Folge uns auf:

Meine „Grüne Gedanken“ – Phase (so nenne ich sie liebevoll) begann dieses Jahr in Kalifornien. Jan und ich umarmten uns, schauten aufs Meer hinaus und atmeten die wundervolle Luft am Strand ein. Nach einigen Sekunden roch der Strand eher nach einer Zigarette, deren Geruch  mir genau in die Nase flog. Die Frau neben uns rauchte eine. Ich finde das okay. Jeder ist schließlich für seine Gesundheit selbst verantwortlich. Wäre da nicht dieser kleine Zwischenfall gewesen. Die Frau schnippte ihre Kippe danach einfach in den Sand. Meine Augen wurden größer als die Kloschüssel bei euch zuhause. Irgendetwas in mir hatte mich in diesem Moment dazu gebracht die Frau anzusprechen. Ich ging ihr hinterher und erinnerte sie daran, dass sie ihre Zigarette im Sand vergessen habe. Keine Reaktion. Ein zweites Mal. Nur eine doofe Antwort. Seit diesem Abend ist mit mir irgendetwas passiert. Und damit nicht genug. Nur wenige Tage später unterhielt ich mich im Balboa Park in San Diego mit Tierschutz- Aktivisten, die mir unter anderem den Film Black Fish ans Herz legten. Nach diesem Film war dann alles vorbei. Meine Grünen Gedanken wuchsen und wuchsen und ich hatte das Bedürfnis meine Hände zum Helfen zu nutzen.

Bevor ich meine Gedanken mit euch teile, möchte ich euch ebenso mitteilen, dass mir dieser Blogeintrag Angst macht. Angst davor auf einmal alles richtig machen zu müssen. Der „Öko- Norm“ zu entsprechen. Ich habe Spaß daran andere Menschen aufzuklären. Ich habe Spaß daran zu helfen. Und ich habe Spaß daran unserer Welt etwas Gutes zu tun. Muss ich dafür gleich zum Veganer werden? Nie wieder im Leben Plastik anfassen? Jedes Mal darauf achten woher die Kleidung stammt, die ich mir kaufe? Oder darf ich weiterhin Lou sein? Die Lou, die sich für Dinge interessiert und Stück für Stück mehr Bewusstsein für unsere Welt entwickelt? Wenn es nach der Anonymität (und deren Profile, die dahinterstecken) im Internet gehen würde, müsste ich mich nur noch von Wasser ernähren, nie wieder einen Gegenstand aus Plastik anfassen und auch nie wieder aus Versehen auf eine Ameise treten.

Dabei möchte ich einfach nur damit anfangen den Müll von den Straßen und vor allem aus den Ozeanen wegzubekommen. Ich möchte andere Menschen darauf aufmerksam machen, dass es ein Anfang ist, wenn sie ihren Müll richtig entsorgen und nicht einfach wegwerfen. Ich will ihnen nicht verbieten Plastik einzukaufen. Ein Anfang ist die Verantwortung. Die Verantwortung für unsere Welt, die uns so viele Abenteuer schenkt, wenn wir sie doch annehmen und sie leben.

Mission: Ocean Girl

Hier auf Malta war die Müllproblematik nicht schön mit anzusehen. An jeder Ecke lagen Plastikflaschen rum. Das liegt zum Einen daran, dass es auf Malta keinen Pfand auf Plastikflaschen gibt und zum Anderen, dass die Menschen (mein Eindruck) dort das Thema Müll nicht so ganz eng sehen. Aber merken sie denn gar nicht, dass sie der Umwelt damit schaden? Schmutziges Wasser mit Reinigungsmittel wird einfach so ins Meer gekippt. Zigaretten und Müll fängt das Meer am Strand ein, weil die Leute es einfach liegen lassen. Wisst ihr was passiert, wenn ein Wal oder ein kleiner Fisch eine Plastikfolie im Wasser schwimmen sieht? Er verwechselt es mit einer Qualle und jagt die Folie. Im schlimmsten Falle stirbt das Tier.

Für mich war es selbstverständlich bei unseren Spaziergängen oder Taucheinheiten einen kleinen Beitrag zu leisten. Das zu tun, was eigentlich selbstverständlich sein sollte. Den Müll einsammeln und in einen Mülleimer entsorgen. Für mich soll das erst der Anfang sein. Ich möchte in Zukunft meine Hände zur Verfügung stellen, um zu helfen. Anstatt ins Kino zu gehen einfach mal Müll sammeln. Anstatt einen Pool- Urlaub zu machen, lieber einer Organisation helfen. Und trotzdem holt mich in diesen Zeilen wieder die Angst ein, dem allen nicht gerecht zu werden, weil immer mehr von mir erwartet wird. Person des öffentlichen Lebens. Die Person, die alles richtig machen möchte und doch nicht den 300.000 Lesern gerecht werden kann. Dabei sollten wir doch alle unser Leben so gestalten, wie es uns zusagt, oder nicht? Langsam anfangen; Stück für Stück. Einmal weniger Plastik in der Woche einkaufen, dann zweimal und vielleicht irgendwann streng bewusst darauf achten. Nichts muss von heute auf morgen perfekt laufen.

Wusstet ihr, dass…

  • … jährlich mehr als 100.000 Meerestiere einen langsamen Tod sterben, da Plastik ihren Lebensraum verschmutzt, weil wir Menschen unseren Müll nicht ordnungsgemäß wegwerfen?
  • … 59% aller Wal- und Delfinarten, 40% aller Seevögel, 100% der Meeresschildkröten und 36% der Robben können Müll verschlucken?
  • … mind. 243 verschiedene Arten von marinen Lebewesen sich verheddern und in Plastikmüll strangulieren?
  • … sich ein Großteil von dem Plastik im Meer  (bis zu 99%) sich entweder schwebend im Meer oder am Meeresboden befindet– nicht an der Wasseroberfläche?
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Kommentare zu diesem Beitrag

  • Ysabel

    geschrieben am 25. August 2017

    Ich empfehle dir das Buch „Zero Waste“ von Bea Johnsohn und diesen deutschen Blog: waste Land rebel – Man muss ja nicht alles umsetzen, aber z.B. Zahnbürsten aus Bambus statt aus Plastik zu nutzen kann wirklich jeder. Oder eben kein wasser mehr kaufen aus Flaschen – eh doof wegen Wasserprivatisierung etc. Viel Glück. 🙂

    Antworten
    • Alexandra

      geschrieben am 22. September 2017

      Naja, das kann eben nicht einfach jeder. Ich hab mir vor ein paar Jahren einmal eine gute Zahnbürse von Hydrophil zum Geburtstag gewünscht. Ich hab mich unglaublich gefreut darüber.. Bis mir die Zahnbürste die Mundwinkel blutig geschrubbt hat. Hab bisher leider noch keine Holzzahnbürste gefunden die da anders ist. Sehr schade, wie ich finde.

      Antworten
  • Ann-Maleen

    geschrieben am 25. August 2017

    Hey Lou,
    mal wieder ein toller Beitrag von dir!
    Ich finde das Thema auch wahnsinnig wichtig und es muss unbedingt angesprochen werden. Meine Cousine hat in der Fatsenzeit versucht auf Plastik zu verzichten und dadurch wird einem erstmal bewusst, wie viele Lebensmittel u.ä. in Plastik verpackt ist. Ich kaufe seitdem mein Obst und Gemüse, welches ich im Supermarkt kaufe (normalerweise kaufe ich es auf den Markt bei einem Biobauern und da ist es dann ja sowieso Plastikfrei) lose, also ohne Tüte drum rum. Bis jetzt war das immer problemlos möglich. Ich hoffe, dass du durch deinen Beitrag bei vielen Menschen das Bewusstsein dafür weckst, wie viel Plastik wir verbrauchen und wie schädlich es für unsere Unwelt ist.
    Mach weiter so und lass dir von anderen Menschen Deinen Mission nicht versauen 🙂

    Ganz liebe Grüße
    Ann-Maleen

    P.S.: bei Instagram hast du geschrieben, dass man anstatt Gewichte auch Plastikflaschen nehmen könnte. Genau das habe ich in meinem letzten Urlaub gemacht (siehe annmaleen_eatsclean) 😀

    Antworten
  • Antonia Wiggert

    geschrieben am 25. August 2017

    Hallo Lou,

    schön, dass du dich für unser Umwelt einsetzt. Wir sind eine Gruppe Studenten aus München und arbeiten auch an einem Projekt (Glassic, Projekt von Enactus München) gegen die Plastikmüllverschmutzung. Schau doch mal auf unserer Projektseite vorbei wenn du magst.
    Aktuell sind zwei Teammitglieder in Thailand um das Projekt dort zu starten. Wir können jede Unterstützung brauchen, sowohl bezüglich Ideen/Inspirationen als auch finanzielle Unterstützung. Aktuell bezahlen wir alle Ausgaben privat.

    Jeder Beitrag für unsere Umwelt ist ein Schritt in die richtige Richtung für einen rücksichtsvolleren Umgang mit unserer Erde. Dabei kann man natürlich nicht alles sofort ändert, das machen wohl die wenigsten, aber auch mit kleinen Schritten kann man viel verändern!

    Antworten
  • Anja

    geschrieben am 25. August 2017

    Vielen Dank für diesen Beitrag! Ich finds toll, dass mehr und mehr Menschen ein Bewusstsein dafür entwickeln, was um sie herum passiert! Ich selber habe vor einigen Jahren damit angefangen Müll an dem ich vorbeilaufe nicht einfach liegen zu lassen sondern aufzuheben und dann zu entsorgen! Ich kann einfach nicht nachvollziehen, wie Menschen es fertig bringen ihre Umwelt zuzumüllen??? Was denken die sich dabei? „Wird schon einer wegräumen!“ oder „Vergammelt doch eh irgendwann!“ Nein verdammt, so läuft das nich!!! Das macht mich echt wahnsinnig.. 🙁 Weiter so Liebes!

    Antworten
  • Kati

    geschrieben am 25. August 2017

    Hallo Lou!
    Ein schöner Beitrag mit einem wichtigen Thema, das ruhig immer mal wieder ins Gedächnis gerufen werden muss.
    Bei mir hat es letztes Jahr irgendwie Klick gemacht, dass ich über meinen Plastikkonsum ein wenig nachgedacht habe. Anschließend habe ich mir Obstbeutel genäht, um beim Einkaufen den Plastiktüten aus dem Weg zu gehen. Sogar meine Familie konnte ich ein wenig damit anstecken 😉
    Ganz auf Produkte, die in Plastik eingepackt sind, kann und will ich nicht verzichten. Aber wie heißt es so schön – Kleinvieh macht auch Mist!
    Viele Grüße
    Kati

    Antworten
  • Juli

    geschrieben am 25. August 2017

    Sehr toller Beitrag! Ich finde es super das du darauf hinweist. Und ich bin ganz deiner Meinung: Klein Anfangen. Man kann ja nicht gleich die ganze Welt retten a er wenn nur jeder ein bisschen was bei sich in der Umgebung tut dann ist ein riesen Schritten zur Besseren ungefähr getan!

    Antworten
  • Jenny

    geschrieben am 25. August 2017

    Vielen Dank liebe Lou, dass du deine „Grünen Gedanken“ so offen mit uns teilst. Ich finde das Thema so unheimlich wichtig – obwohl auch ich weder vegan noch zero waste oder sonst was lebe. Ich finde aber, dass es auch gar nicht darum geht alles perfekt zu machen. Abgesehen davon wäre das auch gar nicht möglich. Bleib so wie du bist und fühl dich umarmt!

    Liebe Grüße, Jenny

    Antworten
  • Veronika Pfeffer

    geschrieben am 25. August 2017

    Hallo Lou, ich finde deine Müllsammelaktion Super! Ich verzichte schon länger auf Plastik aber das von dir hat mir noch mehr Motivation gegeben auch dem Ocean was gutes zu tun! LG veronika:)

    Antworten
  • Louisa

    geschrieben am 26. August 2017

    Liebe Lou,
    ich danke dir irgendwie für deinen Eintrag/Beitrag. Ich selbst versuche seit ca 6 Wochen vegetarisch zu Essen. Ich finde es persönlich auch spannend, Neues auszuprobieren. Zudem folge ich (neben dir) auch ‚dariadaria‘ auf Instagram. Eine wirklich beeindruckende und interessante Persönlichkeit (sofern man das als Follower sagen darf). Ich finde deinen Ansatz genau richtig und lobenswert. Meiner Meinung nach machen es die kleinen Schritte. Sie bringen uns dem großen Ziel immer etwas näher und meiner Meinung nach würde niemand den Marathon direkt schaffen wenn er nicht mit einem schnuckeligen 5km Run startet 😉 Also warum nicht da anfangen, wo es mir Spaß macht, Gas zu geben? Da wo ich gut und gern aus meiner Komfortzone raus kann und auch will?
    Ich verfolge mehr oder minder aktiv die Kommentare die du auf, so wie ich es sehe optimistisch ausgelegte, persönliche Ziele und Fortschritte via Instagram kassierst. Mich ärgert es ebenso wie dich dass man scheinbar nichts wirklich richtig machen kann. Statt mit 7% glücklich oder stolz sein zu dürfen wird man für die fehlenden 93% an den Pranger gestellt und so wie es scheint musst du dich selbst mehr erklären als das du aktiv sein kannst/darfst. Ärgerlich an der Stelle.
    Aber ich finde es toll das du trotzdem nicht aufgibst. Du ziehst dein Ding durch. Und das find ich toll. Mir macht es Spaß die Entwicklung von Fittrio miterleben zu dürfen. Eine Zeitlang war es für mich persönlich viel „Sport“ in der allgemeinen Betreffzeile. Jetzt kommt „Das Hier“ mit dazu. Ich finds cool. Natürlich hoffe ich das du bald weitere kleine, gesunde Schritte bzgl. deiner Leiste machen kannst. Aber trotzdem wollte ich dir einfach mal gesagt haben, dass das hier auch toll ist. Und wenn der Schritt auch noch so klein zu sein scheint.
    Ganz, ganz liebe Grüße von einer weiteren Louisa 🙂

    P.s. dank dir hab ich übrigens die spontane Motivation vor ca einem Jahr gefunden mich bei einem Frauenlauf für 5km anzumelden. Und durchzuziehen. Nicht dass es du denkst, der Sportteil habe nicht auch seine Berechtigung und seinen zweck erfüllt 😀 Danke Lou!! Mich freut es, jemanden so natürlichen, unverfälschten und ehrlichen auf Instagram meistens mit dabei zu haben :))

    Antworten
  • straehnchenliesel

    geschrieben am 26. August 2017

    Sehr gut, Lou! Auch kleine Schritte sind wichtig! Ich hatte letzten Sommer in Dänemark einen ähnlichen Moment und seitdem hat das Thema für mich einen wichtigen Stellenwert.

    Antworten
  • Natalie

    geschrieben am 26. August 2017

    Hallo Lou,
    durch deinen Post zu diesem wirklich wichtigen Thema, bietet sich mir nun eine tolle Möglichkeit auch mal einen Kommentar zu hinterlassen! 🙂
    Deine Einstellung zu diesem Thema finde ich enorm lobenswert. Lobenswert und beeindruckend, dass du es so offenkundig auch uns mitteilst.
    Neben deiner nie enden wollenden Motivation, die du uns durch deinen Postings immer wieder gibst, jetzt auch noch das! 🙂
    Ich selbst weiß genau von welchen Ängsten du sprichst, denn ich habe die selben. Vielleicht nicht in dem Bezug auf das Thema „Person des öffentlichen Lebens“, sondern eindeutig mehr hinsichtlich diesem „es muss alles mit einem mal passieren“-Thema.
    Nein liebe Lou, das muss es nicht! 🙂
    Auch ich bin keine Veganerin, kaufe sicher auch noch zu viele Plastik ein und und und..
    Aber ich schätze das ist in gewissermaßen okay. Kommt es nicht zu allererst darauf an, beim wöchentlichen Einkauf an der Gemüse- und Obsttheke, sich einmal mehr ins Gedächtnis zu rufen, ob es sich tatsächlich rentiert für die gewümschten Waren die zur Verfügung gestellten Plastiktüten zu verwenden oder doch einfach einen Korb mitzunehmen in dem man seine Waren dann hineinlegt?
    Dieses bewusst machen, dass ist das was man zuerst benötigt, der Rest kommt in Etappen von ganz allein.
    Deine offensichtliche Liebe zum Ozean hat dich mir noch viel sympathischer gemacht. Du versteckst dich nicht, du bist einfach du. Auf deine ganz eigene Art und Weise, indem du eben „ungeliebte“ Themen NICHT verschweigst und immer nur die schönen Seiten zeigst, sondern auch das, was eigentlich keiner sehen will.
    Das ist, was sich viele von dir abschauen können! Dankeschön dafür, dass du genau so bist, wie du bist. ♥
    An dieser Stelle möchte ich dir noch von einer, in meinen Augen, sehr tolle Organisation erzählen (die du vielleicht auch schon kennst): Sea Shepherd.
    Das ist eine Meeresschutzorganisatuion die weltweit vertreten ist und sich dem Kampf um den Erhalt der marinen Lebensformen verschrieben hat.
    Sie organisieren auch sogenannte Beach Clean Ups, bei denen du Strandabschnitte, Flüssen und Seen nach Müll absuchen und diesen dann ordnungsgemäß entsorgen!
    Sie haben auch viele aktive Missionen zum Schutz der Meereslebewesen, die dich definitiv interessieren könnten.
    Vielleicht magst du ja auf deren Internetseite mal vorbei gucken. 🙂
    Wer weiß, vielleicht sieht man sich ja mal beim Müllsammeln. 🙂
    Filmtechnisch her, kann ich dir auch noch, neben Blackfish, die Filme „Bekentniss eines Öko-Terrosristen“, „Am Ende der Welt“ und „Die Bucht“ empfehlen.

    Liebe Grüße,
    Natalie

    Antworten
    • Lou

      Lou

      geschrieben am 9. September 2017

      Huhu 🙂

      Sea Shepherd kannte ich schon und habe mir damals direkt ein T-Shirt dort bestellt.
      Danke für deine lieben Worte.

      Antworten
  • Charlotte Meyerhoff

    geschrieben am 26. August 2017

    Hallo Lou,
    Dieser Text ist mir so nahe gegangen wie noch kein Text zuvor von dir.
    Deine Worte sind so gut gewählt und treffen dieses Thema sehr genau.
    Ich bin froh dass du damit beginnst dich mit dem Thema Nachhaltigkeit und Umwelt zu beschäftigen und dass du deine Reichweite nutzt um auf das Thema aufmerksam zu machen.
    Bitte bitte mach weiter so!
    Dieses Thema ist so wichtig und wird viel zu wenig beachtet, vor allem in der deutschen Bloggerszene.
    Herzliche Grüße aus Israel
    Charlotte

    Antworten
  • Juli

    geschrieben am 27. August 2017

    Sehr toller Beitrag! Und ich bin ganz deiner Meinung: Klein Anfangen. Man kann ja nicht gleich die ganze Welt retten. Und wenn jeder auf sich und seine nähere Umgebung achtet, dann wäre schon ein riesen Schritt getan.

    Antworten
  • Juli

    geschrieben am 27. August 2017

    Sehr toller Beitrag! Und ich bin ganz deiner Meinung: Klein Anfangen. Man kann ja nicht gleich die ganze Welt retten. Und wenn jeder auf sich und seine nähere Umgebung achtet, dann wäre schon ein riesen Schritt getan.

    Antworten
  • Antonia

    geschrieben am 27. August 2017

    Tolle Worte zu einem unschönen Thema – Daumen hoch! mein Freund und ich waren letztes Jahr auf der Insel Rügen und haben selbst da hin und wieder Müll am Strand gefunden und aufgehoben. Mitnehmen und in die nächste Mülltone werfen – tut uns nicht weh und hilft der Natur enorm. Hoffe das dein Post viele erreicht und zum Nachdenken und letztendlich zum Handeln animiert.
    💪🏼♥️

    Antworten
  • Ramona

    geschrieben am 28. August 2017

    Liebe Lou,
    ich kann deine Angst so gut verstehen. Ich achte auch seit einiger Zeit auf eine nachhaltigere Lebensweise und versuche wo es geht Plastik zu vermeiden. Aber man schafft es einfach nicht ganz. Und mit jedem Teil, das plastikverpackt ist, bekommt man schon ein schlechtes Gewissen. Aber das sollte man nicht. Von jetzt auf gleich geht so eine Veränderung nicht, aber jeder Schritt in die richtige Richtung ist ein Anfang und besser als gar nichts zu tun. Ich finde es toll, dass du dich für sauberere Meere einsetzt. Das ist nämlich ein Punkt an den ich z. B. noch gar nicht sooo gedacht habe 😉

    Antworten
  • Nadine

    geschrieben am 28. August 2017

    Finde ich super, dass du dich mit der Thematik beschäftigst! Und auch hier gilt ganz sicher nicht „ganz oder gar nicht“ – jeder kann einen kleinen Beitrag leisten und damit etwas verändern. Perfekt sind wir alle nicht, aber wenn jeder mal ein bisschen über sein eigenes Verhalten nachdenkt und Kleinigkeiten verbessert, ist schon viel gewonnen. Und wenn du durch deinen Blog dazu beitragen kannst, ist das toll! Weiter so!

    Antworten
  • Patricia

    geschrieben am 8. September 2017

    Bezüglich der Jackempfehlung: ich kann jede von Fjällraven empfehlen, ich selbst hab dieses Jahr eine trekkingtour durch Nordschweden gemacht und meine Jacke war perfekt
    Allerdings sind sie sehr teuer, halten aber auch ein Leben lang 🙂

    Antworten
  • Jacky

    geschrieben am 8. September 2017

    Hallo Lou,
    Diese Angst ins natürlich nachvollziehbar, aber schlimmer als es trotz der Angst zu versuchen ist, es nicht zu tun. Viel mehr Menschen könnten etwas tun und lassen es unter dem Druck, dieser großen Sache nicht gerecht werden zu können. Der Punkt ist ja, dass es gar nicht so eine große Sache wäre, wenn jeder mitmachen würde. Niemand sollte Angst davor haben zu helfen, denn auch die kleinste Aktion für unsere Umwelt, bewirkt etwas Gutes! 🙂

    Antworten
  • Paula

    geschrieben am 14. September 2017

    Hallo liebe Lou,
    Ich habe eben dein Video „Zero waste“ gesehen. Ich bin zur Zeit in einer ähnlichen „Müllkrise“. Was ich eine tolle Entdeckung fand sind wiederbefüllbare Kapseln für senseo/nespresso Maschinen. Die gibt es bei Amazon zu kaufen. Mal abgesehen davon, dass es viel günstiger ist normalen Kaffee zu kaufen als diese Pads, spart man auch massig Müll. Ich weiß ja nicht, ob du so eine Maschine benutzt, aber wollte die Idee mal hier lassen für alle Interessieren 🙂
    Ganz liebe Grüße,
    Paula

    Antworten
  • Anna-Lena

    geschrieben am 15. September 2017

    Liebe Lou,
    ein sehr toller Beitrag und auch dein neues Video ist wieder super. Ich finde es toll, dass du dieses wirklich wichtige Thema ansprichst und damit hoffentlich viele Leute sensibilisierst.
    Meine Familie hat vor 2 Jahren angefangen Plastik und insgesamt weniger Müll wegzuschmeißen und wir sind immer noch nicht da wo wir sein wollen.
    Wir haben erstmal alle Plastikdosen/Flaschen/Bretter etc. durch Alternative aus Glas, Holz und Edelstahl ersetzt. Wasser habe. Wir schon immer in Glasflaschen gekauft, aber für unterwegs haben wir jetzt Edelstahlflaschen. Schau mal auf Kivanta.de da gibt es viele verschiedene.
    Produkte in Plastik haben wir soweit es geht durch Alternativen in Papier oder Glas bzw. unverpackte Artikel ersetzt. Zum Beispiel kaufen wir nur noch Nudel von Barilla und Joghurt von Ehrmann oder Landliebe. Obst und Gemüse kaufen wir eigentlich nur noch lose.
    Beim Bäcker lassen wir uns das Brot und die Semmeln gleich in eine Stofftüte geben, weil die Papiertüten auch Müll sind.
    Unsere Fleisch und unsere Wurst kaufen wir nur noch beim regionalen Metzger und lassen uns die Produkte gleich in eine Edelstahldose geben. Einfach mal nachfragen.
    Im Bad haben wir auch einiges ersetzt, Zahnbürsten aus Bambus und Deo um Glasflaschen. Seife haben wir wieder ein Stückseife und als Frau kann man sich mal über die Mooncups informieren als Alternative zu Tampons und Binden.
    Und zum Einkaufen/Shoppen nehmen wir immer Stofftaschen mit, dass wir keine Plastiktüten kaufen müssen.
    Vielleicht helfen dir ja unsere Erfahrungen ein wenig und informiere dich auch mal über Mikroplastik, ein sehr erschreckendes Thema, wie ich finde.
    Liebe Grüße
    Anna-Lens

    Antworten
  • Sofia Bihler

    geschrieben am 26. September 2017

    Liebe Lou

    vornweg erstmal ein großes Dankeschön an dich dass du täglich so viele Leute motivierst und neue Denkanstöße gibst.

    ich habe mich selber nun zu plastikverpackungen und glasverpackungen informiert und bin auf einen Beitrag gestoßen den ich gerne mit dir teilen möchte, vielleicht findest du es ja auch interessant und es ist für dich genauso neu wie für mich.

    Die von vielen Verbrauchern( wie auch bisher für mich) für positiv eingestufte Glasverpackung ist auch laut Umweltbundesamt die umweltschädlichste Verpackungsform.

    Beginn Zitat:
    Glas benötigt sehr große Mengen Energie, um bei Temperaturen von 1.400°C erschmolzen zu werden. Das geschieht in den Glashütten heutzutage mit Strom, der fast ausschließlich aus Kohlekraftwerken kommt. Dieser Strom wird für die Starkstromverbraucher wie Glashütten stark subventioniert, weil Glas sonst sehr teuer wäre. Diesen subventionierten Strom zahlen wir alle schon einmal mit unseren hohen Strompreisen für den privaten Verbraucher. Allein deshalb ist Glas schon einmal katastrophal hinsichtlich der CO-2-Bilanz und somit leistet es einen hohen Beitrag zur Klimaerwärmung. Beim Recycling passiert genau das Gleiche erneut, wieder und wieder. Jedesmal werden die gleichen hohen Temperaturen benötigt. Daher ist Einweg-Glas eigentlich nicht zu empfehlen. Mehrwegglas-Systeme lohnen sich erst bei einer Quote von 15-20 Kreisläufen pro Verpackung (Daten Umweltbundesamt).

    Ende Zitat.

    bin gespannt ob du das schon wusstest und freue mich auf deine Antwort

    Mit lieben Grüßen
    Sofia

    Antworten
  • Nicola

    geschrieben am 1. Oktober 2017

    Hallo liebe Lou,

    ich finde es echt klasse, dass du dich mit dem Thema auseinander setzt und es an uns alle weitergibst.

    Am Dienstag habe ich in der Höhle der Löwen eine Gründerin gesehen, die sich auch ausführlich mit der Thematik Zero-Waste befasst hat.
    Vielleicht findest du ja auf ihrer Homepage http://www.original-unverpackt.de noch ein paar Alternativen die du in deinen Alltag integrieren kannst 🙂

    Liebe Grüße,
    Nicola

    Antworten
    • Lou

      Lou

      geschrieben am 4. Oktober 2017

      Hallo liebe Nicola 🙂
      Ich habe dort sogar schon was bestellt bevor es auf VOX lief.

      Liebe Grüße und Dankeschön

      Antworten
  • Kim

    geschrieben am 7. November 2017

    Hey Lou!
    Ich verfolge dich seit längerem auf Instagram und schaue auch ab und an auf seinen Blog vorbei. Mit seinen „grünen Gedanken“ hast du mich sehr inspiriert da ich selbst auch für mehr Nachhaltigkeit im Alltag sorgen möchte. Hast du eventuell ein paar Vorbilder oder Inspiration (besonders auf Instagram) die du empfehlen kannst? Würde mich sehr freuen noch mehr tägliche Motivation zu bekommen und neue Ideen zu erhalten.

    Danke dir und mach weiter so!
    Jeder noch so kleine Schritt ist ein Schritt nach vorne. Und würde jeder diesen Schritt gehen würden wir alle aufeinander zu kommen

    Antworten

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