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Halbmarathon Barcelona im Februar, Marathon Los Angeles im März, Marathon Hamburg (eventuell als Staffel) im April. Mein Laufjahr 2018. Viel vorgenommen für eine Läuferin, die nicht ambitioniert auf Zeit trainiert und sich nicht auf das Laufen zu 100 % fokussiert. Um ambitionierten Läufern gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen – damit möchte ich nicht ausdrücken, dass man für einen Halb- oder Marathon nicht viel trainieren müsse. Lange Läufe (über 20 Kilometer aufwärts) und schnellere Einheiten warten dieses Jahr vermehrt auf mich. Den Halbmarathon in Barcelona werde ich als „Training“ vor dem Marathon laufen und mein Ziel beim Marathon in Los Angeles ist es ihn zu genießen. Kalifornischen Flair auf der Laufstrecke aufzusaugen, den Zuschauern zuzuwinken und eine verdammt geile Medaille mit nach Hause zu nehmen.

Einige von euch haben bereits mitbekommen, dass ich Ende letzten Jahres in ein kleines Motivationsloch gefallen bin. Und ich finde das überhaupt nicht schlimm. „No Excuses, 110 %, Go Hard Or Go Home“ – alles wirklich tolle Motivationssprüche. Bei mir sind sie Ende 2017 in das eine Ohr rein und in das andere Ohr rausgegangen. Ich brauchte einfach mal eine Pause. Wollte viel lieber Freunde treffen, lecker Essen gehen und an Projekten für das Jahr 2018 arbeiten. Das hat sich auf meine Fitness und meinen Körper ausgewirkt. Ich habe knapp fünf Kilo zugenommen und meine Kondition hatte die Winterpause eingeleitet.

Fotos von Nina Witte

Inzwischen steht das Lauftraining (mit dem ich nie wirklich aufgehört habe; zwischendurch in meinem „Tief“ waren es eher kürzere Läufe und zwei lange Läufe) wieder auf meiner Agenda. Schließlich habe ich Geld für die Laufveranstaltungen bezahlt. Ihr merkt also – so ganz zu 100 % motiviert bin ich immer noch nicht. Aber genau das ist meine Aufgabe. Mich und meinen Körper auch in solch einer Situation kennenzulernen, auf Tuchfühlung zu gehen und mit ihm zu kommunizieren. Bewegung ist wichtig. Gesundheit ist wichtig. Und zur Gesundheit gehört Bewegung. Also gehen wir 2018 an! In unserem eigenen Tempo. Auf unsere eigene Art und Weise – und dann wird alles gut.

Mein Laufjahr 2018 – los geht`s!

Zu meinem Laufjahr 2018 gehört natürlich auch die richtige Ausrüstung und nach dieser fragt ihr (verständlicherweise) regelmäßig auf Instagram. Deshalb wollte ich euch jetzt mal die häufigsten Fragen zusammenstellen:

  1. Wo hast du deinen Laufrucksack her? Laufrucksäcke bekommt ihr bei Sportscheck. Dort gibt es immer eine kleine Auswahl verschiedener Größen und Marken. Wichtig ist, dass ihr im Laufrucksack einen Trinkschlauch integriert habt. So müsst ihr während dem Laufen nicht anhalten. Bitte testet den Rucksack auf dem Rücken bevor ihr ihn kauft.
  2. Wo hast du deine Laufstirnbänder her? Die besitze ich bereits zwei Jahre und habe sie mal bei H&M in der Sportabteilung gekauft.
  3. Kannst du mir Laufschuhe empfehlen? Nein. Ich kann euch nur sagen, dass ich generell in ADIDAS Schuhen laufe. Empfehlungen möchte ich euch nicht aussprechen, da jeder Fuß und jede Fußstellung unterschiedlich ausfallen kann. Bitte geht hierfür in einen Laufladen und lasst eine Laufanalyse machen.
  4. Welche Kopfhörer benutzt du zum Laufen? Ich habe Beats by Dre Kopfhörer. Man kann die Polster allerdings nicht abnehmen, um sie zu waschen. Ich bin zufrieden. Habe aktuell leider keine Kopfhörer gefunden, die „waschbar“ sind.
  5. Welche Laufuhr benutzt du zum Laufen? Aktuell laufe ich mit der POLAR M430 und bin sehr zufrieden. Sie ist nicht zu groß, misst genau und ist kompatibel mit meinem Mac.
  6. Kannst du eine Laufjacke empfehlen? Nein. Auch hier gilt, dass ihr einfach in der Stadt mal schauen müsst was euch in einem Laufladen gefällt. Achtet auf eine Kapuze und dass die Laufjacke relativ „leicht“ ist.
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Kommentare zu diesem Beitrag

  • Leoni

    geschrieben am 14. Januar 2018

    Die Urbanears Hellas sind extra zum Sport machen und man kann die einzelnen Stoffteile waschen 🙂
    Ich habe sie seit zwei Wochen, allerdings drücken die nach längerer Zeit etwas. Meine Ohren sind aber auch sehr klein, vielleicht liegt es daran.

    Antworten
  • Romy

    geschrieben am 20. Januar 2018

    Hi..

    Ich finde es toll, was du hier und auf Instagram für Beiträge teilst. Jedoch muss ich auch ein bisschen schmunzeln. Du reduzierst deinen Plastikmüll und gehts anschliessend aber auch nach LA für einen Marathon ? Und trainiertst in Barcelona ? Ich gehe jetzt davon aus, dass diese Reisen mit dem Flieger unternommen werden. Da hilft es nichts, dass man Plastik spart. Einfach so als Input.
    Bin ein wenig enttäuscht, dass bei ganz vielen Öko Influencer trotzdem noch das Fliegen weiterhin bestehen bleibt.

    Würde mich über einen kurzen Antworttext freuen, wie du das aus deiner Perspektive siehst.

    Mit freundlichen Grüssen aus der Schweiz

    Antworten
    • Lou

      Lou

      geschrieben am 20. Januar 2018

      Hallo liebe Romy.

      Vorab möchte ich dir ein paar Fragen stellen.

      1) Wo steht bzw. wer betitelt mich offiziell als Öko Influencerin?
      2) Was ist dir lieber? Ein Mensch der fliegt und weiterhin ne Menge Plastikmüll produziert? Oder ein Mensch, der fliegt, Kompensationsausgleiche bezahlt UND versucht seinen Müll zu reduzieren?
      3) Steht irgendwo, dass ich perfekt bin und alles richtig mache? Wer sagt eigentlich was „richtig“ bedeutet?

      Ich habe die LA Reise bereits letztes Jahr im März bezahlt und ich für den Marathon vorangemeldet. Wenn ich fliege, dann bezahle ich inzwischen (schon seit nem halben Jahr und da bin ich zum Glück nur einmal geflogen) Kompensationsausgleiche. Ich selbst betitele mich als Louisa Dellert und nicht als eine Ökoinfluencerin. Ich bin ein Mensch. Und wenn ich entscheide weniger Müll im Alltag produzieren zu wollen, dann ist das für mich persönlich eine Sache, die ich gut finde. Das Fliegen werde ich mir niemals verbieten. Aber einfach achtsamer damit umgehen. Inzwischen bin ich es (und das geht nicht persönlich gegen dich) echt leid, dass jedes Mal indirekt von mir erwartet wird, dass ich mich rechtfertigen soll. Warum nicht akzeptieren, dass Menschen in manchen Bereichen versuchen das Leben zu optimieren? Meine Meinung zu deiner Frage kennst du nun und ich ziehe meinen Hut vor dir, dass du anscheinend nicht fliegst. Und by the way: es hilft noch weniger unserem Planeten, wenn wir fliegen UND Plastik aus den Fenstern rausschmeißen.

      Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und liebe Grüße,

      Lou 🙂

      Antworten
  • Sabrina Sinzinger (binzi2210)

    geschrieben am 21. Januar 2018

    Liebe Lou,
    ein wirklich schöner Blogbeitrag! Ich wünsche dir ganz viel Erfolg bei deinen Lauf-Vorhaben und vor allem, dass du deine Motivation wieder findest und den Spaß am Laufen nicht verlierst. 🙂
    Ganz tolle Fotos übrigens 🙂
    Liebe Grüße und einen schönen Abend noch,
    Sabrina

    Antworten
  • Celina

    geschrieben am 31. März 2018

    Heyy Louisa,
    Ich finde es schön das du so offen mit deinen Motivationsproblemen umgehst. Ich kenne die viele Leute die immer so tun als hätten sie damit keine Probleme, doch das glaube ich Ihnen nicht ganz. Ich laufe auch und hadere eigentlich schon immer mit meiner Motivation. Hast du Tipps oder Ratschläge wie man aus diesem Tief wieder rauskommt?

    Antworten

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