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Im September 2016 habe ich meine Gedanken zum Thema „Vegetarismus“ niedergeschrieben. Den Blogeintrag „Muss ich ein Vegetarier sein?“ findet ihr hier. Inzwischen sind fast 1 1/2 Jahre vergangen. Ich finde, es ist erneut an der Zeit über dieses Thema zu schreiben. Mich selbst zu reflektieren. In den letzten Monaten hat sich meine Einstellung zum Leben und die Art es zu leben ein wenig weiterentwickelt. Damit angefangen weniger Müll im Alltag produzieren zu wollen, keine Kosmetikprodukte mehr zu kaufen hinter denen leider immer noch Tierversuche stehen und während dem Zähneputzen einfach mal den Wasserhahn zugedreht zu lassen, beschäftigt mich natürlich auch die Frage, wie Massentierhaltung und Nachhaltigkeit zusammenpassen sollen.

Jeder Mensch kann etwas auf diesem Planeten bewegen indem er darauf achtet seinen Fußabdruck ein bisschen umweltfreundlicher zu gestalten. Wir sind heutzutage umgeben vom Onlinehandel, tollen Last Minute Reisen und zig Fast Food Ketten. Das alles ist aus unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Aber wir können weiterdenken. Umdenken. Nicht von heute auf morgen und auch nicht von null auf hundert. Jeder von uns kann seinen Beitrag leisten und wir sollten jeden Schritt und jede Entscheidung Richtung „gesunder Planet“ würdigen.

Natürlich habe ich mit meiner jetzige Einstellung zum Leben auch viel Kritik einstecken müssen. Zum Teil berechtigt, zum Teil absolut peinlich. Berechtigt deshalb, weil es tatsächlich wichtig ist sich mit dem Thema Massentierhaltung zu beschäftigen. Absolut peinlich, weil die Konversationen zwischen Vegetariern/Veganern und Fleischkonsumenten manchmal aus dem Ruder laufen. Ich für meinen Teil kann inzwischen sagen, dass es mir kein Stück mehr schwer fällt auf Fleisch zu verzichten. Wir kaufen keines mehr ein und im Restaurant bestelle ich (soweit vorhanden) Tofu oder eine vegetarische Variante. Es fehlt mir nicht. Machen meine Freunde oder Familie ein Gericht mit Fleisch, sage ich allerdings nicht nein. Dann esse ich es mit. Fisch esse ich schon seit längerer Zeit gar nicht mehr.

Ich finde weiterhin, dass diese Entscheidung jedem selbst überlassen werden muss. Es gibt Menschen, die essen kein Fleisch, aber fliegen im Jahr gefühlt zehnmal mit dem Flugzeug. Wo ziehen wir denn da eine klare Linie? Es gibt meiner Meinung nach in der „Wie ernährst du dich“ Frage keine Menschen die besser oder schlechter sind. Natürlich wird sich der ein oder andere Veganer nun fragen, weshalb ich hier nur von Fleisch und Fisch rede. Ich esse weiterhin Eier von unseren eigenen Hühnern aus dem Garten, greife ab und an auf Schafskäse zurück und esse Tortellini mit Sahnesauce. Keine Ahnung, ob es nach weiteren 1 1/2 Jahren einen weiteren Beitrag zu diesem Thema geben wird. Im Moment fühlt es sich für mich richtig an.

Das sind unsere eigenen Hühner in unserem Garten.

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Kommentare zu diesem Beitrag

  • Aileen

    geschrieben am 16. Januar 2018

    Jeder leistet eben den Beitrag, den er leisten kann. Ich bin die dummen Vorwürfe ‚du machst A aber warum machst du B nicht‘ so leid. Niemand kann alles richtig machen. Aber wenn jeder einen kleinen Beitrag leistet, sind wir schon einen großen Schritt Richtung gesunder Planet weiter!

    Antworten
  • Julia

    geschrieben am 16. Januar 2018

    Liebe Lou!
    Danke für diesen Beitrag, war wirklich intressant zu lesen was du darüber denkst. Ein nächster spannender Artikel, den ich mir spätestens in 1,5 Jahren wünsche, soll den Titel tragen „Muss ich Fleisch essen?“. Die Argumenta dazu fände ich intressant. Ich finde es total gut dass du weitläufig auf Fleisch verzichtest, und wenn liebe Menschen für einen kochen wird es schwer zu sagen „Nein das ess ich nicht!“.
    Ich bin Vegetarierin und ursprünglich weil mir die Tiere leid tun, mittlerweile versuche ich die tierischen Produkte ganz wegzulassen.
    Durch deinen Lebenswandel ist mir mehr und mehr bewusst geworden, wie wichtig es ist unsere Umwelt zu schonen und zu schützen. Danke für deinen täglichen Einfluss
    💕

    Antworten
  • Janina

    geschrieben am 16. Januar 2018

    Hallo Louisa,
    erstmal möchte ich dir gerne sagen, dass ich es großartig finde, wie du dich und deinen Lebensstil verändert hast. Großen Respekt dafür !
    Ich selber bin seit 7,5 Jahren Vegetarierin und wurde letztens von einer Freundin gefragt, ob ich Menschen dafür verurteilen würde, wenn sie Fleisch essen?
    Meine Antwort darauf war, dass ich niemanden dafür verurteilen würde, weil er Fleisch isst, dass ich lediglich Menschen dafür verurteile, wenn sie überhaupt nichts zu unserer Gesellschaft oder der Umwelt beitragen (sofern sie genug Bildung oder über die nötigen Mittel verfügen). Ich denke, dass jeder Mensch einfach einen Teil zum Ganzen beitragen muss, in welchem Bereich er das tut, dass kann jeder ganz für sich alleine entscheiden. Zudem verfolge ich das Prinzip, dass es nicht immer „ganz oder gar nicht“ sein muss. Es ist doch super, dass du deinen Fleischkonsum sehr stark reduziert hast. Auch damit erreicht man schon etwas. Ich befinde mich selber zur Zeit an diesem Punkt. Ich ernähre mich seit einem halben Jahr zuhause vegan. Ganz möchte ich jedoch einfach nicht darauf verzichten. Auch wenn ich es für das richtige halte, will und kann ich es nicht von heute auf morgen komplett umsetzten. Und so ergeht oder erging es übrigens den meisten Vegetarier/Veganer mal. Die meisten haben so angefangen wie du jetzt und auch wenn du niemals Vegetarier wirst, tue einfach das, was für dich möglich ist. Ich habe beispielsweise ganz großen Respekt davor, dass du es schaffst, nahezu auf Plastik zu verzichten. Also achte nicht so sehr auf den erhobenen Zeigefinger von einigen. Niemand ist perfekt!
    LG Janina

    Antworten
  • Frieda

    geschrieben am 16. Januar 2018

    Liebe Louisa, ich habe mir nun beide Beiträge durchgelesen, die in einem Abstand von 1 1/2 Jahren zueinander enstanden sind und finde, dass du eine wirklich positive Entwicklung durchlebt hast. Mich stören einzig ein paar Kleinigkeiten, die ich dir einfach nur mitteilen möchte, um dich in deiner weiteren Reflektion zu unterstützen. Kein Fleisch zu essen ist ein wichtiger Schritt, da für die Fleischindustrie nicht nur massenhaft Tiere getötet werden, um menschliche Bedürfnisse zufrieden zu stellen, sondern auch Unmengen an CO2 Ausstoß produziert wird und ein Ungleichgewicht zwischen Reich und Arm entsteht, was sich meiner Meinung nach nicht kleinreden oder rechtfertigen lässt. Ich finde es nach wie vor schade, dass du dich so wenig mit Milchprodukten auseinander setzt und kann verstehen, wenn du genervt bist von den Reaktionen von Veganer*innen, die dich erreichen. Dein Schafskäse, deine Sahne und deine Tortellini entstehen schließlich auch auf eine furchtbare Art und Weise, die in keinster Weise als nachhaltig zu bezeichnen wäre. Ich finde es auch schade, dass du bei Freunden und Familie nicht auf vegetarische Lebensmittel setzt, und dadurch vielleicht ein Umdenken in ihren Köpfen produzieren könntest. Dass Menschen nach Filmen wie Cowspiracy nicht plötzlich Vegetarier*in bzw. Veganer*in werden möchten, halte ich für völlig normal, da die Gesellschaft bezüglich dieses Themas extrem abgestumpft ist. Ich finde es des Weiteren schade, wie du auf Kritik bezüglich deiner Lebensweise eingehst. Ich finde, dass du oft sehr patzig reagierst, was in meinen Augen oft gerade die Menschen tun, die sich eigentlich bewusst sind, dass es falsch oder nicht richtig ist oder anders besser wäre, sich aber durch trotzige Argumente verteidigen möchten. Das finde ich wirklich sehr schade, da es dir viel an deiner Souveränität genommen hat.

    Liebe Grüße und herzlichen Glückwunsch zu deiner umweltfreundlichen Wandlung,
    Frieda

    Antworten
    • Lou

      Lou

      geschrieben am 16. Januar 2018

      Liebe Frieda,

      erstmal danke für deine Nachricht 🙂
      Ich finde es schade, dass du eigentlich alles schade an meinem Verhalten findest.
      Tatsächlich bin ich mir dessen bewusst, dass ich nicht alles zu 100 % richtig und umweltfreundlich mache. Ich gehe jede Wette ein,
      dass das jeder Veganer auch nicht tut. Denn auch wenn meine Ökobilanz durch das Essen von Tortellinis oder Sahne schlecht ist, wird sie auch
      nicht besser durchs Fliegen, Auto fahren, Pakete im Internet bestellen, Gegenstände aus Plastik einzukaufen, Geräte im Stand By Modus laufen zu lassen, und und und. Also: einerseits kann ich dich verstehen, dass du ziemlich viele Eigenschaften an mir schade findest. Anderseits bin ich dafür auf anderen Wegen auf einem richtigen. Auf Wegen auf denen du vielleicht dafür noch nicht angekommen bist. So ist das Ganze ein Geben und Nehmen. Ein Hier und Da. Kein Richtig oder Falsch, sondern ein Miteinander. Liebe und müllfreie Grüße, Lou

      Antworten
      • Frieda

        geschrieben am 16. Januar 2018

        Liebe Louisa,
        ich kann dir nur zustimmen, dass nicht jeder Veganer / jede Veganerin alles richtig macht in ihrem oder seinem Verhalten. Jedoch eröffnet auch nicht jede*r sofort einen ökologischen Onlineshop und „predigt“ auf instagram Nachhaltigkeit. Mir ist bewusst, dass instagram eine Plattform ist auf der du freiwillig Menschen nur an deinem Weg teilhaben lässt und du auch nur ein Mensch bist. Mich stört daran trotzdem ein bisschen, dass du als Person nun in der Öffentlichkeit mit Nachhaltigkeit in Verbindung gebracht wirst, während du Dinge wie Milchproduktion völlig ignorierst. Dass du auf einem richtigen Weg bist, zweifele ich auch gar nicht an. Es fallen einem nur schneller Dinge auf, die vielleicht nicht ganz richtig laufen an Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen und ansonsten alles Positive sehr transparent halten.

        Frieda:)

        Antworten
        • Julia

          geschrieben am 17. Januar 2018

          Aber so präsentiert sich Lou doch in der Öffentlichkeit gar nicht. Als wäre sie 100% nachhaltig. Deshalb schreibt sie doch auch solche Blogposts. Um Leuten auch ein wenig den Wind aus den Segeln zu nehmen.
          Ich verstehe auch nicht, warum du unter einem Blogpost, bei dem es darum geht, dass man nicht alles perfekt machen kann und sich nicht immer gegnseitig eines Besseren belehren sollte, Lou kritisierst für Dinge, die sie noch nicht gut macht bzw. mit denen sie sich noch nicht befasst. Und zu dem, dass sie manchmal patzig antwortet: Ich kann solche Ratschläge von Mitmenschen auch nicht gut leiden und reagiere dann sicher auch manchmal etwas patzig, aber ganz sicher nicht aus Trotz, sondern weil ich ganz genau weiß, dass diese Person auch nicht alles richtig macht und mich trotzdem eines Besseren belehren und sich selbst als Moralapostel darstellen möchte (und das kommt ehrlich gesagt in deinem Post auch ein wenig durch). Das kann ich überhaupt nicht leiden.
          Ich bin definitiv dafür sich gegenseitig aufzuklären und sich freundlich und respektvoll auf Dinge hinzuweisen, aber Nebensätze wie „Ich finde es echt schade, dass du…“ müssen echt nicht sein!
          Liebe Grüße

          Antworten
          • Frieda

            geschrieben am 17. Januar 2018

            Liebe Julia, wie soll ich deiner Meinung nach denn sonst auf Dinge hinweisen, die mich nun mal stören an diesem Blog Eintrag? Außerdem stehe ich auch nicht in der Öffentlichkeit und versuche andere zum Nachdenken anzuregen. Dann muss ich auch damit rechnen, dass diese Anderen mich auch zum Nachdenken anregen möchten.

            Liebe Grüße, Frieda

          • Lou

            Lou

            geschrieben am 17. Januar 2018

            Liebste Frieda,
            ich sehe das ein wenig anders. Ja, ich stehe in der Öffentlichkeit. Bin allerdings von deiner Recherche mir gegenüber auch ein wenig enttäuscht.
            So ziemlich in jedem Posting betone ich, dass mich mein Leben momentan umstelle und das nicht von 0 auf 100. Ich betone auch, dass ich kein Experte auf dem Gebiet bin. Um mich beruflich weiterzuentwickeln brauchte es etwas, dass mich interessiert und wo ich dahinterstehe. Und wenn ich dort Produkte verkaufe, die euch im Alltag helfen Müll einzusparen sehe ich daran nichts Negatives. Du denkst schwarz weiß. Ich denke, es gibt dazwischen noch viele wundervolle Farben. Also danke für deine Meinung, aber ich muss ehrlich sagen, dass ich deine letzte Argumentation leide nicht ernst nehmen konnte. Ich wünsche dir alles Gute und liebe Grüße,

            Lou

  • Katharina

    geschrieben am 17. Januar 2018

    Ich finde mich sowohl in deinem älteren Blogbeitrag, als auch in dem neueren Beitrag wieder. Ich esse Fleisch, esse weniger als früher, dafür Bio oder wenn ich genau weiß woher das Fleisch kommt. Es gibt nun mal auch hier nicht nur schwarz oder weiß. Sondern auch noch viele Schattierungen dazwischen. Danke für deine angenehme Art mit dem Thema umzugehen.😃

    Antworten
  • jongleurin

    geschrieben am 17. Januar 2018

    Hi Louisa, ich lese hier schon eine Weile still mit – eigentlich mag ich keine „Fitness-Blogs“ wegen des meist krassen vermittelten Körperbilds, aber deiner hebt sich da wunderbar ab. Also dafür erstmal ein Kompliment!
    Ich finde deine Einstellung zum Vegetarismus einen recht gesunden Mittelweg. Ich persönlich könnte nicht ohne Fleisch, ich finde außerdem die Ersatzprodukte wie Tofu etc auch schwierig, da es sich um hochbearbeitete Lebensmittel handelt, die enorm viel Energie bei der Produktion kosten. Massentierhaltung ist allerdings meines Erachtens schlimmer – es kommt bei dieser Frage einfach sehr drauf an, was man selber als kleinstes Übel empfindet. Wenn man danach handelt, ist schon viel gewonnen.
    Ich habe eine gute Lösung für mich gefunden, die nicht sehr bekannt ist und die ich mal erwähnen wollte: ich bin Mitglied in einer solidarischen Landwirtschaft geworden, die Gemüse, Fleisch und Milch(produkte) nach demeter-Kriterien (meines Wissens das strengste Biosiegel Deutschlands) produziert. Ich zahle einen monatlichen festen Beitrag und kann mir jede Woche meinen Anteil aus einem Hofladen holen. Hier in Hamburg ist das in einigen Stadtteilen möglich, daher kann ich das sehr empfehlen! Dieses Konzept wird immer beliebter und verbreiteter, es lohnt sich also, das bei Interesse mal für die eigene Stadt zu googlen. Ich habe kein schlechtes Gewissen den Tieren gegenüber, kann sie sogar jederzeit besuchen, wenn ich möchte, und da alles im Hamburger Umland hergestellt wird, wird die Umwelt möglichst wenig beim Transport belastet.
    Viele Grüße aus Hamburg!

    Antworten
  • Miriam

    geschrieben am 20. Januar 2018

    Finde ich gut, dass du dieses Thema mal wieder aufgreifst. Du kommst so authentisch rüber mit deinen Posts weißt du das eigentlich ? Von deinem Shop werde ich mir auf jeden Fall mal etwas bestellen:))
    Ich selbst bin übrigens seit etwa 2 Jahren Veganerin und hauptzächlich eben aufgrund ethischer Aspekte, allerdings zunehmend auch gesundheitlicher Aspekte. Bei dir klingt das aber meiner Meinung nach auch „gut“. Ich hätte gern Hühner, persönlich denke ich, dass es vollkommen vertretbar ist, Eier der eigenen Hühner zu essen, die legen sie ja nunmal, allerdings hab ich auch mal gehört, dass Hühner die irgendwie auch frssen:D Erinnert mich irgendwie an „Die Wilden Hühner“:) Viel Erfolg dir weiterhin, meine Liebe

    Antworten
  • Lena

    geschrieben am 20. Januar 2018

    Liebe Lou ich teile deine Meinung wirklich zu 100% und du hast mich wirklich angestoßen anders zu denken. Ich esse auch kein Fleisch mehr und bin über diese Entscheidung sehr froh also eigentlich esse ich schon noch Fleisch aber nur mehr Fischfleisch. Mich würde interessieren warum du keinen Fisch isst. Ich mag Fisch und ich habe bisher keine Grund gesehen da er ja eh aus der Region und aus Zuchtbecken kommt. Aber vielleicht liege ich damit einfach falsch. Mit freundlichen Grüßen Lena

    Antworten
    • Lou

      Lou

      geschrieben am 21. Januar 2018

      Hallo liebe Lena 🙂

      Ich habe Fisch noch nie gerne gegessen und mag es einfach nicht. Deswegen kann es auch easy aus meinem Speiseplan verschwinden.

      Antworten
  • Sophie

    geschrieben am 21. Januar 2018

    Liebe Lou,
    zunächst einmal finde ich deine Grundeinstellung toll. Auch die Umwandlung von einem Fitness Account zu einem Account, der weit aus mehr Seiten betrachtet. Du zeigst, dass es geht.
    Jedoch, wie einige zuvor bereits angemerkt haben, ist Kritik manchmal schwer für dich zu verdauen. Das geht vielen so, aber dann darf man wiederum auch andere nicht kritisieren. Du betonst, dass eine Umstellung von 0 auf 100 nicht möglich sei -was absolut richtig ist- bemängelst aber dann das Verhalten von Vegetariern / Veganern, die trotzdem noch ein Flugzeug betreten. Ihnen ist es auch nicht möglich, alles von 0 auf 100 zu ändern. Das sollte auch akzeptiert werden. Genau so wie akzeptiert werden sollte, dass du gerne mal ein Stück Fleisch bei einem gemütlichen Abend mit Freunden isst. Jeder hat seine eigenen Stellschrauben, an denen er drehen kann und bei denen er selbst entscheiden kann, wie locker oder fest er sie dreht. Das steht dir zu, das steht aber auch jedem anderen zu. Du beginnst den Umweltschutz mit der Vermeidung von Plastik, andere mit dem Verzicht auf tierische Produkte. Das ergänzt sich doch. Wieso dann mit „Waffen“ aufeinander zielen?
    Bleib so wie du bist und wie deine Seite es ist, aber lass auch zu, dass man Kritik äußert, die meist nicht negativ gemeint ist (hierbei lasse ich mal Kommentare, die behaupten, du wärest fett, außen vor) , sondern dir nur die Sicht eines Teils deines Publikums darstellt. Zieh dein Ding durch, aber beachte alle Farben, wie du es so schön gesagt hast, auch die, die dir vielleicht weniger zusagen.
    Liebe Grüße,
    Sophie

    Antworten
    • Lou

      Lou

      geschrieben am 21. Januar 2018

      Hallo Sophie! Ich danke dir erstmal für deinen Kommentar. Möchte gleichzeitig auch aber darauf hinweisen, dass ich NIE NIE NIEMALS auch nur zu einem Veganer oder Vegetarier gesagt habe, dass sie auch in anderen Bereichen sich ändern müssen. Ich lasse Leute einfach leben. In diesem Fall den du ansprichst, wurde mir unterstellt, dass ich nicht nachhaltig genug lebe, weil ich eben noch Fleisch esse. Ich finde es mehr als fair in den Tellerrand einmal zu drehen und das Gegenargument darzulegen. Im gleichen Zuge hatte ich ja bereits gesagt, dass eben jeder in seinem eigenem Bereich was ändern kann. Ich bin nicht die Person, die andere angiftet oder ihnen rät in Bereichen A-Z sich sofort zu ändern. Bitte sehr gerne nochmal alles ganz genau durchlesen 🙂 Liebe Grüße

      Antworten

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