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Klimaleugner.

Die Erde erwärmt sich. Das ist ein Fakt. Der Anstieg der Meeresspiegels wächst an und beschleunigt sich. Auch das wurde durch Messungen belegt. Über 90% aller Klimaforscher weltweit sind davon überzeugt, dass wir Menschen für diese immer schneller durchlaufenden Prozesse verantwortlich sind. Und das macht einen Angst. Löst vielleicht Wut aus. Unsicherheit. Unzufriedenheit. Schließlich haben wir schon unsere eigenen Prozesse zu durchlaufen für die wir verantwortlich sind. Geld verdienen, Miete zahlen, in die Rentenversicherung einzahlen. Kein Platz für eine tiefgreifende Apokalypse.

Mögliche Gründe weshalb sogenannte Klimaleugner, den menschengemachten Klimawandel nicht wahrhaben wollen. Zum Teil aus Unwissenheit und Zeitmangel, um sich in die Thematik einzulesen. Zum Teil aber auch, weil dort draußen Menschen leben, die Demokratie, das Wohl einer ganzen Weltbevölkerung und eine erstrebenswerte Zukunft systematisch ablehnen. Sie gehen in einen Diskurs geschnürt aus persönlichen Angriffen, Beleidigungen und herabwürdigenden Kommentaren. Sie verbreiten Unwahrheiten, beziehen sich auf unseriöse Quellen und hauen so viele Argumente nacheinander raus, dass ihr Gegenüber unmöglich auf alles eingehen bzw. antworten kann.

Welcome to my life. Sich jeden Tag mit Menschen in eine Diskussion zu begeben, die vorsätzlich an keiner Diskussion interessiert sind, ist mühselig. Ermüdend. Und manchmal auch zum heulen. Aber was würde mit unserem Planeten geschehen, wenn es keine Menschen mehr geben würde, die jeden Tags aufs Neue mit voller Hingabe und Leidenschaft versuchen würden ihn zu retten? Darüber möchte ich gar nicht nachdenken.

Vielleicht geht es euch ähnlich. Vielleicht habt auch ihr Menschen in eurem Umkreis, die ihr noch überzeugen müsst und mit Informationen füttern wollt. Vielleicht möchtet ihr euch selbst von einem menschengemachten Klimawandel überzeugen. Was auch immer die Intention dahinter war, diesen Blogeintrag zu lesen. Ich bin froh, dass ihr hier seid. Denn das beweist auch ohne Klimaforscher, dass euch das Thema wichtig ist. Aus diesem Grund habe ich euch hier mal meine mit Quellen belegten Hauptargumente aufgelistet.

Gibt es überhaupt einen Klimawandel?

Über 90 Prozent der Klimaforscher sind davon überzeugt, dass es einen menschengemachten Klimawandel gibt. Es gibt also einen krassen mehrheitlichen Konsens aus der Wissenschaft, was die globale Erderwärmung im Zusammenhang mit dem Mensch als Hauptverursacher angeht. Quellen und Artikel zum Weiterlesen findet ihr hier.

Sind wir Menschen wirklich Schuld am Klimawandel?

Wir Menschen sollen also ganz alleine Schuld an dem Klimawandel sein? Tatsächlich gab es in der Vergangenheit Faktoren wie die Sonne, Vulkane oder die Erdumlaufbahn, die Auswirkungen auf das globale Klima hatten. Nimmt man sich allerdings die Zeit, um sich aktuelle und gegenwärtige Auswertungen und Muster anzuschauen, deutet alles auf menschengemachte Treibhausgase als Urasche hin. Es gibt momentan keine anderen wissenschaftlich belegten Faktoren, die den Temperaturanstieg der vergangenen Jahre/ Jahrzehnte belegen. Quellen und Artikel zum Weiterlesen findet ihr hier.

Ist es zu spät, um etwas zu tun?

Zahlreiche Untersuchungen haben ergeben, dass die menschengemachten Treibhausgasemissionen mit bereits heute verfügbaren Technologien drastisch reduziert werden könnten – und dass dies ohne bedeutende Beeinträchtigungen der Wirtschaft möglich ist. Langfristig liegen die Kosten des Klimaschutzes deutlich unter denen, die eine ungebremste Erderwärmung zur Folge hätte. Deswegen sage ich so oft, dass Klimapolitik meiner Meinung nach an erster Stelle stehen muss. Denn schaffen wir es nicht in diesem Bereich die Kurve zu bekommen, müssen wir uns später nicht mehr über Arbeitslosengeld, Digitalisierung oder die Mietpreise unterhalten. Dann wird es dadrum gehen, dass wir ein Klima- Krisenmanagement benötigen. Klimaflüchtlinge, ausreichend Lebensmittel, Schutzmaßnahmen. Warum nicht jetzt noch so präventiv wie möglich und nötig handeln? Quellen und Artikel zum Weiterlesen findet ihr hier.

Passen sich Tiere und Pflanzen an den Klimawandel an?

Zahlreiche Fälle, in denen in der Erdgeschichte Tier- oder Pflanzenarten ausstarben, standen in engem Zusammenhang mit Klimaveränderungen. Weil der gegenwärtige Klimawandel viel schneller verläuft als frühere, ist im Laufe des Jahrhunderts mit besonders schweren Folgen für Fauna und Flora zu rechnen: Die Erde erwärmt sich so rasant, dass sich Arten kaum auf die übliche Weise anpassen können. Quellen und Artikel zum Weiterlesen findet ihr hier.

Nur ein Einstieg in ein überlebenswichtiges Thema. Gleichzeitig aber auch eine Kampfansage an alle Klimaleugner, die mit gezielten Rhetorik- Strategien Angst und Unwahrheiten verbreiten wollen. Wir sind stärker als ihr. Wir halten zusammen. Wir lesen. Wir recherchieren. Und wir glauben an Demokratie und eine gemeinsame Zukunft. Für alle Menschen auf diesem Planeten.

Tipp: Ich habe mir kleine Karteikarten angelegt, auf denen die wichtigsten Fakten stehen und die ich mir immer mal wieder durchlese. So habe ich einen kleinen Leitfaden, wenn es mal wieder in eine hitzige Diskussion geht.

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