Folge uns auf:

Ehrlich gesagt habe ich mich früher nie für die Themen Umwelt, Bienenschutz oder Nachhaltigkeit interessiert. Mir war es egal, welche Tiere im Wald leben und welche Tiere wir in unserem eigenen Garten beobachten können. Heute bin ich stolz auf mich und meine Weiterentwicklung. Ich interessiere mich nicht mehr für oberflächliche Themen wie das Fernsehprogramm oder dem neusten Gossip aus Hollywood. Mir ist es wichtig geworden, mehr in die Tiefe zu gehen. Achtung ab hier ist Werbung enthalten. Und aus diesem Grund habe ich mich sehr über eine E-Mail von REWE in meinem Postfach gefreut. Ab heute dreht sich in den kommenden Wochen viel um das Thema Bienenschutz.

REWE ist Pionier und Vorbild im Bereich Bienenschutz. Dabei steht der Erhalt des Lebensraums für die Sicherung der Artenvielfalt im Fokus. In einer langjährigen Partnerschaft setzt sich REWE bereits seit 2010 gemeinsam mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) für den Schutz der Bienen sowie anderer bestäubender Insekten ein. Im Laden tragen viele Obst- und Gemüse-Produkte von REWE Regional das blau-weiße PRO PLANET-Label mit dem Zusatz „Artenvielfalt schützend“. Mit dem Kauf so gekennzeichneter Produkte kann jeder dazu beitragen, den Lebensraum der Bienen zu erhalten.

Bienenschutzprojekt von REWE

Mir war das nie bewusst, aber durch unseren Konsum und unseren Lebensstandard verändert sich auch für andere Lebewesen der Lebensraum. Stark davon betroffen sind Bienen. Fehlende Nahrung und Lebensräume spielen dabei eine große Rolle. Warum Bienen für uns Menschen wichtig sind? Sie erzeugen nicht nur Honig. Bienen bestäuben auch einen Großteil unserer Pflanzen und sichern damit das Überleben von Blumen, Bäumen, Obst, Gemüse und somit unsere Nahrung. Forscher behaupten sogar: Würde es keine Bienen mehr geben, wären wir Menschen nach vier Jahren ausgestorben.

Umso mehr freue ich mich, dass ich gemeinsam mit REWE und der Kampagne „Gemeinsam geben wir Bienen ein Zuhause“ in den kommenden Wochen mehr zu dem Thema erfahren darf und an einem Workshop in Hamburg teilnehmen werde. Dort werde ich tiefere Einblicke in das Thema Bienenschutz bekommen und eine Expertin des NABU wird theoretischen Input und praktische Tipps geben. Übrigens darf ich auch einen Leser mit zu dem Workshop nehmen. Dafür müsst ihr mir einfach unter diesen Beitrag einen Tipp dalassen, wie man seinen eigenen Garten bienenfreundlich einrichtet.

Mein Papa hat in unserem Garten bereits dafür gesorgt, dass nicht nur Bienen, sondern auch andere Insekten Lebensräume für sich in Anspruch nehmen können. Natürlich geht da noch mehr – aber das werde ich dann bestimmt beim Workshop lernen. Ich finde, dass wir diesen kleinen Tieren viel zu wenig Aufmerksamkeit schenken, obwohl sie so extrem wichtig für uns sind. Jeder von uns kann schon mit kleinen Maßnahmen zu einem Bienenretter werden:

  • Durch ein Bewusstsein für nachhaltiges und insektenfreundliches Gärtnern – egal ob im heimischen Garten oder dem kleinen Balkon in der Stadt.
  • Durch den Bau von Nisthilfen und Insektenhotels.
  • Durch den Kauf der mit dem PRO PLANET Label gekennzeichneten Produkte von REWE Regional.

Ich freue mich auf jeden Fall, wenn ich jemanden von euch bei dem Workshop begrüßen darf und wir gemeinsam etwas Gutes tun können.

Insektenhotel in unserem Garten

Ein weiteres Insektenhotel in unserem Garten

Auch zwischen diesen Steinen verstecken sich immer wieder Insekten und ziehen sich zurück

Dir gefällt dieser Beitrag?

Schreibe einen Kommentar

Kommentare zu diesem Beitrag

  • Sandra

    geschrieben am 8. August 2018

    „Bienenblumenwiesen“ im eigenen Garten anlegen – gibt mittlerweile spezielle Samen dafür, hilft den Bienen und sieht schön aus!

    Antworten
  • Pia.plzn

    geschrieben am 8. August 2018

    Das ist ein Thema auf das ich schon öfter gestoßen bin, aber mich aus Zeit und Interesse einfach nicht tiefergehend mit beschäftigt habe, aber vielleicht ändert sich das ja noch. Ich finde es schön dass du auf sowas aufmerksam machst, das ist nämlich ein echt wichtiges Thema. Ich wusste garnicht dass Rewe sich dafür so einsetzt, find ich gut. Ich weiß noch dass wir in der Schule bei uns so ein Insektenhotel gebaut haben, leider nicht meine Klasse, aber die Grundschüler. Eigentlich eine richtig gute Idee was für die Umwelt zu tun, denn den Kindern macht das nebenbei auch noch Spaß und im Werkunterricht muss man ja sowieso irgendetwas machen, und es fördert gleich im jungen Alter das Bewusstsein für solche Dinge. 😀

    Antworten
  • Julia

    geschrieben am 8. August 2018

    Liebe Louisa! Schön, wie sehr du dich für uns, unsere Welt und unsere Tiere engagierst! Mir ist das alles auch sehr wichtig und es wird immer mehr zu einem wichtigen Thema für mich. Auch wir – meine Familie und ich- bemühen uns darum, in unserem Garten viel Natur zu lassen, damit es den Bienchen und Schmetterlingen (abgesehen von nistenden Vögeln und hungrigen Igeln) gut geht. Nicht nur für unser Auge und unser eigenes Wohlbefinden pflanzen wir Pflanzen, die Blüten tragen. Auch manches „Unkraut“, welches blüht, wird nicht zerrupft, da sich auf ihm die schönsten Bienen/Hummel/Schmetterlings-Treffen beobachten lassen. Zudem hängen im Garten einige Vogelhotels, die momentan von Brummern und Co. besiedelt sind. Es tut gut zu wissen, dass man was Gutes tut, einfach, wenn man an die Umwelt und unsere Tiere denkt. Wenn man schon nicht die ganze Welt retten kann, so kann man klein anfangen.
    Viele liebe Grüße aus Hamburg nach Braunschweig!

    Antworten
  • Linda

    geschrieben am 8. August 2018

    So ein wichtiges Thema!! Ich war auch echt überrascht, als ich angefangen habe, mich mehr damit auseinanderzusetzen, was es eigentlich für die Insekten bedeutet, wenn wir so weitermachen wie bisher und ihnen immer mehr Lebensraum nehmen. Ich möchte, wenn ich mal einen Garten haben sollte, auch unbedingt ein Insektenhotel aufstellen. Außerdem habe ich gehört, dass es besonders wichtig ist, eine Vielzahl von Pflanzen im Garten zu haben (statt zum Beispiel einem Kiesbeet) und ich habe auch schon spezielle Samenmischungen für eine bunte insektenfreundliche Wiese gesehen. Damit kann man glaube ich schon helfen. 🙂
    Danke Lou, dass du darauf aufmerksam machst!

    Antworten
  • Anne

    geschrieben am 8. August 2018

    Liebe Lou🌻,ich finde es super wie du dich engagierst. Meiner Mama habe ich letztes Jahr auch ein Insektenhotel für ihren Garten geschenkt, in der Hoffnung den kleinen Bewohnern damit zu helfen.
    Das Insekten- und vor allem Bienensterben beschäftigt mich seit einiger Zeit. Früher dachte ich,ob jetzt ein Insekt mehr oder weniger wird nix ausmachen🐜🐝🐞🕷. Mittlerweile glaube ich,dass jedes noch so kleine Lebewesen seine Berechtigung hat und unseren Schutz verdient,wenn die Lebensgrundlage schon durch „UNS“ zerstört wird.

    Ich bin gespannt auf deine Beiträge zu dem Thema🐝.
    Du machst eine tolle Arbeit.
    Liebe Grüße😊☉

    Antworten
  • Lisa

    geschrieben am 8. August 2018

    Wir haben auf unserem Balkon Lavendel angepflanzt und lassen die Blüten der Kräuter dran, damit die Bienen sich daran bedienen können 🙂

    Antworten
  • Laura

    geschrieben am 8. August 2018

    Ich persönlich habe mich nie wirklich mit dem Thema beschäftigt. Man weiß zwar, dass Bienen oder Insekten im generellen, wichtig für die Natur und unser Ökosystem sind. Doch im Alltag empfindet man sie leider eher als nervig. Doch seit ca. einem Jahr habe ich sie als wichtige und vollwertige Mitbewohner akzeptiert. Meinen Balkon habe ich bienenfreundlich eingerichtet, indem ich Lavendel und andere Blumenarten in Blumentöpfe gepflanzt habe. Ansonsten habe ich leider keine anderen Tipps, aber gerade deswegen würde ich mich sehr darüber freuen, wenn ich die Möglichkeit hätte, mit zum Workshop zu kommen und dazuzulernen.

    Antworten
  • Lisa-Marie Heilig

    geschrieben am 8. August 2018

    Ich finde das Thema Bienenschutz sehr interessant. Selber habe ich in meinem Garten Gefäße mit Steinen, die ich täglich mit frischem Wasser auffülle. Ausserdem habe ich ein Beet, in dem alles wächst, was wachsen möchte. Dort achte ich nicht darauf, ob es für andere als schön empfunden wird. Ich gieße auch dieses Beet regelmäßig, aber Unkraut mache ich dort nicht weg. Es bietet Schutz für viele Tierarten, ebenfalls finden vorallem insekten dort ihre Leckerbissen. In meinen anderen Beeten sind auch hauptsächlich Blumen, die Bienenfreundlich sind. Ich setze mich immer mehr mit dem Thema auseinander und baue demnächst noch ein eigenes Insektenhotel.

    Antworten
  • Jana

    geschrieben am 8. August 2018

    Man kann schon mit kleinen Dingen viel bewirken. Gerade bei der Hitzewelle hilft es schon, wenn man Fläche Gefäße mit Wasser und Steinen (als Inseln) nach draußen stellt, damit Insekten, Bienen und andere Tiere Flüssigkeit zu sich nehmen können.
    Wer mehr tun möchte, kann Blumen anpflanzen. Selbst in der Großstadt, wie ich lebe, habe ich auf dem Balkon schon oft Bienen, Hummeln und ähnliches begrüßen dürfen.
    Wer das Glück hat einen eigenen Garten zu besitzen, könnte eine wilde Blumenecke anbauen, wo viele verschiedene Blumen und Gräser wachsen.

    Ich freue mich auf die kommenden Beiträge und finde die Kooperation sehr spannend!

    Antworten
  • Bianca

    geschrieben am 8. August 2018

    super Initiative Lou! ich selbst habe in den letzten Wochen auch viel darüber nachgedacht. wie wichtig diese Tiere eigentlich für uns sind, ist den meisten (und ich zähle mich bis vor kurzem auch dazu) nicht bekannt. man kann auf seinem balkon zb eine Schüssel mit Zuckerwasser hinstellen. das können die Bienen nutzen um wieder Energie zu tanken. bestäuben und fliegen ist ja schließlich anstrengend. außerdem könnte man, um einem potentiellen Ertrinken in dem wasser vorzubeugen, eine kleine Insel reinbauen. zb. in form eines zusammengeknüllten Taschentuches – da könnten die Bienen dann darauf landen. mach weiter so liebe Lou!

    Antworten
  • Laura

    geschrieben am 8. August 2018

    Ich habe in unserem Garten einen Teil Wildblumenwiese angesät, dann haben wir ein Blumenbeet in dem eine Vogeltränke steht, die auch von den Bienchen genutzt wird. Die Hecke vom Nachbarn darf wuchern wie sie möchte, die langen Enden werden nur manchmal gestutzt, dahinter sind ganz viele Amseln und ihre Babies. Auch Sonnenblumen und ein Vogelhäuschen mit Ganzjahresfutter steht zur Verfügung 🙂 und momentan stehen überall Schüsselchen und flache Gefäße, damit auch Igelchen und sonstiges Getier was zu trinken bekommt 🙂
    Und alles darf ausblühen, z.B. Minze, damit was zum futtern da ist für die Sumsen 🙂

    Antworten
  • Janne

    geschrieben am 8. August 2018

    Liebe Lou,
    Toller Beitrag!! ☀️ Ich finde es bewundernswert, mit wievielten Themen und Ideen du dich befasst und auseinandersetzt.
    Um ganz einfach bienenfreundlicher zu leben, kann man sehr einfach diverse Lichter (die nachts angehen – typisch dafür sind die Solarlichter) weglassen. Außerdem gibt es diverse Wildblumenmischungen etc. Die explizit gekennzeichnet sind und sich sehr gut für Bienenfreundlicheren Garten / Balkon eignen. Sehr einfach, aber effektive Tipps.
    Meine Schwester erzählte mir gerade gestern, dass sie vorhat einen Imkerschein zu machen und sich mehr mit dem Thema auseinanderzusetzen. Bienen / Insekten zu schützen und auch zu schätzen. Daher würde ich den Workshop sehr gerne für Sie „gewinnen“.
    Liebe Grüße & mach‘ weiter so! 🙌🏻

    Antworten
  • Stephanie

    geschrieben am 8. August 2018

    Ein ganz großes Kompliment an dich! Du inspirierst einen jeden Tag aufs neue die Welt mit anderen Augen zu sehen und deine Tipps an die Mitmenschen weiterzugeben 💕
    Wir haben große Rasenflächen. Dabei achten wir aber nicht darauf, dass nur der reine Rasen wächst. Es ist eine bunte Mischung mit vielen Arten. Auch wird nicht jede Woche gemäht. Vor allem dort wo kaum jemand hin kommt (Kompost, hinter dem Wirtschaftsgebäude etc) erfreut man sich an einer, teilweise sogar kunterbunten, Wiese. Ein Paradies für Insekten aller Art.
    Danke für dein Engagement 💗

    Antworten
  • Vanessa

    geschrieben am 8. August 2018

    Man kann beispielsweise Kräuter Pflanzen die lieben Bienen und andere insekten besonders gerne. Auch beim Kauf von Blumen darauf achten, dass sie zur Nahrung der Bienen gehören. Das steht meistens auf der Packung drauf. Ich selber habe leider keinen Balkon. Deswegen stelle ich den Blumenkasten auf die Fensterbank. Ich könnte dadurch schon viele Bienen und Hummeln begrüßen.

    Antworten
  • Alexandra

    geschrieben am 8. August 2018

    Dein Account ist mittlerweile zu meinem Liebsten geworden. Durch keinen anderen Account wurde ich bisher auf so vieles wirklich wichtiges gestoßen, außerhalb von Klamotten, Tees, Schminke und Protein Pulver. Unser Garten ist so angelegt, dass er fast ganzjährig blüt und viele Bienen, Vögel und Insekten da sind. Wir haben in der Schule damals auch ein Bienenhäuschen gebaut. Wir benutzen nie Sprays im Garten und nehmen lieber angepiktes Obst in Kauf als Netze über die Bäume zu spannen- viele Vögel bleiben darin hängen und sterben.
    Hoffentlich machst du noch lange weiter Louisa 🙂 Ich finde dich sehr sympathisch und du fokussierst dich auf wirklich wichtige Themen.
    LG

    Antworten
  • Angela G.

    geschrieben am 8. August 2018

    Mehrer Freunde haben mich mittlerweile auf das Bienensterben aufmerksam gemacht. Früher war ich wie du auch noch nicht so interessiert an solchen Themen. Aber mittlerweile habe ich mich ein bisschen mit dem Thema auseinander gesetzt und zumindest auf meinem Balkon (da ich keinen Garten habe) Bienen freundliche Pflanzen gesetzt. Ich wäre aber sehr daran interessiert zu lernen was ich noch alles in meinem Leben machen kann um die Bienenpopulation zu retten.

    Antworten
  • Corinna Weller

    geschrieben am 8. August 2018

    Bienenfreundlich Pflanzen, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten blühen, damit die Bienchen über einen langen Zeitraum fütter finden. Und wasserstellen!

    Antworten
  • Alina Klawitter

    geschrieben am 8. August 2018

    Liebe Louisa,
    Ich finde es so schön, deine Entwicklung über Insta und deinen Blog zu verfolgen und mich parallel dazu mitzuentwickeln. Cool, dass du jetzt auch den Insektenschutz in dein sowieso schon umfangreiches „Programm“ aufgenommen hast. Eine der einfachsten Methoden, den Garten insektenfreundlich zu gestalten, ist, nicht komplett zu mähen, sondern einen oder mehrere Streifen einfach wild wachsen zu lassen. Optional kann man zu den Gräsern, dem Klee, etc der dort dann von ganz alleine wachsen wird, auch noch Wildblumenmischungen sähen. So ein Blühstreifen ist damit für wirklich jeden umsetzbar. 😊🐝

    Antworten
  • Wiebke

    geschrieben am 8. August 2018

    Hallo ihr Lieben, ich finde es super, dass wir hier gemeinsam die Tipps für eine Bienenwohlfühloase im Garten oder auf dem Balkon zusammentragen. Natürlich sollte zu allererst die chemische Keule im bienenfreundlichen Garten nichts verloren haben. Wir haben darauf geachtet, dass wir einheimische Pflanzen, wie z.B. Bärlauch, Anemonen, Narzissen, für die Bienen angebaut haben und sie meist in der Sonne stehen, denn die Bienen lieben es sich in der Sonne zu tummeln. 🙂 Mein Opa hat mir mal erklärt, dass man den Rasen nicht so oft mähen soll, sodass die Bienen tolle Wildblumen für sich haben. Wenn man den Rasen doch regelmäßig mähen möchte (manchmal sind die Gartenvorstände da ja leider sehr penibel) könnte man eine kleine Ecke für die Wildblumen lassen und die Flugzeiten der Bienen beachten-meist tagsüber und bei gutem Wetter. Ein wirklich spannendes und wichtiges Thema. Ich würde mich freuen mehr darüber zu erfahren und mich mit euch darüber auszutauschen.

    Antworten
  • Magdalena

    geschrieben am 8. August 2018

    Hallo, ich finde es super, das dieses Thema immer mehr Beachtung bekommt! Und man kann tatsächlich ohne viel Aufwand schon so viel bewirken. Wir haben bei uns im Garten und auf dem Balkon viele verschiedene Pflanzen, auf denen es zur Blüte nur so summt. Auch ein Insektenhotel haben seit diesem Jahr und es sind noch weitere in Planung. Wichtig zu wissen finde ich, dass man den Bienen zuliebe keine Pflanzen mit gefüllten Blüten kaufen sollte, da diese keine Nahrung bieten.
    Ich würde mich riesig freuen, auf dem Workshop noch tiefer in das Thema einzusteigen und noch mehr zu lernen!
    Sonnige Grüße aus dem schönen Bayern, Magdalena

    Antworten
  • Antonia

    geschrieben am 8. August 2018

    Wenn ich später einen eigenen Garten habe, möchte ich auf jeden Fall auch ein Insektenhotel dort drin haben. Ich wohne noch bei meinen Eltern und in unserem Garten haben wir viele Blumen und Pflanzen und dort sieht man häufig die Bienen und Hummeln. Sie lieben vor allem unseren Flieder!
    Außerdem lassen wir in einer Ecke unseres Gartens den Klee wachsen und dort sind die Bienen auch immer sehr gerne.

    Antworten
  • Paula

    geschrieben am 8. August 2018

    Super wichtiges Thema!!:) tolle Kooperation.

    Ich denke, das wichtigste ist darauf zu achten, dass man einen Garten hat, in dem sich Insekten wohl fühlen. Das heißt eine Vielfalt an Pflanzen. Wir selbst haben auch Insektenhotels. Diese sind auch eine tolle Gelegenheit um Insekten zu beobachten (gerade auch für Kinder)

    Ich würde mich tierisch freuen an dem Tag dabei zu sein, um mehr über den Bienenschutz zu erfahren. Gerade lese ich das Buch „die Demokratie der Bienen“, macht wahnsinnig Lust mehr über diese tollen Tiere zu erfahren !:)

    Weiter so Lou! 👏🏻👏🏻

    Antworten
  • Pia Arndt

    geschrieben am 8. August 2018

    Ich habe in diesem Jahr auch begonnen mich näher mit Bienen zu beschäftigen und habe mir in diesem Zugr einen Imker-Paten gesucht, der mich an seinem Bienen-Wissen teilhaben lässt. Ich bin fasziniert von diesen kleinen schlauen Lebewesen und stehe noch ganz am Anfang. Daher würde ich mich so so so unfassbar freuen mit dir mitzukommen!
    Um seinen Garten bienenfreundlich zu gestalten, kann man z.B. eine Bienentränke in aufstellen. Einfach einen Blumentopfuntersetzer mit Muscheln/Steinen( damit Bienen und andere Insekten nicht ertrinken) und natürlich Wasser füllen. Murmeln lieber nicht, da diese in der Sonne zu heiß werden und sich die Bienen daran verbrennen könnten…:)

    Antworten
  • Kristina

    geschrieben am 9. August 2018

    Hallo Louisa,
    Nicht nur eine Vielfalt an Blumen und Sträuchern sind super für Bienen, sondern auch blühende Gemüsesorten bieten ein breites Nahrungsangebot für die Insekten. Zumal steigert sich sogar der Ertrag durch die Bienenbestäubung. Folgende Gemüsesorten eignen sich besonders gut für Bienenweiden:
    • Kürbisgewächse und Zucchini
    • Ackerbohne und Feuerbohne (Im bienenfreundlich angelegten Garten mit vielen Blühpflanzen kann man besonders viele Bohnen ernten, da der Ertrag sich durch Bienenbestäubung stark steigert)
    • Zwiebel und Lauch (sehen auch sehr hübsch aus)
    Weitere Gemüsesorten für eine Bienenweide: Spargel, Zuckermais, Artischocke, Brokkoli und Chicorée

    Was sich auch super für die eigne Küche eignet, sind Kräuter. Die meisten Kräuter sollte man zum Verzehr vor der Blüte ernten. Deshalb am besten gleich mehr anpflanzen, sodass man einen Teil vor der Blüte ernten und den Rest zur Blüte kommen lassen kann. Die folgenden Kräuter werden dankend von den bedrohten Insekten angenommen:
    Thymian, Oregano, Rosmarin, Salbei, Dill, Petersilie, Liebstöckel, Borretsch, Bärlauch, Zitronenmelisse, Pfefferminze, Gewürzfenchel, Schnittlauch, Löwenzahn, Bohnenkraut, Kümmel, Kapuzinerkresse, Ringelblume und Koriander.

    Im Garten meiner Eltern habe ich gemerkt, dass allerlei Insekten (am meisten jedoch Bienen und Hummeln) vor allem unsere Himbeeren lieben, welche uns dieses Jahr mit zwei riesigen Ernten bereichert haben, was höchstwahrscheinlich an der fleißigen Arbeit der kleinen Bestäuber liegt. Aber auch der Lavendel ist immer sehr gut besucht. Diesen kann man außerdem auch noch gut für diverse andere (Zero-Waste-)Haushaltszwecke verwenden. Es findet Anwendung in Tees, Kräutermischungen, Duftsäckchen, als ätherisches Öl, in diversen kosmetischen Produkten und vielem mehr. Sogar Putzmittel und Waschpulver kann man damit anreichern (hat bei mir ziemlich gut geklappt). Ganz nebenbei helfen die Pflanzen auch gegen Ameisen, Mücken und Läuse, da diese den Geruch meiden.
    Das Tolle ist ja, dass der Anbau bienenfreundlicher Pflanzen so viele allgemeine Vorteile mitsichbringt, welche allen beteiligten einen riesigen Nutzen bescheren.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn ich die Möglichkeit bekommen würde mit dir an dem Workshop teilzunehmen, da ich erst dieses Jahr meinen „grünen Daumen“ entdeckt habe und plane mich nächstes Frühjahr gezielt im elterlichen Garten bienen- und insektenfreundlich einzusetzen. Ich habe auch einen Balkon, welcher nächstes Jahr ebenfalls bienenfreundlich gestaltet wird. Außerdem möchte ich mein erlangtes Wissen dann unter anderem auch mit meinen Eltern teilen (denen der Garten ja gehört) um sie auch von diesem Thema zu begeistern. Ich denke man kann solche Aktionen auch super mit Kindern starten (z.B. Insektenhotels bauen). Das werde ich dann auch auf jeden Fall zeitnah mit meinen kleinen Schwestern machen.

    Liebe Grüße aus Wiesbaden!

    Antworten
  • Sandra

    geschrieben am 9. August 2018

    Das ist so ein wichtiges Thema. Ich wohne mitten in der Stadt und die Balkone um uns herum werden meist weder genutzt noch bepflanzt was ich wirklich traurig finde. Selbst in unseren Hinterhof kommen die Bienen und Hummeln und suchen. Ich habe letztes Jahr mal nachgelesen und Lavendel und eine Bienenblumensaatmischung gekauft. Wo sie hier aber am Liebsten dran gehen sind die blühenden Kräuter, vor allem die Basilikumblüten. Wenn ich ein Wochenende weg bin stelle ich die Pflanzen momentan rein, dass sie bei der Hitze nicht vertrocknen und als ich Sonntag das Basilikum wieder rausgestellt habe sind die Bienen komplett ausgeflippt und haben sich draufgestürzt. Leute – bepflanzt eure Balkone 🙂

    Antworten
  • Anna

    geschrieben am 9. August 2018

    Liebe Lou
    Du bist ein super Vorbild, alle auf Instagram sollten mehr so sein wie du.
    Für mich ist sorgfältig mit der Natur umgehen schon immer ein Thema gewesen. Als Kind habe ich aus dem Grund schon das Wasser und Strom sparen von meinem Eltern bei gebracht bekommen und alle Lebensmittel auf zu brauchen. Ich hab mich immer für unsere Natur und den ganzen dazu gehörigen Pflanzen und Tiere interessiert. Wie sie alle mit einander Leben und die kleinen Insekten und Bienen so wichtig für unser ganzes Ökosystem sind. Ich habe schon öfter Insekten Hotels gebaut und auf dem stillgelegten Bauernhof von meinem Papa wachsen so viele Wilde von selbst entstandene Pflanzen und eine vielfältige Insekten und Tier Welt.
    Ich selbst wohne jetzt in Dänemark und hier machen die Kommunen viele Projekte, wo der Rasen teilweise nicht gemäht wird, das nennt sich dann übersetz “ Wild mit Absicht“ (vildmedvilje.dk). Diese Projekte finde ich so toll und so was müsste es noch viel mehr geben. Danke dass du es ansprichst und zum nachdenken anregst.

    Antworten
  • Vivianne

    geschrieben am 9. August 2018

    Ich lasse meinen Garten gerne etwas „ungepflegt“ oder verwildern. Das ist generell für alle Tiere viel besser. Für Bienen Pflanze ich neben den mehrjährigen bienenfreundlichen Blumen immer noch einjährige an und biete eine Trinkschale für Insekten.
    Ich würde mich sehr freuen, den Workshop mit dir zu besuchen. Denn es ist so wichtig, mehr über die Natur und die Lebewesen darin zu erfahren, damit man, wie du schon geschrieben hast, nicht aus Unwissen noch mehr Lebensraum zerstört.

    Antworten
  • Maria - Louise

    geschrieben am 9. August 2018

    In letzter Zeit habe ich mich, vor allem auch durch dein zu tun, intensiver mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt und dabei entdeckt, was Insektensprays eigentlich für einen großen Schaden anrichten können. Ein Verzicht darauf, kommt auch den Bienen zu gute.

    Antworten
  • Juliana

    geschrieben am 9. August 2018

    Wir haben leider nur ein Balkon, versuchen dort aber auf jeden Fall so gut es geht auch was für die kleinsten unter uns zu tun. Wir haben ein kleines Insektenhotel, viele Pflanzen, die gerade für Bienen gut sind, und mehrere Gefäße mit Wasser und Steinen/Murmeln, als Tränke ..
    Bei mir war es ähnlich, früher war mir Themen wie Umwelt, Tiere und diese zu schützen total egal, das hat sich in den letzten zwei Jahren sehr geändert. Ich hoffe sehr, dass ich noch viel mehr im Alltag ändern kann und bewusster leben werde.

    Antworten
  • Ulla Groh

    geschrieben am 9. August 2018

    Hallo Louisa,

    also in meinem Garten hängen sei 3 Jahren Insektenhotels, teils selbst gemacht aus Bambusrohren oder gekaufte. 7ch Pflanze jedes Frühjahr wieder die selben übers Jahr blühenden Blumen und immer kleine Schälchen mit Murmeln und Wasser im Garten stehen- damit Bienen und andere Insekten beim Trinken nicht ertrinken…..und es ist grossartig den Bienchen beim bauen zu zuschauen .

    am liebsten würde ich noch aktiver im Bienenschutz werden um die Menschen auf die Wichtigkeit aufmerksam zu machen……
    wäre cool wenn das mit dem Workshop klappt- falls er an einem machbaren Termin stattfindet..

    LG Ulla

    Antworten
  • Marie

    geschrieben am 9. August 2018

    Hallo Louisa!
    Ich finde das super, dass das Thema Bienenschutz immer aktueller wird. Ich arbeite seit März mit einer 2.Klasse an einem Film zu dem Thema. Gemeinsam wollen wir unter „Bee cool!“ dafür werben, wie wichtig die Bienen für uns sind und uns für die Begrünung der Feldraine einsetzen. Mein Tipp für den Garten ist, das Gras und vor allem die Wildblumen zumindest in einem Teil des Gartens wachsen zu lassen. Und auf dem Balkon freuen sich die Bienen über Lavendel und eine flache Schüssel Wasser mit Steinen.
    Ich würde mich super freuen, wenn ich dich zu dem Workshop begleiten könnte!
    Liebe Grüße
    Marie

    Antworten
  • Britta

    geschrieben am 24. August 2018

    Hallo liebe Louisa,

    ich finde toll, wie intensiv Du Dich mit Nachhaltigkeit und dem Schutz unseres Planeten beschäftigst. Und es freut mich, dass Du damit so viele andere Menschen aktivierst. Vor Kurzem habe ich Dein Buch erstanden (bin noch nicht ganz durch) und quasi auf diesem „Umweg“ auf Deinen Blog und Deine Seite aufmerksam geworden.

    Bienenschutz – oder vielmehr der Schutz von Insekten im Allgemeinen und Stechimmen aller Art im Besonderen – ist auch mein Thema. Inzwischen sprechen viele vom „bienenfreundlichen Garten“. Leider denken die meisten dabei aber nur an Honigbienen. Die Blühmischungen, die man so im allgemeinen Pflanzen- und Landwirtschaftshandel (BayWa etc.) und in Baumärkten bekommt, sind daher hauptsächlich auf Honigbienen abgestimmt. Es befinden sich sehr viele ausländische = amerikanische oder auch asiatische Pflanzensamen darin, die zwar schön aussehen und Honigbienen und ggf. auch noch Hummeln durchaus Nektar und Pollen bieten. Was die meisten vergessen – oder vielleicht auch nicht wissen -, ist aber, dass 2/3 der Bestäuberleistung nicht von Honigbienen, sondern von Wildbienen &Co. (auch Käfer, Schwebfliegen usw.) erbracht werden. Nur 1/3 wird vom Nutztier Honigbiene erledigt. Alles nur auf die Honigbiene abzustellen, ist also fatal.

    In Deutschland gibt es 585 Wildbienenarten. 50% davon sind mehr oder weniger (meistens mehr) bedroht und stehen auf der Roten Liste. Sehr viele leben oligolektisch, das heißt, sie ernähren sich nur von einer einzigen Pflanzenart. Es gibt zum Beispiel Knautien-Sandbiene (lat. Andrena hattorfiana und Wildbiene des Jahres 2017), die sich ausschließlich von Pollen und Nektar der Wiesen-Knautie ernährt (http://www.wildbienen-kataster.de/login/downloads/wb2017.pdf => evtl. ein bisschen Geduld mitbringen, das PDF baut sich manchmal etwas langsam auf). Wenn solche speziellen Wildkräuter immer seltener werden, dann haben auch deren Bestäuberinnen weniger zu futtern und verhungern letztlich, weil sie einfach diese besondere Pflanze brauchen.

    Daher ist es wichtig, den Garten – oder auch den Balkon – mit gebietsheimischen Pflanzen zu bestücken, also mit Pflanzen, die in dem Gebiet, in dem man lebt, auch tatsächlich zu Hause sind und deren Saatgut auch genau aus dieser Region stammt. Wenn Du etwa eine Knautie (z. B. eine Witwenblume oder eine Taubenskabiose) nimmst, Samen von drei verschiedenen Standorten in Deutschland wählst und bei Dir aussäst, sagen wir aus Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein, dann werden die Blumen aus den drei verschiedenen Herkünften zu völlig unterschiedlichen Zeiten blühen, weil das Saatgut alle Informationen über die Witterungsverhältnisse seiner Herkunftsregion abgespeichert hat. Wenn Du also in Schleswig-Holstein einen Knautiensamen aus Baden-Württemberg aussäst, dann wird der Samen voraussichtlich später keimen und die Blume später blühen als der gebietseigene Samen Schleswig-Holsteins, weil es in Baden-Württemberg im Frühjahr länger kalt ist. Die Wildbienen kommen aber zur gleichen Zeit wie sonst auch in Schleswig-Holstein – und finden ihre Futterpflanze nicht, weil diese zu der Zeit blüht, wenn „daheim“ die Knautien-Sandbiene in Baden-Württemberg fliegt. Dabei geht es vielleicht um 14 Tage, aber für die Biene sind diese zwei Wochen entscheidend über Leben und Tod und damit auch über den Fortbestand der Art.

    Der zweite negative Faktor, den diese Samenmischungen mit sich bringen, ist mindestens genauso schlimm und liegt in den ausländischen Samen. Die daraus entstehenden Pflanzen, wie gesagt vielfach aus Amerika und Asien, verbreiten sich rasant, wachsen schnell, werden häufig sehr groß und verdrängen dadurch unsere einheimische Flora, weil sie ihr entweder das Licht wegnehmen oder die Nährstoffe – oder auch beides.

    Wenn auf den Samentütchen irgendwas steht von „Bienenfreund“, „Bienenparadies“, „Bienenweide“ usw. – lasst bitte die Finger davon! Nehmt nur heimische Samen. Bei Rieger-Hofmann GmbH (https://www.rieger-hofmann.de/index.php?id=11) beispielsweise gibt es solch gebietsheimisches Saatgut. Das Lager dort gleicht der Karte der Bundesrepublik Deutschland – die gesamten Samen sind nach ihren Herkunftsbundesländern geordnet. Und sogar innerhalb eines Bundeslandes kommt es zu Schwankungen der Blütezeiten.

    Ach, ja: Und die Sandbiene buddelt natürlich gern im Sand. Ich habe in meinem Sommerurlaub jetzt endlich mal eine Sandkiste für meinen Balkon angelegt und bin gespannt, ob vielleicht sogar dieses Jahr noch Gäste einziehen. Ansonsten freue ich mich halt auf nächstes Jahr.

    Wäre schön, wenn der eine oder die andere wenigstens ein kleines Stückchen vom Garten (oder Balkon) abgeben würde an die Bienen. Und auch sonst sollte man nicht jedes Kräutlein ausreißen, das man nicht selbst gepflanzt oder gesät hat. Denn genau diese Wildkräuter sind es, von denen die meisten Wildbienen leben. Ohne wild („Un-„)Kräuter keine Wildbienen. Jeder Quadratmeter zählt, und bei einer Flugreichweite zwischen 80 und max. 400 Metern, die Wildbienen zurücklegen können, würden so viele kleine Korridore entstehen, die den Bienen helfen, sich und ihre Nachkommen zu ernähren und am Leben zu erhalten.

    Viele Grüße
    Britta

    Antworten

Letzte Beiträge in Laufen

Letzte Beiträge in Rezepte

Letzte Beiträge in Selbstliebe

Letzte Beiträge in Nachhaltigkeit