse trotzdem noch Fleisch. Viel wichtiger finde ich es, dass einem bewusst ist, was man isst. Alles andere ist einem selbst überlassen. Man sollte anderen sein Leben leben lassen und ich denke, Vegetarier und Veganer möchten auch mit ihr Lebenseinstellung und Essweise in Ruhe gelassen werden und keine Predigten hören.

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    Julia
    13. September 2016 at 16:11

    Absolut perfekte Worte und perfekte Einstellung!!!!

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    Feli
    13. September 2016 at 16:23

    Ich finde sowieso, dass das eig. der beste Weg ist- Fleisch kaufen, von dem man genau weiß wo es herkommt und sonst darauf zu verzichten. Das schlimme ist ja nicht Fleisch essen an sich, sondern die Massentierhaltung… Ich persönlich kann einfach kein Fleisch mehr essen weil ich dann immer diese Bilder vor Augen habe und vermisse es daher auch nicht groß. Aber das ist ja bei jedem anders und hat nichts damit zu tun ob man ein guter oder schlechter Mensch ist. Ich finde vor allem das Fazit, welches du aus der Erfahrung gezogen hast, super!

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    Maren
    13. September 2016 at 16:44

    Hallo liebe Lou!

    Vor ungefähr einem halben Jahr habe ich beschlossen auf Fleisch zu verzichten. Viele meiner Freunde sind Vegetarier und ich fühlte mich immer schlecht neben ihnen zu sitzen und mein Fleisch zu essen. Die ganzen Dokus über Massentierhaltung haben mich dann letzendlich überzeugt. Am Anfang war es für mich schwer auf Fleisch zu verzichten, doch irgendwann kam Routine darein.

    Doch in den letzen drei Woche war das Verlangen nach Fleisch einfach zu groß. Vorallem, wenn das Wetter so schön ist und dann ständig gegrillt wird. Ich musste mir einfach mal wieder ein Bratwürstchen ,,gönnen“. Danach hab ich erst gemerkt wie sehr mir das Fleisch gefehlt hat und im nachhinein kann ich auch sagen, dass ich durch den Fleischverzicht Mangelerscheinungen hatte. Ich war ständig müde und habe an einem Tag nicht wirklich was auf die Reihe bekommen, was wahrscheinlich von dem Eisenmangel kam.
    Seit zwei Wochen esse ich wieder täglich etwas Fleisch. Ich esse es in Maßen und bewusst, aber ich würde nie wieder darauf verzichten wollen. Ich habe gemerkt, dass seitdem ich wieder Fleisch esse, mir es viel besser geht. Ich bin nicht mehr so müde und meine Tage werden viel produktiver.
    Ich fühl mich auch nicht mehr schlecht Fleisch zu essen, da es für meine Gesundheit einfach besser ist.
    Meiner Meinung nach, sollte jeder selber wissen was für einen am besten ist und sich auch ausprobieren. Als Vegetarier sollte man keine ,,Fleischesser“ verurteilen, aber andersherum sollte es auch nicht sein.

    Liebe Grüße, Maren

    P.S. Ich finde es ist ein toller Beitrag und bleib bitte weiterhin so ehrlich.

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    Kathrin
    13. September 2016 at 16:45

    Liebe Lou,
    vorab: Ich lebe seit ca. 4 Jahren vegetarisch. Ich habe mit Attila Hildmanns „Vegan for fit“ angefangen. Das aus gesundheitlichen Gründen, denn ich hatte sooo schlimme Lebensmittelallergien, dass ich kaum noch Obst oder Gemüse essen konnte. Der Arzt hatte mich schon aufgegeben und mit der Aussage „dann lassen Sie’s weg.“ weggeschickt.

    Ich hatte gelesen, dass tierisches Eiweiß dies begünstigen kann und habe es schlagartig weggelassen. 4 Wochen später aß ich die erste Nektarine seit 5 Jahren ohne allergische Reaktion. Es war ein traumhafter Genuss. Ab da war für mich klar, dass ich meine Ernährung umstellen würde. Da es mir schwer fiel auf Käse zu verzichten, habe ich mich für vegetarische Ernährung entschieden. Auch so habe ich meine Allergien gut im Griff. Mit der Zeit habe ich mich mit Tierhaltung und Fleischproduktion beschäftigt, was meine Entscheidung nur dauerhaft gefestigt hat.

    Was mir bei deinem Artikel und vielen anderen „Fleischesser“-Aussagen auffällt, ist das sich das Essen häufig primär ums Fleisch dreht. Und Vegetarier zu sein bedeutet dann einfach Fleisch wegzulassen und nur noch von „Beilagen“ zu leben. Es scheint für viele garkeine richtigen Gerichte mehr zu geben. Meine Schwägerin meinte doch letztens verzweifelt zu mir, was man denn vegetarisches auf eine Pizza machen könnte. Ich habe sie nur angeguckt wie ein Auto, denn es gibt doch 1000000 Möglichkeiten.

    Ich will niemandem vorschreiben was er zu essen hat und Fleischesser sind sicher keine schlechten Menschen (ich bin mit einem verheiratet 😉 ), aber ich möchte anregen sich mit der Vielfältigkeit des Essens (auch ohne Fleisch) zu beschäftigen. Einfach mal ein vegetarisches Kochbuch durchkochen. Ich habe soooooo viele Sachen probiert seit ich vegetarisch lebe, die ich vielleicht nie gegessen hätte. Man sollte seinen Horizont stetig erweitern 🙂 sonst verpasst man wirklich was.

    Was ich auch wichtig finde ist, dass man über die Haltung und Schlachtung von Tieren Bescheid weiß und somit das Fleisch auch wertschätzt. Mich regt es auf, wenn die Menschen die Augen davor verschließen, weil sie sonst vielleicht ein schlechtes Gewissen hätten, aber Kiloweise Billigfleisch kaufen und dann wegschmeißen, weil sie zu viel gekauft haben und es nicht verwenden.

    Übrigens, wenn du mal Bolognese und vegetarisch vereinen willst 😉 es gibt viele Sorten vegetarisches Hack, was man in der Sauce von „Original“ nicht unterscheiden kann. Sicherlich sind diese Ersatzprodukte nicht besonders gesund, aber in Maßen in Ordnung.

    Grüße Kathrin 🙂

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    Antworten
    Lebt
    13. September 2016 at 16:58

    Liebe Lou, dieser Kommentar wird vermutlich etwas länger aber ich hoffe, dass du ihn trotzdem liest 🙂 Ich fange mal ganz von vorne an. Das erste Mal, dass ich mich mit dem Thema Massentierhaltung auseinandergesetzt habe, war zu meiner Facharbeit in der elften Klasse. Ich habe zahllose Filme im Internet geguckt, Artikel gelesen und es ging mir wie dir, ich fand das alles ganz schrecklich, aber ich konnte danach trotzdem noch problemlos Fleisch essen. In meinem Freiwilligen Sozialen Jahr habe ich dann öfter mal das vegetarische Gericht in der Kantine ausgewählt, einfach, weil es oft Schnitzel oder Currywurst gab, und diese Form von Fleisch mag ich gar nicht. So bin ich dazu gekommen, immer weniger Fleisch zu essen, weil ich mit der Zeit auch die Konsistenz von bestimmten Fleischsorten merkwürdig fand. Mein Fleischkonsum hat sich dadurch mehr und mehr eingestellt. Durch meine Laktoseintoleranz kam es dann dazu, dass ich mir die Challenge aussuchte, mal rein pflanzlich zu essen. Damit komme ich auch gut klar, aber ich glaube ein ganz großes Problem in unserer Gesellschaft ist das Schubladendenken. Jedes Verhalten muss immer gleich mit irgendeinem neuen Begriff bezeichnet werden. Das setzt mich und sicherlich auch dich, so wie ich das lese, sehr unter Druck. Ich versuche immer mehr mich davon loszulösen. Ich esse mal eine Woche, mal zwei Monate lang rein pflanzlich, dann esse ich mal eine Zeit lang jeden Tag Fetakäse im Salat, wenn ich Lust darauf habe. Und wenn meine Oma Sonntags eine Ente macht dann esse ich die auch oft, einfach, weil ich gerade Lust darauf habe. Wenn mich beim Grillen ein schönes Stück Pute anlacht und ich Lust darauf habe, dann esse ich auch das, ganz ohne schlechtes Gewissen. Am Anfang fiel mir das schwer, gerade weil alle Leute dann immer gesagt haben „Wie? Ich dachte du isst kein Fleisch/keine Milch?“ Oder „Aber letztes mal hast du doch auch Fleisch gegessen, warum dann heute nicht?“ Mittlerweile machen mir solche Kommentare aber überhaupt nichts mehr aus, ich esse einfach das, worauf ich genau in dem Moment Lust habe. Das macht doch jeder – ich gehe ja auch nicht zu meiner Freundin und sage „Oh, heute Schokoeis? Du isst doch sonst immer Vanillie…“ Aber für viele Leute wird der große Unterschied immer dann gemacht, wenn es um Fleisch oder kein Fleisch, pflanzlich oder nicht pflanzlich geht… Für mich gilt wie immer: leben und leben lassen. Und niemand ist ein schlechterer Mensch, weil er etwas isst, oder es eben lässt.
    Liebe Grüße, Lena! 🙂

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    Antworten
    Lu
    13. September 2016 at 17:34

    Sooo, mein erster Kommentar jemals unter einem Blog bzw. meine erste öffentliche Äußerung im Netz bisher!
    Ich bin seit 4 Jahren Vegetariern, verstehe dich aber vollkommen. Aufmerksam bin ich bei diesem Eintrag geworden, als der Satz fiel: „…Challenge, dass ich mir das Fleisch ganz bewusst verbieten musste. Ich wollte total gerne Nudeln mit Putenfleisch essen und fühlte mich wieder schlecht.“
    Warum sollte jemand vegetarisch leben, wenn es ihm schlechte Laune bereitet, oder das Verlangen nicht stillt. Man ist natürlich kein schlechter Mensch wenn man Fleisch ist. Ich mag Fleisch nicht besonders und hatte abgesehen davon schon immer ein enges Verhältnis und Kontakt zu Tieren, es fehlt mir an nichts! Ich finde, dass du die Challenge abgebrochen hast ist eher ein (klingt vielleicht doof) positives Erlebnis. Du siehst, dass du so nicht leben möchtest und punkt. Vielleicht achtest du jetzt bewusster darauf, welches und wieviel Fleisch du ist, und das ist das A und O… Gang liebe Grüße

  • Avatar
    Antworten
    Carli
    13. September 2016 at 17:58

    Hallo Lou,

    ich bin gerade das erste mal auf deinem Blog und wollte eigentlich zu einem anderen Artikel (ich hab dich über instagram gefunden und wollte was zu bodypositive lesen), als ich plötzlich über diesen Artikel hier gestolpert bin.
    Da ich mich in der Welt der Blogs – und vor allem mit dem Kommentare schreiben überhaupt nicht so auskenne, aber ich das Gefühl habe, dass Meinungen und feedback hier völlig ok und angebracht sind, hier mein Senf:

    Es freut mich riesig, dass du es versucht hast! (das gilt auch für alle anderen und den Leutchen aus den Kommentaren 🙂 !)
    Fühlt euch zu nichts verpflichtet oder gedrängt. Essen ist eine Sache der Einstellung. Lebensstil und Lebensqualität. Und wenn man sich nicht danach fühlt ist das halt so. Mit Verzicht läuft beim Essen gar nichts, denn es ist eins der größten Dinge die glücklich machen.
    Mach dich bloß nicht damit unglücklich.

    Wir sind keine schlechten Menschen sondern Gewohnheitstiere und der Bezug zu Fleisch ist in unserer Gesellschaft ein bisschen verloren gegangen. Man sieht ja nicht mehr was man isst.
    Falls du dich manchmal nicht entscheiden kannst, ob heute Fleisch oder nicht, denk doch an an das was du da isst, die Kühe Lisa, Emma und Berta, die Schweine Rüdiger und Babe und das Huhn Kokoschka. Wenn man sie fragen könnte, würden sie alle sagen „heute nicht“, weil sie alle leben wollen, leiden können, wie der Hund Bello, die Katze Lilli und der Kater vom Nachbarn. Nicht in den Massentierhaltungen wie im Film, aber vielleicht ein paar Wochen länger auf der Weide vom Bauern nebenan. Für Fleisch müssen nämlich, egal aus welcher Haltung, alle Tiere zum Schlachter und da ist es nicht schön.
    Ich weiß, überleben ohne Fleisch geht – wenn man man weiß wie, aus dem Trott ausbricht, wenn man will.

    Direkt mal ein Tipp von mir zu deinem Lieblingsessen: Bolognese auf Tofu-Basis. Schmeckt hammer lecker und ist nicht teurer als „nicht-discounter-Fleisch“ (dm, kaufland, Aldi, rewe, edeka… alle haben Tofu ca. 2 € für 300g) und es ist auch ne supi Eiweißquelle 😉
    Rezepte gibts viele, z.B. Attila Hildmann, Björn Moschinski haben super Rezepte… viiiele Foodblogs und chefkoch bestimmt auch 100.

    Hiermit schick ich dir Motivation – informier dich weiter! Willst du Fleisch-Alternativen? Die gibt es! Willst du keine? Egal, man braucht sie auch nicht 😉
    Erweitere deinen geschmacklichen Horizont und erforsche die veg. Küche 🙂
    Viel Spaß dabei! 😉

    Und macht euch alle keinen Stress, das ist keine Sache von heute auf morgen. Eine Woche kann lange sein und überhaupt: es gibt keine Regeln – iss was du willst, aber vielleicht nicht immer wen du willst 😉

    Love & Peace for all 😉

    Liebe Grüße
    Carli

    • fit_trio
      Antworten
      fit_trio
      14. September 2016 at 10:59

      Ach Carli wie lieb! Danke danke danke und Bolognese mit Tofu wird nach dem Griechenland Aufenthalt ausprobiert 😛 🙂 Liebe Grüße

  • Avatar
    Antworten
    Natalie
    14. September 2016 at 8:31

    Hallo Lou,
    ich würde nie jemanden als schlechten Menschen bezeichnen nur weil er Fleisch isst…Obwohl ich selbst seit ich 12 bin kein Fleisch mehr esse. Damals war das eine reine Bauchentscheidung, mir taten die Tiere leid und ich wollte das einfach nicht mehr essen.
    Mittlerweile ist es natürlich ganz normal für mich und ich freue mich über jeden, der sich mit dem Thema Fleischkonsum auseinander setzt! Selbst wenn er dann trotzdem beim Fleischkonsum bleibt.
    In den letzten 17 Jahren (huch, ich werde alt…) hat sich schon einiges für Vegetarier verbessert. Damals war kaum dran zu denken, dass es rein vegetarische oder sogar vegane Restaurants gibt, die auch gut besucht werden. Ich hatte damals oft Schwierigkeiten etwas anderes auf der Karte zu finden als Nudeln mit Tomatensauce, Salat oder überbackenes Gemüse mit Hollandaise…Es wird also immer leichter, sich mit dem Thema auseinader zu setzen und ich hoffe es folgen viele deinem Beispiel. Auch weil es zeigt, dass nicht alle Menschen gleich sind. Toleranz ist hier das Wichtigste und zwar von beiden Seiten! Liebe Grüße Nata

  • Avatar
    Antworten
    Christins
    14. September 2016 at 8:47

    Liebe Lou :))
    Ich finde es toll, dass du dich zu nichts zwingst, was du nicht möchtest!

    Ich lebe seit ca. einem Jahr vegetarisch, wurde von meinem (fleischessendem) Umfeld leider oft nicht verstanden .. ich finde, jeder hat das Recht das zu tun und zu essen was einem gut und das Essverhalten anderer einfach zu AKZEPTIEREN!! 😉

    Liebe Grüße und einen schönen Tag 🙂

  • Avatar
    Antworten
    Veenhaft
    14. September 2016 at 13:23

    Liebe Lou,

    tolles Thema – wenn auch ein potentieller Streitfaktor 😉

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass hier die Meinungen sehr weit auseinander klaffen. Rein aus Neugierde habe ich für 2 Monate versucht komplett vegan zu essen und wurde dabei echt teilweise hart kritisiert. Kommentare wie, „Das soll gesund sein?!“, „Willst du denn eine Essstörung bekommen?“ oder „Du bist ja nicht ganz dicht“ standen eigentlich auf der Tagesordnung 😉
    Zu meinem Glück kann ich so etwas gut ausblenden, weil mir auch das zu blöd ist. Essstörung weil man vegan lebt, ja ne is klar *eyesroll* Diese „Ernährungsberater“ immer :P. Ein paar meiner Bekannten waren so begeistert, dass sie gleich mit machten.

    Klar ist es immer erschreckend und oft auch verstörend sich solche Filme über Massentierhaltung anzusehen, aber ein schlechter Mensch ist man deswegen noch lange nicht!

    Ich esse gerne ab und zu Fleisch, aber eher wenig. Hat aber keinen bestimmten Grund. Die veganen 2 Monate habe ich nur aus Neugierde gemacht und fühlte mich sehr wohl dabei (Wahnsinn wie viel Auswahl man eigentlich hat in den Supermärkten). Jeder sollte das Essen was ihm schmeckt und wenn das bedeutet vegetarisch, vegan oder weiß der Kuckuck was, dann kanns dem Umfeld auch egal sein.

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    Kati
    15. September 2016 at 9:26

    Liebe Louisa 🙂
    es ist ja schon praktisch alles gesagt worden, was ich auch sagen würde.
    Ich würde dir gerne noch ein paar Filme/Dokus empfehlen, falls dich die Thematik noch weiter interessiert / beschäftigt:
    1. meet your meat -> diese Doku auf Youtube hat mich von heute auf morgen vom Steakesser zum Großteilveganer gemacht…
    2. Cowspiracy -> hier geht’s um die Auswirkungen des Fleischkonsums auf die Umwelt (super spannend)
    3. Earthlings -> danach isst wirklich keiner mehr Fleisch / trägt Pelz mit gutem Gewissen usw (hart aber die Wahrheit)
    4. Gabel statt Skalpell -> dieser Film zeigt gesundheitliche Auswirkungen durch tierisches Eiweiß, belegt mit vielen großen Studien und Erzählungen von Betroffenen (super interessant, sollte JEDER mal gesehen haben nur um sich bewusst zu werden, was da los ist und wie unser System funktioniert… wieso hier so viele Leute an Krebs, Diabetes und Co sterben usw)

    Liebe Grüße Kati

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    Anne
    15. September 2016 at 12:42

    Liebe Lou,

    so ein toller Beitrag! Und wie die anderen lieben Mädels auch geschrieben haben, man ist kein schlechter Mensch, wenn man Fleisch ist. Ich esse gerne Fleisch (mittlerweile tatsächlich seltener). Ab und an denke ich mal darüber nach, auch so eine vegetarische Woche zu machen. Verwerfe die Idee aber schnell, denn ich weiß, dass es mich genauso wie dich unglücklich machen würde.
    Allerdings wären manche Leute echt überrascht, wie viel Vegetarier in jedem von uns steckt. Schon alleine die allseits beliebte Kartoffel mit Kräuterquark ist vegetarisch. Es ist gar nicht so schwer, sich fleischlos zu ernähren. Aber jeder sollte für sich selbst und seinen eigenen Körper entscheiden, was er ist. Das gilt für alles – nicht nur für Fleisch/Fisch.
    Ich finde es toll, wie ehrlich du zu deinem Experiment stehst und hoffe, dass noch so viel mehr Menschen einfach essen und essen lassen – immer bewusst und mit etwas Rücksicht auf die Natur, aber dennoch jeder nach seiner Facon 🙂

    Liebe Grüße
    Anne

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    Lea
    15. September 2016 at 13:07

    Hey, ich verstehe dich! 🙂 Ich lebe seit bald 1,5 Jahren vegan und ich mache es komplett aus ethischer Überzeugung,deshalb hat es bei mir auch nicht mehr wirklich etwas mit verbieten zutun. Und was deine Spaghetti Bolognese angeht: Es gibt wirklich auchzuhause tolle Alternativen..! Oft denkt man ja dass Fleischersatzprodukte total schlecht sind, aber das ist genau wie bei echtem Fleisch, einige haben 34824 Zusätze, andere haben nur eine Zutat. 🙂 Wenn du Bio Sojaschnetzel von Alnatura in einem leckeren Öl anbrätst und lecker würzt kannst du auch daraus super eine vegane Bolognese zubereiten, du musst natürlich herumprobieren was dir schmeckt. Ich persönlich kann den BASILIKUMTOFU und den MEDITERRANEN tofu von Alnatura wirklich total empfehlen!! An deiner Stelle würde ich im Bioladen/Supermarkt.. einfach mal ganz viele neue Dinge mitnehmen und ausprobieren! Einige sind bestimmt grauenhaft, aber andere sind wiederum auch richtig lecker. Man kann sogar mit Linsen eine leckere “Bolognese“ machen <3 <3
    Liebe Grüße, Lea, http://notizenbuch.blogspot.com

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    Margarita
    15. September 2016 at 16:15

    Hi! 🙂 Ich wollte auch mal meine Story hier teilen.
    Ich habe mich dieses Jahr sehr viel vegetarisch ernährt und seit ein paar Wochen bin ich auf vegan umgestiegen. Ich bin von sich aus schon kein Fleischliebhaber, aber was wirklich klick gemacht hat, war tatsächlich die Cowspiracy Doku 😀 Mir ist erstmals bewusst geworden, was Massentierhaltung neben der Tierquälerei für ein riesiges Problem für die Umwelt ist! Danach war mir klar, ich möchte das in keinster Weise mehr unterstützen, weniger Fleisch/Biofleisch etc. reicht für mich nicht. Ich lebe noch nicht streng vegan (und werde es wohl auch nie, ich bin kein Fan von Verbieten, ich möchte das aus Überzeugung tun), da ich noch bei meinen Eltern lebe und die kaufen das alles ja. Aber sobald ich ausziehe, werde ich keine tierischen Lebensmittel mehr kaufen so gut es geht. Was ich damit aber eigentlich sagen wollte, ich verstehe auch deine Sichtweise. Du bist kein schlechter Mensch und jeder muss selbst wissen, mit was er leben kann und was nicht. Und es gibt noch viele andere Probleme, für die man sich einsetzen kann.

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    Anny
    15. September 2016 at 17:11

    Hallo Lou,

    danke für den Artikel!
    Vielleicht noch ein Gedanke dazu:

    Kein Fleisch mehr zu essen macht die Tierhaltung nicht besser.

    Massentierhaltung ist ein undefinierter, populistischer Begriff. Ein Tierhaltung kann gut oder schlecht sein, egal ob da 1 Tier oder 3000 in einem Stall stehen. Tierwohl ist keine Frage der Stallgröße, sondern von vielen anderen – und nicht zuletzt von der finanziellen Situation des Landwirtes.
    Deshalb: bewusstes Kaufen von Fleisch, bei dem man die Herkunft kennt und für das man einen angemessenen Preis zahlt, macht Tierhaltung besser.

    Dazu auch eine Bitte: guckt nicht irgendwelche reißerischen Filme. Geht raus, redet mit den Landwirten und guckt Euch an, was sie tun – und entscheidet dann, ob ihr das mittragen wollt und tut das dann bewusst.
    Die Landwirte befinden sich dank „billig billig“ im Laden in einer wahnsinnigen Krise – helft ihnen!

    Dann muss sich auch niemand, der Fleisch isst, als schlechter Mensch fühlen.
    Sich bewusst für fleischloses Leben entscheiden ist völlig ok; aber aus dem Grund, dass die Tierhaltung so schlecht ist, macht es leider keinen Sinn.

    Viele Grüße
    Anny

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      Julia
      16. September 2016 at 21:30

      doch, langfristig schon. nachfrage bestimmt angebot und so 🙂

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        Ginni
        26. September 2016 at 11:58

        Ich denke auch, dass viele Probleme in der heutigen (Qual-)Tierhaltung erst mit der gesteigerten Nachfrage entstanden sind. Immer mehr Konsumenten wollen nicht nur billiges Fleisch und andere tierische Produkte, nein, sie vollen es vor allem jeden Tag und am besten mehrmals. Wurst zum Frühstück, Fleisch zum Mittag und am Abend dann mindestens eine Scheibe Käse, Butter, Quark …! Diese Nachfrage zu bedienen erfordert die Massenware Tier. Wenn Tiere überzüchtet werden, weil sie mehr Milch pro Kuh oder mehr Fleisch pro Rind abwerfen müssen, dann geht dies mit Tierqual einher. Es sind nicht nur zu kleine Ställe, die die Tiere leiden lassen, da gehört leider weitaus mehr dazu. Von der furchtbaren Behandlung der Tiere im Schlachthof mal ganz zu schweigen. Es ist einfach ein generelles Problem, die Einstellung zum Tier ist bei vielen einfach falsch.

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    Luisa Johanna
    15. September 2016 at 17:53

    Toller Beitrag Lou !! Voralldingen weil das Thema ja echt heikel ist weil du wahrscheinlich von vielen hardcore- veganern verurteilt wirst !! Aber ich finde es toll das du es in der Form einer Challenge ausprobiert hast und ich finde es vollkommen ok dass du die Challenge dann am 6. Tag abgebrochen hast anstatt unglücklich zu sein weil du wieder Kartoffelpü mit Gemüse essen musst. Denn das wichtigste im Leben ist schließlich glücklich zu sein !
    Ich verbiete mir auch nichts !!! Ich versuche nur immer mehr umweltbewusster zu leben ! Und darauf kann man ja auch stolz sein , weil es gibt auch Menschen die sich darüber gar keine Gedanken machen !
    Ganz liebe Grüße !!! Du bist toll & meine Lieblingsbloggerin 🙂

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    Tobias
    15. September 2016 at 20:03

    Ich esse seit Nov 2010 kein Fleisch mehr. Rein aus ethischen Gründen. Meine Familie ist gerne und viel fleisch. Ich habe früher nicht über mein Essverhalten nachgedacht und war angepasst an das Verhalten meiner Familie. Bis ich den Entschluss gefasst habe. Und siehe da, es klappt super. Die Frage ist nicht Wie man sich umstellt od was dann kommt….nein einzig und allein ist es das Wollen. Dann klappt alles und man fühlt sich gut dabei….Kann ich nur empfehlen

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    MuddiWirdFit
    16. September 2016 at 11:22

    Hey Lou,

    ich finde es wie immer gut, dass du so ehrlich bist. Zu deinen Lesern, aber auch zu dir selbst, was ich wesentlich wichtiger finde.
    Ich bin zwar vor kurzem zu einer veganen Ernährung umgestiegen, weil es mir wirklich besser tut. Seelisch und physisch. Aber natürlich fehlt es mir auch ab und an mal eine leckere Salamipizza, Spaghetti Bolognese oder Käse zu verzichten. Wenn man es lange Zeit gewöhnt war, dass es normal war und zum Alltag gehörte, dann ist es eben eine Umstellung, diese Gewohnheit los zu lassen. Genauso geht es mir momentan mit meinem Rauchentzug. 😀
    Aber Niemand sollte durch andere unter Druck gesetzt zu werden, die gleichen Wege zu gehen. Jeder Mensch soll und muss das für sich selbst entscheiden. Denn schließlich leben wir in einem Land, in dem wir fast alles entscheiden können. Also sollten wir diesen Luxus auch nutzen.
    Leben und leben lassen ist meine Devise!
    Was mich allerdings auch oft wundert, dass man als Fleischesser von einigen Vegetarierern und Veganern doof angemacht wird, sondern auch anders rum. Wie oft werde ich belächelt, wenn ich sage, dass nichts tierisches mehr esse. Oder soll mir doofe Sprüche anhören. Dabei moralisiere ich in keinster Weise und lasse sie in Ruhe ihr Fleisch essen. Das stört mich gar nicht. Aber wie gesagt, leben und leben lassen. Scheint vielen allerdings schwer zu fallen…

    Finde es aber super, dass du es versucht hast. Und es ist auch vollkommen okay, dass du deine Challange abgebrochen hast. Es ist allein deine Entscheidung, wie du dein Leben führst!

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    Jenny
    19. September 2016 at 9:45

    Hallo Lou,
    im Vorfeld ich lebe seit 6Jahren vegetarisch, esse aber ab und an Fisch.
    Das du das ganze versucht hast & jetzt bewusster mit dem Thema umgehst ist dich top! Ich finde verwerflich ist nicht unbedingt die Tatsache Fleisch zu essen, sondern sich einzureden das es den Tieren ja nicht soooo schlimm geht, dass das Fleisch beim Metzger (der im übrigen meist das selbe Tier aus massentierhaltung bekommt) soooo viel ethisch besser ist, alles halb so wild ist. & das weißt du ja spätestens jetzt & dann ist auch der umgang damit ein ganz anderer & vill auch die Wertschätzung. Mein Freund ist selbst auch Fleisch & da finde ich es auch okay, einfach weils bewusst ist. was ihr jedoch grauenhaft finde ist das unreflektierte 3x täglich in sich rein futtern. Aber Hut ab das du es versucht hast & Nein, ich finde du bist kein schlechter Mensch 🙂

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    Ginni
    26. September 2016 at 11:54

    Ich ernähre mich jetzt seit einem Jahr vegan, wobei ich dies nicht als Dogma verstehe. Ich muss sagen, dass mir (bisher) absolut nichts fehlt. Davor war ich schon ein Jahr Vegetarierin. Ich für meinen Teil habe einfach entschieden, dass mir der Respekt vor und die Rücksichtnahme auf die Tiere wichtiger ist, als „weil es mir schmeckt“.
    Ich denke, es ist eine reine Einstellungssache: Wenn man es selbst wirklich möchte und es nicht nur macht, weil es „in“ ist oder andere es von einem möchten, dann klappt es auch. Wenn man für sich selbst einen Grund identifiziert, der es Wert ist, auf Fleisch oder gar alles tierische zu verzichten, dann vermisst man nichts. Es ist eine Frage des Prioritäten setzen. Wenn der eigene Genuss höherwertiger ist, dann ist es so und deswegen muss man sich nicht schlecht fühlen. Ich denke es in diesem Fall schon ein Schritt in die richtige Richtung, wenn man auf Bio-Produkte oder einen nachhaltigeren Konsum setzt.

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    Katja
    26. September 2016 at 14:30

    Das schlechte Gewissen kenne ich nur zu gut, meins ist aber auch kleiner geworden seit dem ich bewusst konsumiere und das trotz Fleisch aus dem Aldi (Ich habe einfach nicht das Geld). Dafür weis ich, da meinen Verwandte selber Tiere halten, wie das Hühnchenfilè zustande kommt, ich kenne den kompletten Prozess auch das töten und ausbluten lassen. Moralisch für die Fleischindustrie versuche ich auf ein bis max. zwei Tage in der Woche nur Fleisch zu essen. Letztens habe ich eine längere Zeit kein Fleisch gegessen, am Samstag dann das absolute Verlangen danach, kein Heißhunger oder eine kleine Lust, mein Körper hat wirklich Fleisch verlangt und natürlich habe ich es ihm nicht verboten, verbieten ist nämlich das größte Übel, Achtsam sein ist doch viel besser 🙂

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    Simon
    27. September 2016 at 14:40

    Toller Artikel! Liest sich sehr gut 🙂 Selber testen/probieren ist immer noch am besten

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    Damian
    28. September 2016 at 16:32

    Hey, ja so kleine Experimente hab ich auch schon mehrere Male mit meiner Ernährung gemacht. Auch schon mal kein Fleisch, komplett vegan und auch sogar mal kurzzeitig nur Rohkost. 🙂

    Wollte mal alles durchtesten, um selbst zu sagen, was davon etwas bringt und was nicht.

    Ist aber echt schwer wie du schon beschreibst, wenn jeder in deinem Umfeld sich anderes ernährt.

    Mein Fazit ist, dass die beste Ernährungsweise in einer vollwertigen Kost liegt und damit auch auch am gesündesten ist und am meisten zur Leistungsfähigkeit beiträgt.
    Ich denke, dass jegliches einseitige Übergewicht in der Ernährung auf Dauer nicht optimal ist.

    Ein paar Äpfel sind gesund – aber bei 100 Stück am Tag wird es bedenklich. 😉

    VG
    Damian

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    Katha
    30. September 2016 at 9:05

    Liebe Lou,
    Ich kann deine Gedanken auch sehr gut nachvollziehen. Bevor ich Vegetarier und schließlich vegan wurde, habe ich auch extrem gerne Fleisch gegessen. Lange vorher habe ich mir auch mal eine vegetarische Challenge gestellt, und eben weil es eine Challenge war, also ein Verbot und kein Verzicht der aus einem Gefühl heraus entstanden ist und so in dem Sinne kein Verzicht war, habe ich auch nur einen knappen Monat durchgehalten.
    Nachdem ich die ersten Dokumentationen gesehen hatte, könnte ich auch noch ohne Probleme Fleisch essen.
    Auch wenn es nämlich offensichtlich klingt, dass für Fleisch ein Tier sterben muss, ist es oft nicht das erste gewesen, an das gedacht habe, wenn ich Fleisch gesehen hatte.
    Allerdings habe ich mich daraufhin weiter mit dem Thema auseinandergesetzt, das heißt Leder, Fell, Fleischproduktion, Glyphosat- die ganze Palette eben. Und irgendwann habe ich mich schlecht gefühlt. Zuerst, als ich Fleisch gegessen habe und später wenn ich Käse gegessen habe, so dass es für mich ein befreiendes Gefühl war, es nicht mehr zu essen.
    So sollte man finde ich das tun, was sich richtig anfühlt, sonst ist es ja nur eine Qual.

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    Florian
    7. Oktober 2016 at 14:30

    Ich persönlich möchte nicht auf Fleisch verzichten aber respektiere jeden, der sich auf diese Weiser ernährt. Wer sich aus ethischen Gründen dazu entschieden hat, sich vegetarisch oder sogar vegan zu ernähren, hat meine volle Unterstützung. Ob dies nun gesünder ist oder nicht, darüber kann natürlich ausgiebig diskutiert werden. Fakten sind nunmal Fakten und Meinungen sind Meinungen.
    Jedem das seine 🙂

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    Lui
    7. Oktober 2016 at 21:05

    Ich verzichte jetzt selber schon über 1 Jahr auf Fleisch und viele in meinem Bekanntenkreis können das nicht nachvollziehen und mache manchmal dumme Kommentare darüber. Trotzdem mache ich damit weiter, weil ich mich einfach dadurch viel gesünder und besser fühle. Klar ist man vielleicht mal neidisch, wenn ein Döner oder so vor der eigenen Nase gegessen wird, aber da kann man auch drüber stehen. Ich habe mich früher einfach immer viel zu voll gefühlt, wenn ich ein Steak oder so gegessen habe und habe zuerst damit aufgehört wegen Kalorien und so, die im Fleisch stecken. Im Nachhinein ist mir aber aufgefallen, dass es mir insgesamt dadurch besser geht und ich kann es nur jedem empfehlen, dass einfach mal auszuprobieren auch aus ethischen Gründen. LG Lui 🙂

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    Nicole
    10. Oktober 2016 at 20:18

    Die Herausforderung kenn ich gerade nur zu gut. Ich will einen Monat vegan leben, um tierische Produkte, vor allem Fleisch, wieder bewusster essen zu können und nicht ständig ein Wurstbrot und Co. zwischen die Zähne zu schieben ohne Bedacht. Schade, dass du die 7 Tage nicht ganz geschafft hast, aber bei der Bolognese hätte ich wahrscheinlich auch nicht Nein sagen können. Mach trotz allem so weiter und gib nicht auf! Eure Botschaft ist die Richtige!

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    Sport- und Fitnessblogs am Sonntag, 23. Oktober 2016
    23. Oktober 2016 at 16:07

    […] Beitrag von Fit Trio zum Thema Vegetarier ist herrlich […]

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    Kathy
    27. Oktober 2016 at 11:48

    Ein toller Beitrag! Das Wichtigste ist doch, dass dich diese Challenge zum Nachdenken gebracht hat! Das finde ich gut 🙂 Ich bin Vegetarierin, hätte aber z.B. kein Problem damit, ab und zu Fleisch vom Jäger zu essen. Ich brauche es allerdings nicht und habe auch gar keine Lust darauf, deswegen verzichte ich komplett auf Fleisch. Ich fühle mich außerdem auch etwas agiler, seit ich kein Fleisch mehr esse. Gesundheitsapostel bin ich trotzdem keiner, ich esse auch ab und zu einmal ein Fertigprodukt, verzichte auch nicht auf Pizza und Co. Im Großen und Ganzen ernähre ich mich nun aber schon viel bewusster.

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    Igi
    6. Januar 2018 at 13:39

    also ich möchte niemanden beleidigen oder dich verurteilen. mir geht es auch nicht um kritik an deiner person. sondern einfach nur um eine kleine anregung, denn ich sehe so viel widerspruch in deinen blogs.

    Hier ein paar denkanstöße:
    du willst ne challenge aber bist nicht bereit eine challenge aus diesen 7 tagen zu gestalten. fisch ist auch fleisch!
    klar muss jeder selber entscheiden aber du hast dich ja dazu entschlossen, dann aber doch nicht so richtig?
    und ja auch schrittweise veränderungen sind gut. aber dann solltest du auch schritte einbauen.
    du redest über nachhaltigkeit in bestimmten bereichen, wie plastiktüten weglassen, bist jedoch nicht bereit im bereich fleischkonsum nachhaltig zu leben oder es zu versuchen. und wie wir alle wissen wäre das ein ein riesen schritt in die richtige richtung!
    das heißt du bist nur bereit nachhaltigkeit in dein leben einzubauen solange du nicht zu sehr aus deiner komfortzone raus musst

    Ein nachhaltiges leben kann nur auf wissen und logik aufgebaut sein. daher solltest du dir falls du es wirklich ernst meinst weiteres wissen aneignen, denn da fehlt dir leider noch einiges. Falls du fragen hast kannst du mir auch gern ne Mail schreiben und ich versuche dir deine fragen zu beantworten. meine mail adresse hast du ja hiermit.

    VG

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    Muss ich ein Vegetarier sein? - Vol. 2 - Louisa Dellert - Lifestyleblog aus Braunschweig
    16. Januar 2018 at 14:44

    […] niedergeschrieben. Den Blogeintrag „Muss ich ein Vegetarier sein?“ findet ihr hier. Inzwischen sind fast 1 1/2 Jahre vergangen. Ich finde, es ist erneut an der Zeit über dieses […]

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    Acronym
    22. Oktober 2018 at 20:54

    Fleisch essen ist wie Juden im KZ vergaßen. Wenn man sich wirklichf intensiv mit dem Thema auseinandersetz wird man es verstehen. Da gibt es nur schwarz und weiß und es ist leider nicht zu rechtfertigen, wie das viele Veganer, Vegetarier immer machen, weil sie vielleicht meinen so die anderen ein kleines bisschen auf ihre Seite zu ziehen. Man kann daher sagen, ja wir sind schlechte Menschen, weil wir nicht hinschauen und blind mitmachen. Der Mensch bleibt genauso primitiv wie die anderen Tiere. Buchempfehlung um zu verstehen: Yuval Noah Harari – Homo Deus

    PS: Der Kommentar war schnell und wenig durchdacht geschrieben und kann deshalb leicht zu Falschinterpretationen führen, als auch Provokant wirken. Das war nicht meine Absicht.

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