Folge uns auf:

Als ich vor vier Jahren mit Instagram begonnen habe, hätte ich niemals im Leben daran gedacht, dass ich mit dieser App einmal Geld verdienen würde. Als ich vor drei Jahren dann die ersten Kooperationsanfragen bekam, hatte ich zwar ein Gewerbe, aber keinen Plan von Kennzeichnungspflicht. Trotzdem war es mir seit Beginn des ersten bezahlten Postings wichtig, es mit meinen Lesern transparent zu teilen. Wie will man schließlich eine authentische und persönliche Beziehung zu seinen Lesern aufbauen, wenn man auf der anderen Seite versucht sein Business zu vertuschen. Ein Business auf das man trotz vielerlei Kritik stolz sein darf. Je öffentlicher dieses Business in den Medien wurde, desto mehr beschäftigen sich auch Anwälte und die Landesmedienanstalt mit dem Thema „Influencer und deren Kennzeichnungspflicht“ (Influencer= so nennt man die Person, die hinter einem bekannten Instagram- Account steckt). Wie muss man also als Blogger/Influencer richtig kennzeichnen? Diese Frage schien sich auch der Verband Sozialer Wettbewerb zu stellen. Und so kam es, dass auch ich einen Brief zugeschickt bekam. Aber bevor ich darauf näher eingehe, möchte ich euch meine unterschiedlichen Posting- Arten und meine damit verbundenen Gedanken vorstellen.

Posting- Variante 1 – bezahlte Werbung

Ein Unternehmen kommt auf mich zu und möchte, dass ich deren neue Sportkollektion in einem Instagramposting vorstelle. Das Unternehmen soll im Bild und in der Bildunterschrift markiert werden. Für diese Art von Werbung bekomme ich Geld. Die Werbung wird also bezahlt und muss gekennzeichnet werden. Früher habe ich am Ende der Bildunterschrift „#werbung“ genutzt, um auf das bezahlte Posting aufmerksam zu machen. Sicherer ist es allerdings, wenn man „Werbung/Anzeige“ (ohne Hashtag) an den Anfang der Bildunterschrift setzt. Instagrammer mit einem blauen Haken haben die Möglichkeit nun sogar  über dem Instagram- Bild zu kennzeichnen.

Beispiel: „Werbung“ steht am Anfang der Bildunterschrift

Beispiel: Die Kennzeichnung steht direkt unter meinem IG- Namen; in der App Ansicht über dem Bild

Mit diesen beiden Beispielen, seine Werbung so zu kennzeichnen, dass kein Anwalt und kein Verband einen ans Bein pinkeln kann, ist man zur Zeit auf der sicheren Seite. Die Kennzeichnung in Hashtags zu verschleiern, ans Ende der Bildunterschrift zu setzen oder nur ein #ad (steht für Advertisement) einzufügen ist meiner Meinung nach a) nicht transparent und b) nicht dem Gesetz entsprechend.

Posting- Variante 2 – PR Sample

Posting- Variante 1 ist ganz klar geregelt. Finde ich gut so und macht mir keine Kopfschmerzen. Nun wird es aber interessanter. Mein „Problem“ als Influencer ist folgendes. Sobald ich unter oder über mein Bild das Wort “ Werbung“ hinschreibe, denken alle meine Leser, dass ich für das Posting bezahlt werde. Selbst wenn – wäre ja überhaupt nicht schlimm. Aber auch das Finanzamt schaut zur Zeit vermehrt auf den Instagram- Seiten der großen Influencer vorbei. Nun bekomme ich manchmal von Unternehmen einen neuen Laufschuh von Unternehmen XY zugeschickt. Keine Vorgaben, dass ich ihn auf Instagram vorstellen soll und kein Geld vom Unternehmen. Wichtig ist erstmal, dass man dieses PR SAMPLE beim Finanzamt angibt, damit man später kein böses Erwachen mit irgendwelchen Nachzahlungen hat. Aber wie markiere ich denn nun dieses PR Sample auf Instagram richtig? Mit Werbung? Mit PR Sample? Denn sobald ich eine Marke auf meinem Bild markiere, mache ich indirekt Werbung für dieses Unternehmen. Werbung also, auch ohne Bezahlung.

Ich gehe bei einem PR Sample wie folgt vor. Ich ziehe das PR Sample auf meinem Bild an (wenn es mir gefällt), aber spreche in der Bildunterschrift keine Empfehlung aus. Trotzdem kennzeichne ich in der Bildunterschrift am Anfang des Textes mit „PR SAMPLE“. Leider weiß ich hier rechtlich nicht, ob ich damit zu 100% abgesichert bin, aber bisher hat hier der Verband Sozialer Wettbewerb mir gegenüber noch nichts zu beanstanden gehabt.

Beispiel: Kennzeichnung PR SAMPLE

Posting- Variante 3 – ein bezahlter Urlaub

Hin und wieder kommt es bei uns vor, dass wir von einem Hotel eingeladen werden, um dort ein paar Tage zu verbringen. Auch hier kam es bisher nie vor, dass wir eine Vorgabe bekommen haben etwas posten zu müssen. Natürlich geht aber das Hotel davon aus, dass man schöne Bilder in der Anlage produziert. Auch hier ist es erstmal wichtig, dass man den geschenkten Urlaub beim Finanzamt angibt. Ich kennzeichne die Postings, in denen ich das Hotel markiere (dann mache ich ja Werbung) am Anfang des Postings mit „Pressereise“. Denn im Grunde bin ich in diesem Falle nichts weiter als jemand, der über den Club berichtet. Auch hier habe ich auf Anfrage bei der Landesmedienanstalt leider noch keine genaue (und vor allem sichere) Anleitung zum kennzeichnen bekommen.

Beispiel: bezahlter Urlaub/ Pressereise

Posting- Variante 4 – selbstgekaufte Produkte

Und jetzt wird es richtig interessant. Wir sind jetzt bei der Posting- Variante angekommen, für die der Verband Sozialer Wettbewerb mir „ans Bein pinkeln wollte/möchte. Als Influencer ist es in den meisten Fällen ganz normal, dass man sich selbst auch mal ein Produkt kauft, von dem man überzeugt ist. Wir sind schließlich ganz normale Menschen, die sich von ihrem Gehalt auch mal etwas kaufen. Da ich auf meinem Kanal nicht nur bezahlte Postings veröffentlichen möchte, kommt es natürlich hin und wieder vor, dass ich ein Bild veröffentliche auf dem ich selbstgekaufte Kleidung anhabe. Folgendes Beispiel:

Beispiel: selbstgekaufter BH, Verlinkung der Marke auf dem Bild

Für dieses Beispiel wurde ich vom Verband Sozialer Wettbewerb abgemahnt, weil ich Schleichwerbung für H&M betrieben habe. Sind wir mal ehrlich, das Prinzip auf Instagram ist doch das Verlinken anderer Personen/Seiten, das Setzen von Hashtags, Kommentieren und Liken. Jeder, der sein Profil auf öffentlich stehen hat und eine Seite markiert würde laut dem Verband also Schleichwerbung betreiben. Nochmal: diesen BH habe ich selbst gekauft (Bon war zum Glück noch vorhanden) und ich habe in der Bildunterschrift keinerlei Werbung für diesen BH gemacht. Selbst wenn ich es getan hätte. Ich muss doch noch ein Recht darauf haben noch etwas aus freien Stücken und aus Überzeugung bewerben zu dürfen wofür ich nicht bezahlt wurde – ohne, dass ich es mit „Werbung/Anzeige“ markieren muss.

Des Weiteren wurde ich vom Verband Sozialer Wettbewerb dafür abgemahnt, dass ich in dem dazugehörigen Text (H&M BH) angeblich Schleichwerbung für DM Alverde Produkte gemacht hätte. Wer den Text zu Ende liest, weiß aber, dass ich meinen Lesern aufgrund von dem Thema Tierversuchen davon abgeraten habe diese Produkte zu kaufen. Ab hier wird es für mich als öffentliche Person des Lebens also brenzlich. Aber wo werden die Grenzen gezogen? Ist mein ganzes Leben, welches ich mit euch teile also eine einzige Dauerwerbesendung obwohl ich kein bzw. nicht immer Geld dafür bekomme?

Leider ist das Berufsfeld Influencer/Blogger noch zu neu, als dass es hier klare gerichtliche Vorschriften gibt. Im Moment werden viele Blogger vom Verband Sozialer Wettbewerb abgemahnt und mit manchen Bloggern schafft es der Verband damit sogar vor Gericht. Hier bleiben nur die Urteile abzuwarten. Ich persönlich habe keine Unterlassungserklärung für die vom Verband abgemahnten Postings unterschrieben. Ich hoffe hier einfach auf meine persönliche Freiheit.

Allen Bloggern und Influencern kann ich nur raten und darum bitten – kennzeichnet ordnungsgemäß eure Beiträge. Ihr macht damit ansonsten unser Berufsfeld bereits am Anfang kaputt, weil die Leser uns keinen Glauben mehr schenken. An Werbung ist nichts verwerfliches. Solange man zu den Produkten steht, sie zu einem passen und das Posting einen Mehrwert für die Community bietet ist doch alles wunderbar. Verkauft eure Meinung und Lebenseinstellung nicht für Geld. Achtet darauf, dass ihr vielleicht auch der Umwelt etwas Gutes tut. Werbung für Unternehmen, die immernoch mit Zulieferern zusammenarbeiten, die Tierversuche durchführen muss man nicht bewerben. Dann wartet doch lieber auf eine spannendere Kooperation und verzichtet auf das Geld. Just sayin‘; meine Meinung.

Wie steht ihr denn zu dem ganzen Kennzeichnungsthema? Nervt es euch auch auf Instagram? Glaubt ihr uns Influencern noch? Wollt ihr vielleicht selbst einen Instagram Account starten und habt genau nach diesen hilfreichen Tipps Ausschau gehalten? Lasst uns doch gern unter diesem Beitrag miteinander diskutieren.

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Kommentare zu diesem Beitrag

  • Bianca

    geschrieben am 9. September 2017

    Hey Lou,
    danke für den tollen Beitrag und die vielen Tipps. So was ist Gold wert! 💕

    Auf meiner Insta-Seite st_pauli_cat muss ich auch langsam schauen, wie und ob ich was richtig markiere. Mein Account ist mit knapp 2100 Followern zwar klein, aber ich habe einen Ausrüster und kann im Moment noch weitere Produkte testen. Geld verdiene ich (noch) nicht damit. Ich habe einen Vollzeitjob und hatte bislang nicht vor, ein Gewerbe anzumelden.

    Ich werde schauen, wie es sich weiter entwickelt.

    Grundsätzlich muss ich sagen, dass diese ganze Kennzeichnungspflicht total undurchsichtig ist. Man weiß gar nicht, was genau richtig ist. Ich hoffe, dass sich hier zukünftig was tut, damit es einfach genau geregelt ist.

    Freu mich, wenn du ein „Like“ bei mir lässt und ganz liebe Grüße
    Bianca

    Antworten
  • Lena

    geschrieben am 9. September 2017

    Hey Lou!
    Spannender Einblick hinter die Kulissen die du uns hier gibt’s. Man selber hat ja keine Ahnung, wie dieses Influencer-Geschäft tatsächlich abläuft.

    Ich sehe die Entwicklung von Instagram und den ganzen Influencern kritisch. Ich folge Personen, wenn mich ihre Story interessiert, sie spannende Aktionen durchführen oder halt einfach einen coolen Lifestyle haben. Allerdings möchte ich nicht permanent mit Werbung vollgespamt werden, denn die gibt es im TV, Internet, Zeitschriften und Co schon genug. Wenn es mir auf Dauer zu viel Werbung wird, entfolge ich den Personen wieder, da es mit deren ursprünglichen Geschichte nur noch allzu wenig zu tun hat.

    So wie es auch in der Ernährung der Schlüssel zu einem gesunden Leben ist, sollte das Thema Werbung auch auf Instagram so behandelt werden: Alles in Maßen.

    Dir möchte ich zu diesem Thema ein Kompliment aussprechen, da Du sowohl alles so deutlich wie nur möglich kennzeichnest und Du Dir zudem auch Kooperationen entgehen lässt, wenn Du nicht ganz hinter dem Produkt/Firma stehst. Ich hoffe du bleibst dir weiterhin treu 🙂

    Viele Grüße

    Antworten
  • Christine

    geschrieben am 9. September 2017

    Hallo 🙂

    Also erst einmal super toller Beitrag wieder von dir !
    Ich bin Existensgründerin und gerade dabei eine gemeinnützige Organisation ins Leben zu rufen .. um darauf aufmerksam zu machen , nutze ich natürlich auch meinen instagramacount christine.steffen .. Im Prinzip Berichte ich nur über das Vorhaben etc. Trotzdem ist es ja auch irgendwie Werbung in eigener Sache .. sehr sehr schweres Thema und super von dir das du das so mit uns teilst !! Liebe Grüße Christine

    Antworten
  • Sereina

    geschrieben am 9. September 2017

    Hey Lou

    Suuuuuuper Beitrag – Daumen hoch! Ich finde du bist eine der wenigen (denen ich folge), bei der ich nun verstehe was bezahlt/selbstgekauft/etc. ist. Wenn du es gerade an den Anfang schreibst, ist mir ganz klar, um was es sich handelt. Gerade Hashtags wie ad verstand ich gar nicht und überlas ich bestimmt schon einige Male weil ich oft nicht die Zeit habe, x Hashtags durchzulesen.

    Ich hoffe, sie finden noch eine Regelung für Selbstgekauftes, damit ihr Blogger_innen euch nicht in einer Grauzone bewegen müsst.

    Weiter so!
    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    Sereina

    Antworten
  • Ann-Kathrin

    geschrieben am 9. September 2017

    Liebe Lou, das hast Du wirklich toll geschrieben. Ich finde es fast schon enttäuschend, dass der Verband da so rigoros ist. Anscheinend haben die, die da was zu sagen haben, nicht wirklich Ahnung davon, wie Instagram funktioniert. Soll ich jetzt keinen mehr taggen? Wie finde ich spannende Profile, wenn keiner mehr was verlinken kann? Das ist irgendwie auch typisch deutsche Bürokratie und hat nichts mit SOCIAL Media zu tun. Klar, Transparenz und Markierungen sind wichtig – aber muss man dafür Leuten ans Bein pissen? Bin gespannt, wie das weitergeht und drücke dir die Daumen, dass Du nicht weiter in Schwierigkeiten kommst. Das wäre schade, wenn Du deine (Blog-)Energie in solche ‚Projekte‘ stecken müsstest..

    Antworten
  • Judith

    geschrieben am 10. September 2017

    Hallo Lou,
    vielen Dank für die Tipps.
    Da ich noch ziemlich“ neu“ bin auf Instagram , hab ich mich mit dem Thema“ Kennzeichnen auf Instagram “ noch nicht so intensiv beschäftigt.
    Ich hätte auch nicht gedacht dass das Thema doch so komplex ist und anscheinend ab einem gewissen Punkt nicht mehr zwischen dir als Person des öffentlichen Lebens und dir als privat Person unterscheiden wird 😕. Da sollten dringend entsprechende Regelungen gemacht werden , damit es auch für Euch die schon Influencer sind auch leichter wird.
    Vielen lieben Dank , für deinen tollen Beitrag

    Liebe Grüße
    Judith (shyamlie86)

    Antworten
  • Marisa

    geschrieben am 10. September 2017

    Liebe Louisa,

    ich finde deinen Beitrag total hilfreich. Ich blogge selber, zwar in kleineren Rahmen als du, aber dennoch beschäftigt mich das Thema sehr. Besonders das Thema ‚Selbstgekauft‘ regt mich im moment auf, da ich nicht weiß wie ich selbst gekaufte und für gut befundene Sachen kennzeichnen soll. Ich bin auch stark dafür, dass das Ganze endlich einmal rechtlich festgelegt wird und die ganze Verwirrung endlich endet!

    Eine Frage hätte ich noch: Wenn ich etwas (kostenlos) von einer Firma zugeschickt bekomme, sie mir aber vorschreibt ich solle dazu ein Bild auf Instagram posten bzw einen Blogpost verfassen, ich dafür aber kein Geld bekomme, sondern nur das Produkt kostenlos.. ist es dann deine Variante 1, also Werbung, oder immer noch ein PR Sample?

    Allerliebste Grüße,
    Marisa

    Antworten
  • Marina

    geschrieben am 10. September 2017

    Das ist ein ganz interessantes Thema momentan. Ich persönlich finde es ein absolutes MUSS für jeden, dass die Werbungen sichtlich markiert werden. Das schuldet man einfach seinen Followern, weil viele einfach blind die Sachen dann nachkaufen und nicht wissen, dass die Influencer dafür bezahlt werden. Ich stehe dem ganzen total kritisch gegenüber.
    Ich schau mir teilweise diese Werbeposts gar nicht an, da ich nicht glauben kann, dass derjenige wirklich davon überzeugt ist. Kaufen tue ichs erst recht nicht.
    Das ist im Prinzip genau das selbe, wie jeder Vertreter oder Händler. Man wirbt für Produkte, findet sie natürlich total toll und super, ansonsten würde sie ja keiner kaufen und man würde auch nicht dafür bezahlt werden.
    Natürlich kann man es keinem Influencer vorwerfen, schließlich verdienen die meisten damit ihr Geld. Nur vertraue ich in dieser Hinsicht keinem, da ich im Hinterkopf immer den Gedanken habe „das findet derjenige eh nur gut, weil er dafür bezahlt wird“
    Das Problem ist, die meisten Follower glauben die Person zu kennen und entwickeln auch ein gewisses Vertrauen, was damit auch teilweise ausgenützt wird. Schließlich kennt man die Person ja nicht (!!), sondern nur so wie sie sich präsentiert.

    Das bezieht sich jetzt wirklich nicht auf dich oder irgendwen anderen ganz speziell, das ist eine ganz allgemeine Meinung von mir zu diesem Thema. Man kann schließlich schwer, bzw. Gar nicht erkennen, ob ein Influencer wirklich hinter einem Produkt steht, für das er wirbt, oder nur so tut als ob, da er ja auch irgendwie seine Miete bezahlen muss.

    Bitte auf keinen Fall persönlich nehmen. 😉

    Antworten
  • Anxo

    geschrieben am 10. September 2017

    Also das einzige was auch ich für die Blogger extrem nervig finde ist dass es als Schleichwerbung gilt, wnen man SELBST gekaufte Produkte postet, das war doch schliesslich irgendwo der Sinn an Instagram, dass Menschen ihre Outfits gepostet haben und die Marken verlinkten um andere zu inspireren und einfach schöne Produkte zu teilen. Das finde ich echt blöd, denn so geht glaube ich auch der ganze Spass manchmal für die Blogger weg, da man dann immer daran denken muss Werbung/Anzeige zu schreiben, sogar in die instastory, (Also marinathemoss macht es zumindest auch bzw muss), das ist echt übertrieben. Und ja ich finde auch dass die Glaubwürdigkeit nachlässt, da sich einfach echt nicht alle Blogger an diese „Regeln“ halten was ich echt schade finde, man müsste echt klarere Gesetze/Regeln formulieren.
    (sorry falls manche Sätze komisch formuliert sind, bei so einem Thema gibt es einfach viel zu sagen 😃)
    Danke für diesen tollen Post!❤️

    Antworten
  • Kinga

    geschrieben am 10. September 2017

    Ich kann alles irgendwie nachvollziehen außer Variante 4 – da ist man doch schon als Non-Influencer gefährdet „unrichtig“ zu posten. Ich meine, wir Leben doch mit Produkten, wir essen sie, wir tragen sie, wir posten es. Das ist doch der Sinn von Instagram, wie du selbst schreibst.

    Antworten
  • Sophie

    geschrieben am 10. September 2017

    Liebe Lou,
    vielen Dank für diesen tollen Beitrag.
    Ich schreibe momentan meine Bachelorarbeit zu dem Thema „Product Placement“ und beziehe mich dort u.a. auch auf Youtube, Instagram und die Kennzeichnungspflicht.
    Dein Post hat mir wirklich weitergeholfen und ich hoffe sehr, dass du damit einverstanden bist wenn ich dich u.a. als Quelle nenne bzw. Screenshots deines Artikels zur Gestaltung meiner Bachelorarbeit verwende.

    Liebe Grüße

    Sophie

    Antworten
  • Jacky

    geschrieben am 11. September 2017

    Huhu Lou,

    Danke für deine Transparenz und den hilfreichen Artikel. Ich finde, dass ist echt eine totale Grauzone die sich da auftut. Wie oft habe ich als kleine Bloggerin schon von Sachen erzählt oder geschrieben von denen ich selber begeistert bin. ICH BIN EIN FAN VON SANTE ( weil wegen Vegan und so ). Ist das jetzt auch etwas, weswegen ich der Schleichwerbung bezichtigt werden könnte. SANTE weiß wahrscheinlich nicht einmal von meiner Existenz, nichts desto trotz könnte dem Verein es sauer aufstoßen?? Ich frage mich, wo bei dem lieben Verein die Grenzen sind und warum gerade nur die großen Accounts belangt werden, wo zur Hölle ist deren Grenze? Für mich ist das ganze noch sehr unklar und nur zum Teil nachvollziebar, wahrscheinlich ist das sogar für die meisten Anwälte Neuland. Bin gespannt wie das weiter geht und werde ab jetzt auch nur noch Kennzeichen. Sicher ist sicher. Und danke nochmal für deinen Artikel! Wünsche dir alles Gute und viel Erfolg weiterhin! Nicht unter kriegen lassen! Lg Jacky

    Antworten
  • Carla

    geschrieben am 14. September 2017

    Hi Lou!!
    Danke danke danke für dein Beitrag. Ich hoffe der Verband Sozialer Medien liest ihn auch! 🙂
    Auch ich habe PR Samples auf meinem Instagramaccount (CarlottaBlond) und ich verstehe die Diskussion schon ein bisschen, aber hier wird viel zu viel Undurchsichtigkeit betrieben.
    Ich finde es eigentlich ganz einfach: Postest du ein Produkt/Dienstleitung, das du gegen Geld/Ware etc. erhalten hast musst du das Kennzeichnen als PR Sample oder Werbung!
    Möchtest du den Followern einfach nur mitteilen von welcher Firma das Produkt ist da mit sie nicht nachfragen müssen, muss man es nun wirklich nicht kennzeichnen als #selbstgekauft… oder so ein Blödsinn.
    Auch der Verband sollte sich so langsam mal damit transparent auseinandersetzen und eine Stellungnahme veröffentlichen.
    Gruß aus Berlin, Carla

    Antworten
  • Yvonne

    geschrieben am 17. September 2017

    Hallo Lou,
    Dein Posting hat mir sehr gefallen. Ich hab gerade Mal 54 Follower auf Instagram, was auch völlig ok ist. Aber ich habe dort vor kurzen ein Restaurant in Kiel empfohlen und direkt jemand schrieb mir eine Nachricht ich „müsse“ das kennzeichnen. Also ich war privat da und fand die Atmosphäre toll, das Wollte ich einfach teilen. Wenn mir da schon jemand so kommt, glaube ich dir sofort wie schwer es als influencer ist. Man bewegt sich anscheinend ja schon oft in einer Grauzone. Mich stört weder bei dir noch bei Jan dien Werbung, ich finde ihr wählt da gut aus was wirklich passt. Andere machen ja für jedes Waschmittel Werbung :/

    Naja lange rede kurzer Sinn, ich wünsche euch, dass es dort bald klarere „regeln“ gibt. Und ihr nicht für einen privaten Einkauf abgemahnt werdet *kopfschüttel*

    Antworten

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